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Internationale Stars weisen jungen Talenten den Weg

6. Moerser Musiksommer / Gasteltern gesucht

MOERS. Zum sechsten Mal lädt in diesem Jahr die künstlerische Leiterin, Christiane Schumann, im Auftrag der Kulturstiftung Sparkasse Moers zum Musiksommer in der Grafenstadt ein. Im Mittelpunkt stehen für teilnehmende Studenten in- wie ausländischer Musikhochschulen Meisterkurse mit internationalen Stars.

"Wir verstehen den Musiksommer als hochkarätige Förderung junger Talente", sagt Frau Schumann, die stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Schubert-Gesellschaft. Bewerbungen sind seit einiger Zeit möglich. Zugleich werden Gasteltern, die den jungen Leuten Zimmer zur Verfügung stellen, gesucht.

Prominente Dozenten

Zu den prominenten Dozenten beim Musiksommer (17. Juli bis 3. August 2001) gehören Kammersängerin Judith Beckmann sowie Pianist und Liedbegleiter Irwin Gage.

Meisterkurse wie die des Moerser Musiksommers sind für Hochschulstudenten und Berufsanfänger, die noch keine lange Bühnenerfahrung haben, eine große Chance. Christiane Schumann: "Die Bewerbungen kommen zum größten Teil aus Deutschland, Österreich und der Schweiz." In den vergangenen Jahren konnten junge Künstler in Moers mit berühmten Kollegen wie Peter Schreier oder Walter Berry arbeiten.

Mit Kammersängerin Judith Beckmann konnte Christiane Schumann wieder eine international erfahrene und bekannte Künstlerin für die Meisterkursreihe gewinnen. Über lange Zeit war die bewunderte Sopranistin an der Deutschen Oper am Rhein engagiert. Als Professorin an der Musikhochschule in Hamburg hat sie bereits zahlreiche erfolgreiche Gesangssolisten ausgebildet. Während ihres Meisterkurses in Moers vom 17. bis 21. Juli wird sie mit ausgewählten Teilnehmern einstudierte Lieder und Opernarien der Wiener Klassik interpretieren.

Ein Repertoirestudium leitet Prof. Peter Ziethen, Präsident des Deutschen Tonkünstler-Verbandes. Weitere Dozenten wie Irving Beckmann, Ulrich Hofmann und Michael Hänschke arbeiten in studienbegleitenden Kursen.

Irwin Gage ist einer der angesehensten Liedbegleiter berühmter Sänger. Er arbeitete mit Dietrich Fischer-Dieskau, Jessy Norman, Peter Schreier und vielen anderen berühmten Künstlern. Vom 30. Juli bis 4. August wird er eine "Liedklasse für Duos" unterrichten. Auf dem Arbeitsprogramm stehen Lieder von Franz Schubert, Johannes Brahms und Liederzyklen von Robert Schumann. Irwin Gage studierte in Michigan und Yale. In der Spielzeit 1998/99 war er an der Kölner Philharmonie als Künstlerischer Direktor engagiert.

Das Besondere an den Moerser Meisterkursen, so beschreibt es Christiane Schumann, "ist zusätzlich zum Studium der rege Austausch der Studierenden untereinander und mit den Gastfamilien in Moers. Daraus haben sich in den vergangenen Jahren bereits Freundschaften gebildet, die bis heute Bestand haben."

Obolus für Gasteltern

Wer junge Künstler für die jeweilige Dauer von drei Meisterkursen (17. bis 21. Juli; 25. bis 27. Juli; 30. Juli bis 3. August) aufnehmen möchte, erhält auch eine kleine finanzielle Entschädigung (Sekretariat Musiksommer, 47441 Moers, Ostring 8, Fax 02841/24640).

Die Abschlußkonzerte der Meisterkurse finden im Kammermusiksaal des Martinstifts am Samstag, 21. Juli ("Wiener Klassik"), und am Freitag, 3. August ("Kunstlied - Liedkunst") statt. Beginn ist jeweils am 19.30 Uhr.

Um hochrangige Weltstars zu verpflichten und an begabte Studenten Stipendien zu vergeben, setzt die Kulturstiftung Sparkasse Moers für die Meisterkurse einen Betrag von 50.000 Mark ein.

