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Der Weg zum Banker führt durch Grube und Theater

Erster Blick auf neuen Arbeitsplatz: Sparkassen-Azubis

MOERS. Ihr Vertrag beginnt im August. Vorab besuchten die 21 neuen Azubis der Sparkasse Moers mit ihren Eltern den zukünftigen Arbeitsplatz. Eine Gelegenheit, vor dem neuen Lebensabschnitt wichtige Fragen zu klären.

"Vor dem Wechsel von der Schule in den Beruf ergeben sich viele Fragen. Die jungen Leute sollen wissen, daß wir Ihnen bereits jetzt gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen", so Jutta Treichel, die Ausbildungsleiterin der Sparkasse. Vorstand und Personaldezernent Ulrich Ruthenkolk begrüßte die neuen Kolleginnen und Kollegen und betonte, "daß gut ausgebildete Mitarbeiter in einem dichten Netz von Zweigstellen unser wichtigstes Kapital sind".

Grubenfahrt und Besuch in Weimar

Ausbilderin Jutta Rütjes berichtete, was außer den fachlichen Inhalten auf dem Weg zur Bankkauffrau und zum Bankkaufmann auf dem Stundenplan der zweieinhalbjährigen Ausbildung steht: "Wir unternehmen eine Studienfahrt nach Weimar, fahren in die Grube der Zeche Friedrich-Heinrich ein und gehen gemeinsam ins Theater." Außerdem erfuhren die jungen Leute, in welcher Geschäftsstelle sie ab August eingesetzt sind, bevor sie den ersten von fünf sechswöchigen Unterrichtsblöcken an der Berufsschule absolvieren. Druckfrisch und als besondere Überraschung erhielten die neuen Azubis beim Elternabend im Casino der Sparkasse persönliche Visitenkarten und ihre Namensschilder.

Unternehmensnachfolger dachten sich erfolgreiches Konzept aus

Moerser Unternehmen gewinnt StartUp-Sonderpreis

MOERS. Gewinner des Sonderpreises für die "Nachfolge in einem Unternehmen" im Rahmen des Existenzgründungs-Wettbewerbs StartUp sind die Geschwister Barbara und Axel Reißmann. Ihr Konzept zur Übernahme der Kammgarnweberei Albin Reißmann überzeugte die StartUp-Jury. Dafür erhielten sie in Frankfurt 20.000 Mark

StartUp ist eine Initiative des stern, der Sparkassen und McKinsey & Company und motiviert und unterstützt seit 1997 durch einen jährlichen Wettbewerb Existenzgründer in allen Branchen. Der Vorstand der Sparkasse Moers würdigte den Erfolg des Moerser Unternehmens durch einen Empfang. Vorstandsvorsitzender Hartmut Schulz ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit den Vorstandskollegen Karl-Heinz Tenter und Herbert Ackermann zu gratulieren. In einer kurzen Ansprache würdigte er das überzeugende Nachfolgekonzept: "Natürlich freut uns besonders, daß ein Moerser Familienunternehmen den Preis gewonnen hat, zu dem wir schon eine jahrzehntelange positive Geschäftsbeziehung pflegen."

Keine Nachfolger

Das Thema fehlender Firmennachfolger ist ein drängendes Problem in der Wirtschaft. Allein in den nächsten fünf Jahren steht in über 300.000 Betrieben bundesweit ein Eigentümerwechsel an. Für die rund vier Millionen betroffenen Arbeitnehmer dieser Firmen ist eine rechtzeitige Nachfolge besonders wichtig. StartUp vergab in diesem Jahr erstmalig den Sonderpreis für den besten eingereichten Nachfolgeplan. Denn auch für Betriebsübernehmer ist eine solide Planung der Schlüssel zum Erfolg.

Die ALBIN REIßMANN KAMMGARNWEBEREI feiert die geglückte Übergabe an die nun vierte Unternehmergeneration. Seit dem 1. Januar 1999 weht frischer Wind in dem traditionsreichen Familienunternehmen: Durch gezielte Kundenansprache und eine veränderte Marketingstrategie erschließen die jungen Nachfolger neue Märkte. Neben den bestehenden Kunden des Meterwareneinzelhandels sollen verstärkt Kunden aus dem Bereich Corporate Fashion, Kleinkonfektionäre, Theaterausstatter, Großhändler und Versender angesprochen werden.

