Künstlerinnen und Künstler freuen sich gemeinsam mit den Organisatoren auf die Reihe ‚Moerser Ateliers Offen‘ am 26. und 27. September.
MOERS. Einblicke in das Kunstschaffen von Moerser Künstlerinnen und Künstler ermöglicht das Kulturbüro Moers wieder am Wochenende 26. und 27. September jeweils von 13 bis 18 Uhr. Dann findet zum 14. Mal ‚Moerser Ateliers Offen‘ in ganz Moers statt. „Insgesamt 27 Künstlerin-nen und Künstler aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie, Bildhauerei, Schmuckdesign und Spray Art präsentieren ihre Arbeiten an elf Stationen“, erläutert Eva Marxen, Leiterin des Kultur-büros Moers. Die Kunstschaffenden stehen gerne auch für Gespräche zur Verfügung. Dabei sind in diesem Jahr auch die ‚Artist in Residence‘ Didianne Leusink aus den Niederlanden sowie acht neue Teilnehmende. „Das ist eine tolle Veranstaltung sowohl für Künstlerinnen und Künstler als auch für die Menschen, die auf die Kunst neugierig sind. Wir sind sehr gerne wieder dabei“, freut sich Stefan Ertelt, Abteilungsleiter Vertriebsmanagement der Sparkasse am Niederrhein. Die Sparkasse unterstützt die Veranstaltung finanziell.
Beim Vereinsfrühschoppen der Sparkasse in der Enni-Eventhalle wurden unter den anwesenden Vereinsvertretern auch diesmal wieder vier Extra-Spenden von je 250 Euro verlost. V.l.n.r.: Giovanni Malaponti, Frank Berger, Daniel Siebert, Bernd Zibell, Andrea Preuß, Dietmar Gerhardt, Martin Behnisch-Wittig, Ingo Oschmann, Ingo Brohl und Julia Zupancic.
MOERS. Interessante Geschichten aus der praktischen Vereinsarbeit, eine spannende Ziehung von Extra-Spenden und drei Showblöcke von Komiker und Zauberer Ingo Oschmann begeisterten jetzt rund 500 Gäste beim Vereinsfrühschoppen der Sparkasse am Niederrhein in der Enni-Eventhalle. Das Publikum belohnte die Interviewgäste des Vorstandsvorsitzenden Giovanni Malaponti mit viel Applaus. Frank Kleiber vom Moerser Racketlon-Verein berichtete von Erfolgen bei der WM im Schläger-Mehrkampf. Klaus Schwieren und Hans-Jürgen Soth schilderten, wie die zehn Kleingartenvereine mit ihren insgesamt 457 Parzellen unter dem Dach ihres Stadtverbandes in Moers organisiert sind. Und Andrea Preuß vom Förderverein der Justus-von-Liebig-Schule warb für das Frühstücksprojekt der letzten Hauptschule im gesamten Kreis Wesel: „Damit kein Kind hungrig am Unterricht teilnehmen muss.“
In der Mensa der Willi-Fährmann-Gesamtschule erwartet die Sparkasse am Niederrhein wieder rund 200 Vereinsvertreter aus Xanten zum Ehrenamtsforum, hier ein Foto aus dem vergangenen Jahr.
XANTEN. Die Sparkasse am Niederrhein lädt für Dienstag, 22. September, um 18 Uhr die Vertreter aller gemeinnützigen Vereine und Organisationen aus Xanten zum Ehrenamtsforum in die Mensa der Willi-Fährmann-Gesamtschule ein. Sparkassenvorstand Bernd Zibell wird mit einigen Ehrenamtlichen über deren Engagement, aktuelle Projekte und Zukunftspläne sprechen. „In diesem Jahr unterstützen wir die ehrenamtliche Arbeit in Xanten mit rund 90.000 Euro“, sagt Bernd Zibell und verspricht: „Natürlich verlosen wir auch wieder unter allen anwesenden Vereinen Extraspenden von je 250 Euro.“
Freuen sich auf rund 2.300 neue Bäume für Xanten (v.l.n.r.): Daniela Hommen, die Schulleiterin der Hagelkreuzschule und Gastgeberin der Auftaktveranstaltung, Dr. Lisa Heider, die Umweltbeauftragte der Stadt, Bürgermeister Rafael Zur, Ludger Wehren (Sparkasse), Dieter Könnes von der Stiftung Robin Gut, Kai Zimmermann, Biologielehrer am Stiftsgymnasium, und Bernd Zibell, Vorstand der Sparkasse am Niederrhein, die Baumpatin von 1.120 Bäumen ist. Die Kinder mit den Luftballons zeigen, dass Bäume auch Sauerstoff produzieren.