Uni-Colleg mit populären Wissenschaftsthemen

Universität stellte aktuelles Programm vor

MOERS. Mittwoch ist Uni-Colleg-Tag – das ist auch im Sommersemester 2001 so. An sieben Terminen zwischen dem 25. April und 27. Juni bringt die Mercator-Universität den Bürgern aus der Region aktuelle und populäre Wissenschaftsthemen nahe. Uni-Rektor Prof. Ingo Wolff stellte das Programm der insgesamt 34. Veranstaltungsreihe in den Räumen der Sparkasse Moers vor. Hartmut Schulz, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse: „Die Universität tut der Region Niederrhein gut. Wo wir können, unterstützen wir ihre Arbeit gerne.“

Die Referenten des Uni-Collegs sind allesamt Duisburger Professoren. Sie stellen – mit anschließender Diskussion – allgemeinverständlich und anschaulich Themen aus ihrem Lehr- und Forschungsgebiet vor. Finanziell unterstützt wird das Uni-Colleg auch in diesem Semester durch die Duisburger Universitäts-Gesellschaft (D.U.G.).

Die Vorträge finden stets mittwochs um 19.30 Uhr im Hörsaal MD 162 statt, Uni-Bereich Mülheimer Str./Ecke Lotharstraße. Die Führung durch die physikalische Chemie am 6. Juni beginnt dagegen bereits um 16.30 Uhr. Der Weg zu allen Veranstaltungen ist ausgeschildert, der Eintritt ist frei. Das Programm ist auch über Internet abrufbar:

Unternehmer, Politik und Verwaltung sitzen an einem Tisch

Wie gut präsentiert sich Moers?

MOERS. Die Attraktivität der Stadt steht im Mittelpunkt einer Veranstaltung des Einzelhandelsverbandes Niederrhein und der Sparkasse Moers. Für Donnerstag, 3. Mai, haben die Veranstalter einen Referenten eingeladen, der als "anerkannter Experte, knallharter Analytiker und mitreißender Rhetoriker" für sich und seine Sache wirbt. Der aus Bayern stammende Unternehmer und Marketingexperte Christian Klotz will mit Vertretern des Moerser Mittelstandes, Politikern und Verwaltungsfachleuten zunächst eine Ortsanalyse anfertigen. Die Resultate sollen anhand von Videoaufzeichnungen und den Ergebnissen einer rund 30köpfigen Arbeitsgruppe um Wilhelm Bommann, Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes Niederrhein, am Abend vorgestellt und diskutiert werden.

Leitfragen, die die rund 200 erwarteten Besucher zur Diskussion anregen sollen, sind unter anderem "Welche Ideen gibt es zur optischen Aufwertung einer Stadt?" und "Wie kann die Motivation der Partnerschaft von Politik, Wirtschaft und Verwaltung verbessert werden?" Anmeldungen zu dem Vortrag um 20 Uhr in der Kundenhalle der Sparkasse Moers am Ostring unter 02841 / 206-387.

Spekulatives Sparen ohne Risiko

Fonds für jeden Geschack

MOERS. Die Sparkasse Moers bietet Kunden mit dem „S-Flex“ eine Anlageart, die äusserst flexibel im Zugriff und in der Ratengestaltung ist. Je länger Sie sparen, desto höher die Bonuszahlung auf die Jahressparleistung. Risiko: Nicht vorhanden. Mindestlaufzeit: sollte 3 Jahre betragen.

Gemischte Fonds oder Dachfonds bieten für Anleger eine breite Risikostreuung in Aktien, Renten, Währungen und auch Immobilien. Die Sparkassenfonds-Gesellschaft Deka bietet mit den sogenannten Struktur-Fonds eine Palette mit unterschiedlich hohem Aktienanteil. Der weniger spekulative Investor kann mit der Ertragsvariante (WPK 554001) seinen Aktienanteil bei maximal 25 % halten. Mutigere Anleger können mit der Wachstumsvariante (WPK 554002) und einem Aktienhöchstsatz von maximal 45 %, dem Typ Chance (WPK 554003) mit bis zu 85 % oder der Variante ChancePlus (WPK 554004) bis zu 100 % weitaus höhere Renditen erzielen. Hier beträgt die Mindestsparleistung 100 DM. Risiko: Je nach Aktienanteil entsprechend. Mindestlaufzeit: sollte 4 Jahre betragen. Aber: Absolut flexible Anlageform.

