
Bürgemeister Norbert Ballhaus besuchte als Eismann den Spielpunkts Eick/Utfort. Beim Verteilen der kalten Leckerei unterstützt ihn Paolo.
MOERS. Große Augen machten die Kinder des Spielpunkts Eick/Utfort, als Bürgermeister Norbert Ballhaus bei seiner Stippvisite nicht im Dienstwagen vorfuhr. Das Stadtoberhaupt hatte sich extra für den Besuch ein italienisches Mofa mit Eistheke ausgeliehen. Stilecht mit Mütze in den italienischen Landesfarben verteilte Ballhaus „Gelati“ an die Jungen und Mädchen. „Ich bin heute morgen in den Dolomiten gestartet und habe mich bis Eick ausrollen lassen“, scherzte der prominente Eismann. Unterstützung beim Verteilen gab der italienische „Work-Camper“ Paolo, der als Betreuer im Spielpunkt tätig ist.

Anna-Lena, Carolina und Lara Sofie spielen auf der neuen Nestschaukel. Mutter Tanja Hegmann (links), Friedhelm Rosin vom Bönninghardter Förderverein für Naturschutz und Brauchtum und Maria Deselaers von der Sparkasse freuen sich über den runderneuerten Abenteuerspielplatz.
ALPEN. Wer in diesen Tagen den Bönninghardter Abenteuerspielplatz besucht, kann neben spielenden Kindern auch erwachsene Männer dabei beobachten, wie sie schwere Balken zu einem sogenannten Balance-Stern zusammenfügen. Friedhelm Rosin vom Bönninghardter Förderverein für Naturschutz und Brauchtum ist einer von ihnen. Stolz blickt er sich auf dem Waldspielplatz um: „Das ist das letzte im Bau befindliche Gerät, danach ist der Spielplatz komplett runderneuert.“

NIEDERRHEIN. Anlagen in deutsche Blue Chips, also in umsatzstarke Aktien von Aktiengesellschaften mit hohem Börsenwert, erfreuen sich in Zeiten steigender Kurse großer Beliebtheit. Nach den starken Kursgewinnen der vergangenen Monate liegt der DAX nahe dem Rekordhoch aus dem Jahr 2000. Wird die Hausse des deutschen Leitindex nun allmählich ihrem Ende zugehen? Wie lassen sich erreichte Kursgewinne schützen, und wie kann man sich auch eine drohende anschließende Baisse zunutze machen?

Am Neumarkt in Moers nahm die Sparkasse im Oktober 1981 den ersten Geldautomaten im Kreis Wesel in Betrieb.
NIEDERRHEIN. Mit Kontokarte und PIN-Nummer kann heute jeder problemlos rund um die Uhr Bargeld bekommen. Den ersten Geldautomaten installierte vor genau 40 Jahren eine Bank in England. Ein Jahr später stellte die Kreissparkasse Tübingen das erste Gerät in Deutschland auf. Bis der erste Geldautomat im Kreis Wesel Bargeld auszahlte, dauerte es nochmal 13 Jahre. Im Oktober 1981 nahm die damalige Sparkasse Moers, heute Sparkasse am Niederrhein, ihren ersten Geldausgabeautomaten am Moerser Neumarkt in Betrieb. Nun muss die Sparkasse, nach einer Reihe von Anschlägen auf die Selbstbedienungsgeräte, ihre Foyers und damit den Zugang zu den meisten Automaten nachts schließen.

Gute Nerven brauchten die Zuhörer bei den Geschichten von Katharina Ritter.
NEUKIRCHEN-VLUYN. 3. Festival der besten deutschsprachigen Märchen- und Geschichtenerzähler an der Dong-Mühle. Unter acht, mit riesigen bunten Fallschirmen wetterfest überdachten Rundbühnen hörten große und kleine Besucher aus ganz Deutschland zwei Tage lang bekannte und weniger bekannte Märchen und Geschichten.

Stellten begeistert den ersten Sparkassenbus vor (v.l.n.r.): Winfried Schoengraf, Otfried Kinzel und Giovanni Malaponti.
MOERS. 80 Quadratmeter roter Folie umspannen seit wenigen Tagen den NIAG-Gelenkbus mit der Nummer 3617. Der moderne, mit Rußpartikelfilter ausgestattete Omnibus fährt 15-mal am Tag auf der Linie 911 quer durch das Stadtgebiet von Moers und befördert dabei im Schnitt 2000 Fahrgäste. Auf seinem Weg sehen den 17,5 Meter langen und 3,10 hohen Bus täglich viele tausend Menschen. „Und das ist genau der Grund, der den Bus für uns so interessant macht“, sagt Winfried Schoengraf, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse am Niederrhein. Gemeinsam mit NIAG-Vorstand Otfried Kinzel stellte er jetzt den ersten Sparkassenbus vor.