Schon die Gründung der Firma war ein Beispiel für eine gelungene Firmennachfolge - in diesem Fall einer Fremdnachfolge. Gegründet wurde das Unternehmen in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts im thüringischen Greiz von A. Winterer. 1904 stieg Albin Reißmann in das Unternehmen ein und bewirkte die erste Namensänderung: A, Winterer & Co.

Laudatio von Angela Merkel

Nach dem Ausscheiden des Firmengründers erfolgte in den 20er Jahren schließlich die zweite Namensänderung, die Umbenennung in ALBIN REIßMANN KAMMGARNWEBEREI. Seine Söhne Fritz und Ernst haben das Unternehmen in zweiter Generation fortgeführt. Unter ihrer Ägide erfolgte der wesentliche Einschnitt in der Firmengeschichte: Die Flucht an den Niederrhein in die ehemalige Grafenstadt Moers. Seit dem Jahre 1953 hat die Firma infolgedessen keine eigenen Webmaschinen mehr und arbeitet mit Lohnwebereien zusammen. Dieter Reißmann ist 1964 als Kommanditist in das Unternehmen eingestiegen und hat es 1987 vollständig erworben.

Mit Blick auf eine spätere Übernahme haben die Nachfolger Barbara und Axel Reißmann ihre Ausbildung entsprechend ausgerichtet. Barbara Reißmann studierte im Anschluß an die Ausbildung zur Industriekauffrau Textiltechnik und arbeitete in internationalen Spinnereien und Färbereien. Der zweite Geschäftsführer, Axel Reißmann, stieg nach seiner Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann und später zum Handelsfachwirt schon 1990 in die Kammgarnweberei ein. Die hohe Identifikation der beiden Gesellschafter mit dem Unternehmen , sowie die langfristig geplante Nachfolge trugen wesentlich zur erfolgreichen Übernahme des Familienbetriebes bei.

Das junge Team verspricht für die Zukunft eine überzeugende Kombination von Tradition und Innovation. Ohne die klassischen Qualitäten zu verdrängen, soll der modische Bereich ausgeweitet werden. Gleichzeitig will man die bewährte persönliche Kundenbindung beibehalten und den individuellen Service weitergewährleisten. "Wir sehen uns mindestens ebensosehr als Dienstleister wie als Produzent", vertritt Barbara Reißmann die Firmenphilosophie.

Natürlich erhoffen sich Barbara und Axel Reißmann jetzt auch einen Impuls durch die zusätzliche Öffentlichkeit, die immer mit solch einem Preis verbunden ist, für ihr Unternehmen. "Es würde unsere Arbeit sehr erleichtern, wenn nicht nur wir neue Kunden finden müssen, sondern diese uns von sich aus finden können."

Die Übergabe des Preises erfolgte in der Frankfurter Paulskirche durch Thomas Mang, Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes. Axel Reißmann zeigte sich vor allem von der Laudatio der CDU-Parteivorsitzenden Angela Merkel begeistert.

Model sein bringt Spaß, ist aber auch echt anstrengend

Jugendliche beim Fototermin für Sparkassenwerbung

MOERS. Es ist halb zwei mittags: In einem Kleinbus starten Felix Neu (16), Heike Hohenstein (18), Paulina Landes (18) und Martin Fuhrmann (18) in Richtung Düsseldorf. Der renommierte Fotograf Frank Schemmann erwartet sie dort für Werbeaunahmen. Mit dem besten Foto wollen die Sparkassen am Niederrhein für kostenlose Jugend-Girokonten werben.

"Wir haben die Jugendlichen in unseren Geschäftsstellen angesprochen, ob sie Lust zu der Werbeaktion hätten", so Monika Pogacic von der Marketingabteilung der Sparkasse Moers. Bereits im vergangenen Jahr lichtete Fotograf Schemmann Jugendliche vom Niederrhein für die Plakate der Sparkassen ab.

Puder und Haarwachs

Im Studio gibt's erst ‘mal Kaffee und dann Kostümproben. Von jedem Model werden Probeaufnahmen in verschiedenen Kostümen gemacht. Eine Arbeit, die viel Zeit in Anspruch nimmt. Mit einer Spezial-Polaroidkamera in der Hand versucht Schemmann, die Jugendlichen in die besten Posen zu bringen. Für die jungen Leute ist das spannend, für den Fotografen Routine. Noch ein wenig Puder, Lidschatten und Haarwachs. Lisa, die Visagistin in Schemmanns Team, hat vor einer Woche noch Tote-Hosen-Star Campino für "Wetten Dass" kameratauglich gemacht.