Wer langfristig sparen und steuerliche Aspekte berücksichtigen möchte, kann mit Renten- oder Lebensversicherungen attraktive steuerfreie Renditen erzielen. Hier sind die Raten teilweise schon ab 30 DM möglich. Risiken sind kaum vorhanden (eigentlich nur dann, wenn man eine Lebensversicherung mit Ansparung in einem Aktienfonds wählt). Der Gesetzgeber verlangt aber eine Mindestlaufzeit von 12 Jahren, was aber für die Altersvorsorge auch nicht zu lang sein dürfte.

Günstig könnte sich auch eine Kombination in einem Fondssparplan mit einer Risikoversicherung darstellen. Die jährlich festen Raten in einer Risikoversicherung sind recht niedrig. Der Fondssparplan, mit dem grossen Sparanteil, ist jederzeit veränderbar.

Selbstverständlich sind reine Immobilienfonds oder Rentenfonds eine attraktive Anlage für den regelmässigen Sparer. Sie können auch Fonds anderer Anbieter erwerben, z.B. bieten wir Sparpläne bei SAL Oppenheim ab 200 DM oder Fidelity ab 250 DM an

Zwei Drittel der Automaten sind auf Sitzhöhe

Rollstuhlgerechte Geldautomaten der Sparkasse Moers

MOERS. Kein Geld für Rollstuhlfahrer am zu hoch angebrachten Geldautomaten in der Sparkassen-Hauptstelle am Ostring? Zu diesem Ergebnis kamen die Schülerinnen und Schüler der Heilerziehungspflege am Hermann-Gmeiner- Berufskolleg bei einem Innenstadttest mit Rollstühlen (NRZ-Bericht vom 1. März 2001). Der Bericht sorgte bei der Sparkasse für intensive Recherche in der zuständigen Organisationsabteilung. Das Ergebnis: Von den vier Geldautomaten der Hauptstelle ist einer in rollstuhlgerechter Höhe angebracht.

Er ist der neueste der vier und befindet sich in dem vom Parkplatz aus zugänglichen Foyer. Insgesamt unterhält die Sparkasse Moers in ihrem Geschäftsgebiet zwischen Moers und Xanten 36 Geldautomaten, 23 davon sind behindertengerecht.

Negative Grundstimmung drückte auf die Börsennotierungen

MOERS. Während Anfang des letzten Jahres die Börsenstimmung "himmelhoch jauchzend" war, ist sie nun "zu Tode betrübt". Das Rezessionsgespenst in den USA, die Rücknahmen der Wachstumserwartungen für das europäische und deutsche Bruttoinlandsprodukt sowie sinkende Umsatz- und Ertragsprognosen bei High-Tech-Werten ( insbesondere in USA ) scheinen den objektiven Blick stark zu vernebeln. Sicherlich war im vergangenen Jahr gerade bei Technologiewerten teilweise stark übertrieben worden. Aber das derzeitige Kursniveau sollte für längerfristig orientierte Anleger wieder äusserst interessante Chancen bieten.

Es stellen sich nun Fragen wie, ist z.B. eine Deutsche Telekom (WPK 555.750 ) wieder ein Kauf ? Das Schlimmste sollte hier vorüber sein, die exorbitanten Ausgaben für die UMTS-Lizenzen, der teure Voice-Stream-Kauf und die nicht ganz durchsichtigen Immobilienbewertungen sind im Kurs von aktuell 26,10 Euro enthalten. Aber war das alles, oder was verheimlicht Ron Sommer dem Anleger noch? Wenn die Fakten nun alle bekannt sein sollten, kann man auf diesem Niveau wieder erste Käufe in der Telekom wagen.

Eine Anlagealternative stellt der DespaEuropa ( WPK 980.956) dar. Hierbei handelt es sich um einen offenen Immobilienfonds, der vorwiegend in europäische Gewerbeimmobilien investiert. In den letzen 12 Monaten erzielte der Fonds einen Ertrag von 6,50 %, in den letzten 3 Jahren durchschnittlich 5,58 %. Auch Immobilienpreise unterliegen zyklischen Schwankungen. Diese sind jedoch bei weitem nicht so hoch, wie die einer Aktienanlage. Einziger Wehrmutstropfen dieser Anlage ist, dass durch den für Immobilienfonds üblichen Ausgabeaufschlag von 5,26 % der Anlagehorizont grundsätzlich schon recht langfristig sein sollte.