XANTEN. Auf einer Fläche von gut 7.000 Quadratmetern in Birten sollen am 20. Januar des nächsten Jahres rund 2.300 Bäume gepflanzt werden. „Das ist ein komplett neues Wäldchen für unsere Stadt und Teil eines beeindruckenden Projektes“, sagt Bürgermeister Rafael Zur. Das Projekt heißt „NRW pflanzt eine Million Bäume“. Hendrik Wüst, der Ministerpräsident von NRW, ist Schirmherr. Partner vor Ort sind die Städte und Gemeinden, die Schulen und die Sparkassen.“ Vor rund 150 Kindern und Jugendlichen von sechs Schulen stellte Dieter Könnes, der Gründer und Vorsitzende der Stiftung Robin Gut, jetzt vor, was in den nächsten Wochen zu tun ist: „Ihr müsst ganz viele Briefe schreiben und Menschen aus Eurer Stadt einladen, Baumpaten zu werden.“
Die Beteiligten haben am Mittwoch, 9. September, das Buch „NS-Medizinverbrechen im Altkreis Moers. Zwangssterilisation und ‚Euthanasie‘ 1933 und 1945” vorgestellt. (Foto: pst)
MOERS. Ein wichtiges Buch haben die NS-Dokumentationsstelle der Stadt Moers und der Verein ‚Erinnern für die Zukunft e.V.‘ am Mittwoch, 9. September, vorgestellt. Die Publikation „NS-Medizinverbrechen im Altkreis Moers. Zwangssterilisation und ‚Euthanasie‘ 1933 und 1945” arbeitet die Schicksale von Menschen auf, die wegen einer Erkrankung oder einer Behinderung Opfer der Nationalsozialisten waren. Sie wurden verfolgt, gefoltert oder getötet. „Wir erfahren durch das Buch, wer diese Menschen waren, wo diese Menschen lebten und was ihnen widerfuhr – was beim Lesen schwer auszuhalten ist. Das Buch macht sehr deutlich, dass unsere eigene Stadtgesellschaft Teil dieser dunklen Geschichte war. Die Publikation holt aber auch Menschen aus der Anonymität zurück“, erklärte Bürgermeisterin Julia Zupancic in ihrer Rede. Ähnlich äußerte sich Hildegard Hecker (Vorsitzende ‚Erinnern für die Zukunft e.V.‘): „Das Buch beleuchtet einen bedeutsamen und schmerzhaften Teil unser Lokalgeschichte.“ Die Vereinsvorsitzende betonte, dass das Werk den Opfern ihre Würde und ihre Namen zurückgibt.
Die Bewohner des Evangelischen Altenzentrums mit neuer Soundbox im Xantener Kurpark. Ruth Pattay vom Förderverein und die Leiterin des Sozialen Dienstes, Beate Anhuf-Mölders, hatten Ludger Wehren von der Sparkasse am Niederrhein zum Platzkonzert eingeladen.
XANTEN. Zum Platzkonzert im Kurpark kommen die 15 Senioren aus dem nahegelegenen Altenzentrum überwiegend mit ihren Rollatoren. Ebenfalls auf Rollen erreicht die neue, riesengroße Soundbox ihren Einsatzort. Geschoben wird sie von Beate Anhuf-Mölders. Die Leiterin des Sozialen Dienstes verbindet ihr Handy sowie zwei Mikrofone mit der Musikanlage und fragt in die Runde: „Was wollen wir singen?“ – „Marmor, Stein und Eisen bricht“, kommt es zurück. Und schon erklingen die ersten Takte des bekannten Schlagers, begleitet vom gut gelaunten Seniorenchor. Die Soundbox beschallt mühelos den gesamten Park und zaubert Spaziergängern ein Lächeln ins Gesicht.