"Die Schminke verändert Dein Auftreten nicht, aber sie unterstreicht es", sagt Paulina Landes. Die 18jährige Moerserin versucht ihre Nervosität zu verbergen. Immer wieder prüfende Blicke in den Spiegel. Den drei anderen Darstellern geht's kaum anders. Martin Fuhrmann sitzt mit Klämmerchen im Haar auf dem Schminkstuhl. So hat der Moerser Schüler sich noch nie gesehen. "Aus Martin wird Martina", lacht Lisa.

Dann geht's in den Ring, beleuchtet von Scheinwerfern und Stativen. "Felix hockt sich auf den Hocker, ihr noch was enger aneinander!" Der Fotograf gibt Anweisungen. Gebückt, die Kamera vor sich haltend, ein Schuss nach dem anderen. Und wieder: Klick. Blitz. Kurz aufatmen. Die Prozedur wiederholt sich mehrfach. Für Felix Neu, den 16jährigen aus Dinslaken, wird es anstrengend. Immer noch hockt er zusammengekauert auf dem umfunktionierten Barhocker. Spätestens jetzt wird den Models klar, was Professionalität in der Fotografie bedeutet: Spaß, aber auch Anstrengung.

20.30 Uhr: “Schluss! Wir müssten alles im Kasten haben." Frank Schemmann legt die Kamera weg. Während er nach dem langen Arbeitstag recht müde wirkt, sprühen die Jugendlichen noch geradezu vor Energie. Das Modeldasein hat ihnen Spaß gemacht und sie aufgekratzt. "Ich würde jetzt am liebsten bis morgen früh feiern gehen", meint Paulina Landes. Sie blickt in den Spiegel und lacht: "Vor allem in der Aufmachung!"

Kunstwerk erzählt Szenen aus dem Leben Siegfrieds

Nibelungen-Relief an der Wallmauer angebracht

XANTEN. Im Nibelungenlied, einem der bedeutendsten literarischen Werke des Mittelalters, wird Xanten als Geburtsort Siegfrieds genannt. Doch während man in der Stadt auf viele Denkmäler römischer Geschichte trifft, war bislang eine "greifbare" Erinnerung an die Nibelungen-Sage und an Siegfried nicht vorhanden.

"Möge das Kunstwerk hier in der Fremdenverkehrsstadt Xanten den Betrachtern Erinnerung und Anregung sein", sagte Hartmut Schulz, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Moers, bei der Übergabe eines Bronze-Reliefs. Für dessen Verwirklichung hatte die Kulturstiftung Sparkasse Moers 65.000 Mark zur Verfügung gestellt. An der Wallmauer, im unmittelbaren Bereich der Kriemhildmühle, erzählt es nun einige Szenen rund um Siegfried, Kriemhild, Hagen und die Königsfamilie aus Worms.

Erika Rutert hebt in dem als Triptychon gestalteten Kunstwerk entscheidende Szenen aus dem Nibelungenlied hervor: den Aufbruch Siegfrieds von Xanten nach Worms, den Streit der Königinnen auf den Stufen des Wormser Domes und, als zentrale Szene, Siegfrieds Ermordung durch Hagen. Zwei Schriftbänder begrenzen das Relief oben und unten; sie enthalten in mittelhochdeutscher Sprache zwei Strophen, die von der Herkunft Siegfrieds und von seinem Tode berichten.

Dr. Hans-Georg Schmitz, Vorsitzender des Sparkassen-Beirats, sprach neben Hartmut Schulz ein Grußwort. Der stellvertretende Bürgermeister Alfred Melters erläuterte Einzelheiten zum Relief und zum historischen Hintergrund. Melters und der frühere Stadtdirektor Heinz Trauten gehörten u.a. zu den Initiatoren des Nibelungenreliefs. Inzwischen ist im Verkehrsbüro des Rathauses ein Heft erhältlich, das eine Beschreibung des Kunstwerks und Betrachungen zur Nibelungensage enthält. Auflage: 5000 Stück

Nachwuchs übt sich im journalistischen Handwerk

Wettbewerb / 13 Schülerzeitungen ausgezeichnet

MOERS. Die unermüdliche Recherche nach Themen aus der Schule und ihrem Umfeld hat sich für 13 Redaktionen von Schülerzeitungen aus Moers, Alpen und Xanten ausgezahlt. Ein Bericht von der Preisverleihung im Casino der Sparkasse.