Auch heute möchte ich auf positive Zinsdifferenzen hinweisen. Während Sie z.B. für 2-jährige Finanzierungsschätze des Bundes eine Rendite von 4,25% ( WPK 114.460 ) erzielen, zahlt Ihnen die Sparkasse Moers mit der Inhaberschuldverschreibung Serie 57 (WPK 289.707) eine Rendite von 4,50%. Im 5-jährigen Bereich bietet die Bundesobligation Serie 138 (WPK 114.138) eine Rendite von 4,33% während die Serie 62 der Sparkasse Moers (WPK 219.298) einen Ertrag von 4,75% aufweist. Auch andere Kreditinstitute bieten eigene Wertpapiere an, die durchaus höhere Renditen als Bundeswertpapiere erbringen

Über 100 Buchungen in nur fünf Tagen

Sparkassen-Pavillon am Nibelungenbad in Wardt

XANTEN-WARDT. Reges Interesse registrierte die Sparkasse Moers bereits unmittelbar nach Inbetriebnahme ihres neuen Selbstbedienungs-Pavillons im Ortsteil Xanten-Wardt. "Wir reagieren mit unserem neuen Angebot auf das attraktive Freizeitangebot rund um die Nordsee sowie die Erschließung neuer Wohnbereiche hier in Wardt", sagte Sparkassenvorstand Ulrich Ruthenkolk bei der offiziellen Eröffnung des Pavillons. Erster prominenter Kunde: Bürgermeister Christian Strunk, der seine EC-Karte am neuen Geldautomaten nutzte. Innerhalb von nur fünf Tagen versorgten sich bereits mehr als 100 Kunden an dem leuchtend roten und weißen Pavillon mit rund 30.000 Mark.

Ruthenkolk unterstrich, sein Haus setze konsequent die Pflege des engen Geschäftsstellennetzes und den Ausbau von Service fort. Neben den 32 Geschäftsstellen ergänzen ein SB-Ladenlokal in Hamb sowie ein baugleicher Pavillon in der Nähe des Edeka-Marktes an der Sonsbecker Straße in Xanten das Service-Angebot der Sparkasse Moers. In einer Zeit, in der andere Kreditinstitute sich immer stärker aus der Fläche zurückzögen, sei das durchaus nicht selbstverständlich.

Der neue Pavillon ist rund um die Uhr zugänglich und nachts hell erleuchtet. Er bietet neben einem Geldautomaten ein Ladegerät für die Geldkarte sowie einen Konto-Auszugsdrucker. Die neue Adresse der vollautomatischen Service-Station ist "Am Meerend / Nibelungenbad". Zwei unmittelbar davor liegende Parkplätze sorgen für gute Erreichbarkeit.

Über 100 Buchungen in nur fünf Tagen

Sparkassen-Pavillon am Nibelungenbad in Wardt

XANTEN-WARDT. Reges Interesse registrierte die Sparkasse Moers bereits unmittelbar nach Inbetriebnahme ihres neuen Selbstbedienungs-Pavillons im Ortsteil Xanten-Wardt. "Wir reagieren mit unserem neuen Angebot auf das attraktive Freizeitangebot rund um die Nordsee sowie die Erschließung neuer Wohnbereiche hier in Wardt", sagte Sparkassenvorstand Ulrich Ruthenkolk bei der offiziellen Eröffnung des Pavillons. Erster prominenter Kunde: Bürgermeister Christian Strunk, der seine EC-Karte am neuen Geldautomaten nutzte. Innerhalb von nur fünf Tagen versorgten sich bereits mehr als 100 Kunden an dem leuchtend roten und weißen Pavillon mit rund 30.000 Mark.

Ruthenkolk unterstrich, sein Haus setze konsequent die Pflege des engen Geschäftsstellennetzes und den Ausbau von Service fort. Neben den 32 Geschäftsstellen ergänzen ein SB-Ladenlokal in Hamb sowie ein baugleicher Pavillon in der Nähe des Edeka-Marktes an der Sonsbecker Straße in Xanten das Service-Angebot der Sparkasse Moers. In einer Zeit, in der andere Kreditinstitute sich immer stärker aus der Fläche zurückzögen, sei das durchaus nicht selbstverständlich.

