
Die Geldautomaten der Sparkasse am Niederrhein zahlen ab sofort ausschließlich Banknoten im Nennwert von 10, 20 und 50 Euro aus. Im Bild: Vorstand Frank-Rainer Laake an einem der vier Geldautomaten der Hauptstelle am Ostring in Moers.
NIEDERRHEIN. Die Geldautomaten der Sparkasse am Niederrhein zahlen ab sofort ausschließlich Banknoten im Nennwert von 10, 20 und 50 Euro aus. „Wenn es Störungen an den Geräten gab, so lag es zumeist an den 5-Euro-Scheinen“, sagt Sparkassenvorstand Frank-Rainer Laake. „Zudem hoben zuletzt nur 1,6 Prozent der Kunden Beträge ab, bei denen ein 5-Euro-Schein notwendig war.“ Der Verzicht auf die kleinen Scheine erhöhe überdies die Bereitschaftszeiten der Geldautomaten.

Rolf Dietzel (hinterm Steuer) freut sich auf seine erste Fahrstunde. Vorstand Bernhard Uppenkamp (ganz rechts) überbrachte ihm die Nachricht, dass die Sparkasse seinen Führerschein sponsert. Herbert Hingsen und Hans Verhoeven (von links) freuen sich mit.
MOERS. Rolf Dietzel ist einer von 356 jungen Leuten, die derzeit beim Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) in Moers eine Berufsausbildung machen. Ob der Metallbauer nach seiner Abschlussprüfung eine feste Anstellung bekommt, wird auch davon abhängen, ob er bis dahin einen Führerschein hat. „Viele unserer Auszubildenden können die Kosten von rund 1500 Euro für einen Führerschein gar nicht aufbringen“, sagt Herbert Hingsen, Integrationsberater beim CJD. Auf Vermittlung des Mentoring-Clubs, der sich seit 2006 ehrenamtlich um die Schützlinge des CJDs kümmert, bezahlt nun die Sparkasse am Niederrhein den Führerschein für Rolf.

NIEDERRHEIN. Laut einer Umfrage des Bundesverbands der Selbständigen sorgen derzeit viele seiner Mitglieder nicht ausreichend für das Alter vor. Zwar sind Selbstständige im Hinblick auf ihre Rente in der Regel auf Eigeninitiative angewiesen, doch bietet der Staat wertvolle Hilfestellung, beispielsweise mit der Rürup-Rente. Dieses ist insbesondere für Selbstständige oder Freiberufler interessant, die keine Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung leisten. Darüber hinaus ist das Rürup-Sparen für gut verdienende Angestellte und Beamte eine hervorragende Ergänzung zur Riester-Rente.

Bei der ersten Etappe des Sparkassen-Giros kämpften 45 Profi-Rennfahrer um den Großen Preis der Sparkasse am Niederrhein. Am Ende konnte sich Malte Urban das Siegertrikot überstreifen. Ein Großteil der gut 1500 Zuschauer stand am Großen Markt und feuerte von dort die Sportler an.
RHEINBERG. Gut 1500 Zuschauer erlebten bei der ersten Etappe des Sparkasse-Giros in der Rheinberger Innenstadt ein packendes Radsport-Finale. Malte Urban, amtierender Deutscher Meister im Querfeldein-Fahren, konnte sich in der letzten Runde entscheidend von seinen Verfolgern absetzen und gewann den Großen Preis der Sparkasse am Niederrhein vor Topstar Bruno Risi und Andreas Schillinger vom Team Sparkasse. Bei der Siegerehrung beglückwünschte Franz-Josef Stiel den 23-jährigen Überraschungssieger zu seiner starken Leistung. Dem diesmal unterlegenen Favoriten Bruno Risi gab der Sparkassenvorstand gut gelaunt mit auf den Weg: „Dafür gewinnen Sie bei den olympischen Spielen die Goldmedaille.“

Auf einem Elefanten aus Pappmachee ritt Bürgermeister Norbert Balhaus jetzt zu den 126 Tummelferienkindern und deren 24 Betreuern in Eick.
MOERS. Auf einem Elefanten aus Pappmachee ritt Bürgermeister Norbert Ballhaus jetzt zu den 126 Tummelferienkindern und deren 24 Betreuern in Eick. In seinem Gepäck brachte er drei Schecks über je 500 Euro mit, die er für ein neues Klettergerüst an der Grundschule Eick-West von drei Sponsoren losgeeist hatte. Seiner orientalischen Karawane angeschlossen hatte sich unter anderen die Sparkasse am Niederrhein mit einem Scheck über 1000 Euro.

In Holderberg (Foto) und in Eick-West schließt die Sparkasse zum 30. August ihre SB-Stellen, sie werden zu wenig frequentiert und kosten jährlich viel Geld.
MOERS. In Holderberg und Eick-Ost wird die Sparkasse am Niederrhein zum 30. August 2008 ihre SB-Standorte schließen. Winfried Schoengraf, Vorstandsvorsitzender des größten Kreditinstitutes im Kreis Wesel: „Wir haben alle unsere zehn SB-Standorte zwischen Moers und Xanten auf den Prüfstand gestellt und gesehen, dass wir allein in Holderberg einen jährlichen Verlust von rund 19.000 Euro verbuchen müssen.“ Von keinem Kunden könne in Zeiten allgemein steigender Preise Verständnis dafür erwartet werden, wenn solche Kosten auf die Gebühren für andere Service- und Dienstleistungen umgelegt würden.