Zum Abschluß des 19. Wettbewerbs für Schülerzeitungen, den die rheinischen Sparkassen in jedem Jahr ausrichten, erhielten die teilnehmenden Teams aus dem Geschäftsgebiet der Sparkasse Moers für ihre Beiträge jetzt Geldpreise zwischen 1500 und 150 Mark. Monika Pogacic von der Marketing-

Abteilung zeichnete die jungen Journalisten von fünf weiterführenden, fünf Grund- und drei Sonderschulen im Casino der Sparkasse aus.

234 Redaktionen nahmen teil

In Zusammenarbeit mit acht großen Tageszeitungen nahmen die Preisrichter insgesamt 234 Schülerzeitungen unter die Lupe. Sie bewerteten dabei sowohl formale Kriterien wie Gesamteindruck, Umfang und Layout als auch inhaltliche Aspekte wie Verständlichkeit, Service und Themenvielfalt. In der Einzelbewertung umfangreicher Artikel konnten die Schüler überregional mit Plausibilität, Logik und angemessener Sprache glänzen. Das Moerser Redaktionsteam vom Grafschafter Gymnasium erhielt für seinen "Seitenriss", der überregional auf Platz vier landete, einen Sonderpreis von 1500 Mark. Im regionalen Hauptwettbewerb belegten die Grafschafter, wie schon im vergangenen Jahr, den ersten Platz.

Die Plätze zwei bis fünf belegten die Redaktionen der Schülerzeitungen "Pennorama", Gymnasium Adolfinum, "Pupille", Walter-Bader-Realschule, Xanten, "Marienkäfer", Marienschule Xanten und "Hot Pens", Justus-von-Liebig-Schule, Moers.

Einen tollen Erfolg erzielten die Jungredakteure der Albert-Schweitzer-Schule. Im Regionalwettbewerb der Sonderschulen, an dem sich im Gebiet des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes insgesamt 30 Schulen beteiligt hatten, landeten die Moerser mit ihrem "tintenklecks" auf Platz 5. Im hiesigen Vergleich belegten sie den ersten Platz gefolgt vom "Tintenfleck" der Alpener Bönninghardt-Schule und von "Wir unter dem Regenbogen" der Hilda-Heinemann-Schule aus Moers.

"Eicki", die Schülerzeitung der Grundschule in Eick-West, errang den ersten Platz. "Die kunterbunte Schülerzeitung", das Organ der Waldschule, plazierte sich gleich hinter den Eickern. Die Plätze drei bis fünf: "Der Uhrzeiger", Uhrschule Meerbeck, "Schüler-Express", Grundschule Scherpenberg und "Der Schulplappagei" der Robinson-Schule in Moers.

Vereine wollen viele Facetten des Breitensports präsentieren

In Planung: großes Spiel- und Sportfest in Sonsbeck

SONSBECK. Ein großes Spiel- und Sportfest soll es werden, mit dessen Planung ein 15-köpfiges Organisationsteam eben begonnen hat. Am letzten Tag der Sommerferien, Sonntag, 13. August, werden, so der Vorsitzende des S.V. Sonsbeck, Willy Lemkens, "zwischen 2000 und 3000 Besucher zu unserem Fest kommen". Geplant ist ein ein umfassendes Breitensportangebot.

“Wir laden alle Vereine, Kegelclubs und andere Gruppen aus Sonsbeck herzlich ein, an dem Fest mitzuwirken", so Werner Borchers, der die Anmeldungen koordinieren wird.

In einer Reihe von Wettbewerben sollen sich Vereine und Kegelclubs vor zahlreichem Publikum miteinander messen. Geplant sind bislang ein Fußballtennis- und ein Streetsoccer-Turnier. Die Mannschaften sollen aus drei bis sechs Spielern bestehen. Ausdrücklich betont Koordinator Bochers: "Bei allen Wettbewerben steht nicht die Leistung, sondern der Spaß an der sportlichen Bewegung im Vordergrund." Einzelne Vorführungen, die eine Facette des Sonsbecker Breitensportes widerspiegeln, sind dem Organisationsteam herzlich willkommen. Fragen und Anmeldungen unter den Rufnummern 02838 / 3949 oder 02823 / 913127.