Der neue Pavillon ist rund um die Uhr zugänglich und nachts hell erleuchtet. Er bietet neben einem Geldautomaten ein Ladegerät für die Geldkarte sowie einen Konto-Auszugsdrucker. Die neue Adresse der vollautomatischen Service-Station ist "Am Meerend / Nibelungenbad". Zwei unmittelbar davor liegende Parkplätze sorgen für gute Erreichbarkeit.

Entwicklung verschlafen?

Podiumsdiskussion zur Zukunft der Moerser Innenstadt

MOERS. Von der Sonne durchflutete Gässchen mit Läden, Gärten, die zum Verweilen einladen, und darin eingebettet: Büroräume und Wohnungen. Wie wird sich die Fläche zwischen Uerdinger-, Homberger- und Kautzstraße zukünftig präsentieren? Verschiedene Architekten und Designer haben sich dazu bereits Gedanken gemacht. Doch was wollen die Bürger, was deren politische Vertreter im Stadtrat? Manfred Lachniet, seit vier Monaten Redaktionschef bei WAZ und NRZ in Moers, griff diese Fragen bei einer Podiumsdiskussion in der Sparkasse Moers auf. Viele der rund 120 Gäste beteiligten sich rege an der Diskussion um die Zukunft der Innenstadt.

Feldmann offenbar beleidigt

Monika Convent, Leiterin des städtischen Planungsamtes, skizzierte kurz die von der Recklinghauser Firma Feldmann vorgelegten Pläne. Lachniet: "Wir hatten Feldmann eingeladen." Offenbar beleidigt, hätte die Firmenleitung ihre Zusage jedoch kurzfristig zurückgenommen.

Den Kern der Feldmann-Pläne bildet eine Rotunde mit einem Durchmesser von 25 Metern auf dem Gelände der Post. Schmale Gassen sollen den Galeriebereich im Inneren mit der Homberger Straße und dem Königlichen Hof verbinden. Insgesamt sollen 7000 Quadratmeter neuer Verkaufsflächen entstehen. "Die Pläne sehen vor, einen Ankermieter aus dem Elektronik- oder Textilbereich für das Projekt zu gewinnen", so Monika Convent. Durch frühzeitiges Bemühen um die freiwerdende Post-Immobilie hat Feldmann eine Option auf das von der Stadt als Bebauungsplan 316 beschriebene Gebiet

Offene Kritik

Architekt Jochem Bellinger kritisierte die Feldmann-Pläne offen. "Mit diesem Konzept bauen wir ein kleines CentrO. oder Multicasa. Moers braucht kleinteiligere Bebauung, die sich harmonisch ins Stadtbild eingliedert." Unter der Überschrift "Königliche Höfe" stellte er mit Hilfe computeranimierter Grafiken seine Pläne vor. Bellinger setzt dabei auf viel Tageslicht und integrierte Grünflächen. "Besucher sollen Jahreszeiten erleben können." Kleine Passagen mit Ladenlokalen links und rechs verbinden die inneren Bereiche mit der Uerdinger- und der Homberger Straße.

Entlang der Uerdinger Straße sehen Bellingers Pläne Arkaden vor, die mit Glasscheiben gegen den Verkehr abgeschirmt werden sollen. Neben Büroflächen will der Moerser Architekt zudem 100 Wohnungen schaffen.

"Das ist ausdrücklich keine Bellinger-Werbeveranstaltung", so Manfred Lachniet, "wir möchten Ihre Meinung hören". Damit war der Ring frei für eine zum Teil kontrovers geführte Diskussion. Wilhelm Bommann Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes Niederrhein: "Jede Investition im Innenstadtbereich ist zu begrüßen." Kribbelig werde er, wenn davon die Rede sei, den Verkehr aus der Innenstadt zu verbannen. Ausdrücklich betonte Bommann, daß die Innenstadt für alle Verkehrsteilnehmer erreichbar sein müsse.

