Vor 20 Jahren entstand die erste Mädchenmannschaft in Vluyn. Mittlerweile spielen über 155 Mädchen und 75 Frauen beim FC Neukirchen-Vluyn 09/21, die erste Damenmannschaft ist gerade in die Landesliga aufgestiegen.
NEUKIRCHEN-VLUYN. „Echte Mädchen spielen Fußball“ – so steht es auf einem Plakat, das die U13 als Turniersieger 2019 in den Händen hält. Es ist eins von über 500 Fotos auf 20 Collagen, die in der Geschäftsstelle der Sparkasse an der Poststraße ausgestellt sind. Sie bieten anlässlich des Jubiläums „20 Jahre Mädchen-Fußball“ in Neukirchen-Vluyn einen beeindruckenden Rückblick. Bis zum 19. Juli 2026 erinnern sie an zwei Jahrzehnte Mädchen-Fußball – vom ersten Training auf der ehemaligen Sportanlage des TuS Preußen Vluyn bis heute, fotografiert und zusammengestellt von Monika Köhler.
MOERS. Ob Elternzeit, Teilzeitbeschäftigung oder Pflege von Angehörigen: Viele Frauen sind in vielfältiger Weise in Aufgaben für Familie und Gesellschaft eingebunden – mit Folgen für die eigene finanzielle Absicherung. Im Alter sind sie deutlich häufiger von finanziellen Engpässen betroffen als Männer, wie eine Umfrage zum Weltfrauentag ergeben hat. Fast die Hälfte der Frauen erwarte demnach einen geringeren Lebensstandard im Alter.
Einweihung der Bronzestatue, die vor dem Rathaus an Heinrich Graeven, den letzten Ausrufer von Alpen, erinnert. Carlo Hofmann (4. v. r.) lud dazu mit Handglocke und lauter Stimme ein, Bürgermeister Ludger Staymann (links daneben) erinnerte an den Ursprung der Kommunikation. Bernd Zibell (7. v. l.), Vorstand der Sparkasse am Niederrhein, bedankte sich bei den vielen Spenderinnen und Spendern, die das Projekt ermöglicht haben.
ALPEN. Mit seiner Handglocke und lauten Stimme war Heinrich Graeven zu seiner Zeit das, was das Handy heute ist: ein Nachrichtenmedium. Von 1910 bis 1930 war Heinrich Graeven der letzte amtliche Ausrufer von Alpen. „Er machte das ehrenamtlich“, betonte Bürgermeister Ludger Staymann jetzt bei der Einweihung der Bronze-Statue, die direkt vor dem Rathaus an Heinrich Graeven erinnert. Viele, viele Spender, darunter auch die Kulturstiftung der Sparkasse am Niederrhein, brachten die rund 35.000 Euro für das 130 Kilogramm schwere Denkmal zusammen.
In der Reihe MoersKunst, die die Sparkasse am Niederrhein finanziell unterstützt, zeigte zuletzt die Moerser Künstlerinnengruppe TANEDI die Ausstellung „Wenn der Funke überfliegt“ im Peschkenhaus. Der Künstlerische Leiter André Schweers (3.v.r.) und Giovanni Malaponti von der Sparkasse (ganz links) erfuhren aus erster Hand, was der Titel der Ausstellung verrät.
MOERS. Aktuell bereitet der Kunstverein im Peschkenhaus eine neue Ausstellung vor. Sie trägt den Titel „Moerser Schätze“. Gezeigt werden persönliche Schätze aus der Moerser Bürgerschaft, die gehoben und in die Öffentlichkeit des Peschkenhauses überführt werden. Am Sonntag, 12. Juli, eröffnet der Kunstverein diese besondere Ausstellung. „Daher geht unsere Bitte an die Moerserinnen und Moerser, uns ihren Schatz für die Dauer der Ausstellung zur Verfügung zu stellen“, erklärt Helmut Berns, Vorstand Kunstverein, die Besonderheit dieser Ausstellung. Das können wertvolle Bilder, Skulpturen, Kuriositäten oder Alltagsgegenständen sein, die im häuslichen Umfeld einen hohen Stellenwert haben.
Natascha Lenhartz hat das Konzert in der Stadtkirche mit dem Ensemble Ondeggiando unter der Leitung von Lucius Rühl organisiert.
MOERS. Drei Motetten von Johann Sebastian Bach, Bagatellen und Miniaturen aus der Feder von Anton Webern: Der Kammerchor-Westfalen lädt unter der Leitung von Lucius Rühl am Sonntag, 14. Juni, um 17 Uhr zu einem Konzert in der Ev. Stadtkirche ein.
Die Leiterin der AWO-Begegnungsstätte Marijana Moskov (ganz links) hatte Stefan Ertelt, Michael Züscher und Susanne Tavenrath von der Sparkasse am Niederrhein eingeladen. Im Gespräch mit den Senioren berichteten die Experten darüber, wie man sich vor Trickbetrug und Trickdiebstahl schützen kann.
MOERS. Insbesondere ältere Menschen stehen im Visier von Kriminellen. Diese Erfahrung haben die Senioren, die an diesem Tag in der Kapellener AWO-Begegnungsstätte sind, entweder schon selbst gemacht oder es aus erster Hand gehört. „Weil das so ist, habe ich bei unserer örtlichen Sparkasse nachgefragt, ob sie Zeit für einen Info-Nachmittag hätten“, sagt Marijana Moskov. Die Leiterin freut sich, dass mit Susanne Tavenrath, Stefan Ertelt und Michael Züscher gleich drei Experten gekommen sind. Im lebhaften Austausch mit den Besuchern berichteten die Sparkassenleute von den neuesten Maschen in Sachen Telefonbetrug und Trickdiebstahl und wie man sich am besten davor schützt.