Kinder-Sportschule zählt bereits 80 Mädchen und Jungen

Spende ermöglichte Projekt zur Nachwuchsförderung

MOERS. Im März 2000 begann der Stadtsportverband Moers ein in Nordrhein-Westfalen einmaliges Projekt: Die Kinder-Sportschule. Die Sparkasse sorgte zusammen mit einem weiteren Sponsor für die Anschubfinanzierung. Ziel ist die Nachwuchsförderung.

In Zusammenarbeit mit den Schulen werden inzwischen 80 Jungen und Mädchen in sieben Kursen sehr frühzeitig an Spiel und Sport herangeführt.Die Sponsoren Heinz Pieper (Konzertveranstalter) und Hartmut Schulz (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Moers), die das Projekt möglich gemacht haben, besuchten jetzt mit dem 2. Vorsitzenden des Stadtsportverbandes, Heinrich Kempken, eine Spielgruppe in der Turnhalle Lerschstraße in Repelen. Die Leitung der Kinder-Sportschule hat Diplom-Sportlehrer Heinrich Bogusch.

Werke der Bildhauerei und Objektkunst gesucht

Ausstellung für die Region Niederrhein / Kunstpreis

MOERS. Anläßlich der vom Land NRW geförderten Jahresausstellung 2000 für die Region Niederrhein verleiht die Kulturstiftung Sparkasse Moers auch in diesem Jahr den mit 10.000 Mark dotierten Moerser Kunstpreis. Künstlerinnen und Künstler aus den Kreisen Wesel, Kleve, Viersen sowie den Städten Duisburg, Krefeld, Mönchengladbach und Neuss sind eingeladen, sich mit ihren Arbeiten aus dem Bereich "Bildhauerei und Objektkunst", so die diesjährige Themenstellung, zu beteiligen. Wie schon im vergangenen Jahr ergeht die Einladung zur Teilnahme an der Ausstellung und dem Wettbewerb auch an Künstlerinnen und Künstler aus den benachbarten niederländischen Regionen zwischen Nijmegen und Venlo sowie Arnheim und Roermond.

Jury entscheidet / letzter Anmeldetermin: 15. August

Waren es 1998 "Arbeiten auf Papier" und im vergangenen Jahr die "Malerei" so soll die diesjährige Ausstellung einen repräsentativen Querschnitt von in der Region Niederrhein entstandenen Skulpturen zeigen. Es müssen, so sehen es die Teilnahmebedingungen vor, Arbeiten aus dem Zeitraum von 1998 bis 2000 sein. Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Stadtentwicklung, Kultur und Sport stellt zur Durchführung der Ausstellung 35.000 Mark zu Verfügung. Um die Ausstellung zusätzlich attraktiv zu machen, verleiht die Kulturstiftung Sparkasse Moers wie schon in den beiden Vorjahren den mit 10.000 Mark dotierten Moerser Kunstpreis. Mit weiteren 15.000 Mark finanziert die Kulturstiftung eine umfangreiche Dokumenation der Ausstellung.

Eine unabhängige Jury aus Experten wird die Preisträgerin oder den Preisträger anhand der bis zum 15. August eingesandten Arbeiten ermitteln. Der Termin für die Preisübergabe an die Gewinnerin oder den Gewinner ist der 12. November 2000. Gleichzeitig wird die Ausstellung mit Skulpturen in der Galerie Peschkenhaus und dem Technologiepark Eurotec eröffnet. Im vergangenen Jahr hatte die Jury in einer Vorauswahl die Werke von 41 Künstlerinnen und Künstlern für die Ausstellung zusammengestellt; und später unter diesen den Preis vergeben. Insgesamt waren im vergangenen Jahr 265 Bewerbungen eingegangen, darunter 46 aus den Niederlanden (1998 waren es insgesamt 197).

Mit 55 Jahren das erste Sportabzeichen gemacht

Im Jubiläumsjahr will der MSV Rekord von 250 schaffen

MOERS. Ihr erstes Sportabzeichen machte Inge Claus mit 55 Jahren. "Mein Mann gründete nach seiner Pensionierung die Sportabzeichengruppe beim Meerbecker Sportverein (MSV). Da habe ich dann einfach mitgemacht." In diesem Jahr wird die 79jährige ihr 25. Sportabzeichen machen. An den zwei Stunden Sport im Rheinpreußenstadion oder in der Schwimmhalle Rheinkamp, jeden Montag von 17 bis 19 Uhr, hält Inge Claus seit mehr als zwei Jahrzehnten fest. "Die Übungen bereiten mir noch keinerlei Probleme. Es würde mir einfach etwas fehlen", so die sportliche Seniorin.