Die richtige Richtung

Manfred Gramse (CDU) unterstrich diese Forderung. Über eine Umlenkung des Verkehrs dürfe erst gesprochen werden, wenn verträgliche Umgehungen vorbereitet seien. Überdies sprach sich der CDU-Ratsherr für mehr Wohn- und Büroräume aus. Günter Eidam (SPD), ebenso wie Gramse Mitglied des städtischen Planungsausschusses: "Herrn Bellingers Ideen zeigen in die richtige Richtung." Einig waren sich alle Beteiligten, daß kleinteilige Bebauung für Moers richtig und ein kopieren von CentrO. oder Multicasa der falsche Weg seien..

Heftig beklatscht wurden Beiträge aus dem Publikum, die eine bessere Anbindung des unteren Teils der Homberger Straße sowie den raschen Umbau des Bahnhofes einforderten. Manfred Lachniet wies darauf hin, daß das Projekt Grafschafter-Passage nicht voran komme. Monika Convent: "Die Genehmigungen sind alle erteilt, wir haben gegenüber dem Investor kein Zwangsmittel in der Hand."

Wilhelm Bommann stützte den allgemein geäußerten Verdacht, Moers habe eine notwendige Entwicklung des Zentrums verschlafen, mit Zahlen: "1987 lag die Quote aus Kaufkraft und Umsätzen in Moers noch bei 1,25. Heute liegt sei bei 1,09. Das heißt, wir haben rund 15 Prozent von außerhalb nach Moers gebrachter Geldzuflüsse verloren.”

220 Gäste ließen sich von gemixtem Programm-Cocktail berauschen

Presseball “Karibik” im Kulturzentrum Rheinkamp

MOERS. Cocktails, Kokosnüsse, Palmen und reichlich Musik aus der Karibik und Südamerika: Ambiente und Programm des diesjährigen Presseballs im Kulturzentrum Rheinkamp stimmten. Rund 220 Gäste begleiteten den Presseclub Niederrhein (PCN) auf seinem abendlichen Kurztrip in den karibischen Raum. Bereits zum dritten Mal in Folge hatte der Ortsverein des Deutschen Journalisten-Verbandes mit seinen rund 120 Mitgliedern zu dem gesellschaftlichen Highlight eingeladen. Bürgermeister Rafael Hofmann hatte, wie schon im vergangenen Jahr, die Schirmherrschaft übernommen.

Der Programm-Cocktail, den der Vorstand des Presseclubs gemixt hatte, traf den Geschmack des Publikums. Während die Showband “Mosquitos” für schnell um sich greifendes Tanzfieber sorgte, berauschten sich die festlich gekleideten Gäste am Anblick der Tanzgruppe “Fiesta-Tropical”. Die jungen Frauen und Männer aus der Karibik und Südamerika entfachten in der “guten Stube” der Stadt das Feuer ihrer tänzerischen Leidenschaft, verbanden ausgelassene Lebensfreude mit beneidenswerter Körperartistik und professionellem Tanz zu Limbo-, Samba, Brasil- und Lambada-Rhythmen.

Eisbuffet sorgte für Abkühlung

Das von der Firma bofrost gesponsorte Eisbuffet, serviert von Chefkoch Thomas Busch, sorgte nach soviel feuriger Leidenschaft für ein wenig Abkühlung. Durch das Programm und den Abend führte Jörg Zimmer, Geschäftsführer des Presseclubs Niederrhein.

Spannend wurde es nocheinmal gegen Mitternacht, als Sigrid Baum, die PCN-Vorsitzende, gemeinsam mit den jeweiligen Spendern die Hauptpreise der Tombola zog. Zu gewinnen waren neben vielen kleineren Preisen ein Deka-Aktienfondsanteil im Wert von 2500 Mark, den die Sparkasse Moers, der Hauptsponsor des Presseballs, gestiftet hatte. Sparkassendirektor Karl-Heinz Tenter knüpfte an die Übergabe des Preises den Wunsch, “daß die Börse bald aus den derzeitigen Turbulenzen herauskomme”. Der zweite Preis, eine einwöchige Reise für zwei Personen ins Dorint-Hotel nach Mallorca, sowie der dritte, ein Flug in die Dominikanische Republik mit der LTU, fanden ebenfalls ihre glücklichen Gewinner.Auf mehreren Seiten unserer Online-Zeitung haben wir Fotos vom Ballabend und den Gästen des Presseclubs Niederrhein im Kulturzentrum Rheinkamp am 17. März 2001 zusammen gestellt

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