Herausforderung muß sein

Eine ähnliche sportliche Karriere machte Willi Rumpf. "Während meiner Berufstätigkeit blieb keine Zeit für den Sport", so der ehemalige Elektroingenieur. In diesem Jahr will Willi Rumpf sein 25. Sportabzeichen machen. Während für ihn das Schwimmen immer wieder eine Überwindung ist, könnte sich Inge Claus ein Sportabzeichen ohne Kugelstoßen vorstellen. "Aber ein bißchen Herausforderung muß natürlich sein", darin sind sich die beiden einig.

Seit der Gründung der Sportabzeichen-Gruppe des MSV sind dort 1211 Sportabzeichen verliehen worden. Bei den im Stadtsportverband abgenommenen Prüfungen belegte der Verein in den vergangenen Jahren mehrfach den ersten Platz. "Wir haben Teilnehmer aus allen Altersklassen", so der Obmann der Gruppe, Heinz Küppers. Im 25. Jahr haben sich Küppers und die sieben Sportabzeichenabnehmer im MSV viel vorgenommen: "Wir wollen bis zum Ende des Jahres auf 250 neue Sportabzeichen kommen", so Küppers.

Ohne Voranmeldung können Interessierte im Rheinpreußen-

stadion in Meerbeck einfach ausprobieren, ob sie die fünf verschiedenen Übungen in den vorgegebenen Zeiten und Distanzen mit oder ohne Training schaffen. Zur Schwimmhalle in Rheinkamp fahren alle Teilnehmer gemeinsam mit dem Vereinsbus. Nähere Informationen unter der Rufnummer 02841 / 52464.

Familienfest rund um die neuen Frauenstelen

Spendenausschüttung der Sparkasse Moers in Alpen

ALPEN. Anläßlich ihrer diesjährigen Spendenausschüttung in der Gemeinde Alpen hatte die Sparkasse Moers zu einem Familienfest mit buntem Programm am Marienstift eingeladen. Als Spenden und PS-Zweckertrag sowie Mittel der Kulturstiftung flossen in diesem Jahr 80.300 Mark nach Alpen.

Tag des Ehrenamtes

Insgesamt erhielten diesmal 64 Vereine, Verbände und gemeinnützige Institutionen aus dem Gemeindegebiet zur Unterstützung ihrer Arbeit Beträge zwischen 500 und 3500 Mark. "Die finanzielle Förderung des Gemeindelebens in sportlichen, kulturellen und gemeinnützigen Bereichen ist sicherlich sehr wichtig. Doch was wäre eine beliebige Summe ohne das ehrenamtliche Engagement der vielen Menschen in unserer Region", sagte Hartmut Schulz, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Moers. Dr. Hans-Georg Schmitz, Vorsitzender des Sparkassenbeirates, unterstrich die Absicht, das Ehrenamt auch zukünftig zu fördern und zu stärken. Schmitz: "Innerhalb von 22 Jahren flossen über 1,2 Millionen Mark in die Gemeinde Alpen."

Die Kulturstiftung der Sparkasse Moers nutzte die Gelegenheit, um der Gemeinde Alpen die zum größten Teil neugestalteten Frauenstelen zu übergeben. Das erst 1997 errichtete Kunstwerk aus acht Einzelskulpturen war im vergangenen Jahr mutwillig zerstört worden. Die Künstlerin Hiltrud Schmitz hatte die meisten der Skulpturen neu anfertigen müssen. Eine besondere Förderung erhielt die Schützenbruderschaft St. Nikolaus in Veen anläßlich des 25jährigen Bestehens ihres Brunnens. Die Leiterin des Kindergartens St. Ulrich hatte für das Familienfest mit den Kindern eigens ein Frühlings-Singspiel einstudiert. Und die Tanzgruppe "Golden Girls" aus Veen begeisterten die Zuschauer mit ihrer akrobatischen Choreographie. Den Reinerlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken erhält das Marienstift zur Unterstützung der Pflege von "Wach-Koma-Patienten".

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