Sparkassen Kurier - Sparkasse am Niederrhein
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Zwischen Gottesbeweis und VWL

Informationsabend für 15 Auszubilde

Vorstand Franz-Josef Stiel und Ausbilderin Sabine Lucas (Mitte) zeigten den 15 angehenden Bankkaufleuten der Sparkasse am Niederrhein, wie man ein Girokonto anlegt.

NIEDERRHEIN. Einen Tag vor ihrer mündlichen Abiturprüfung in katholischer Religion besuchte Martina Pietryga (18) jetzt ihren zukünftigen Ausbildungsbetrieb: die Sparkasse am Niederrhein. Im August beginnt für Martina und weitere 14 junge Leute die zweieinhalbjährige Lehrzeit. Bei einem Informationsabend begrüßte Vorstand Franz-Josef Stiel die angehenden Bankkaufleute, die sich mit einem guten Zeugnis und bestandenen Einstellungstests für einen der begehrten Ausbildungsplätze qualifiziert hatten. „Ich bin jetzt 42 Jahre für die Sparkassenorganisation tätig und sage ihnen aus tiefer Überzeugung: Ich kann mir keinen schöneren Beruf vorstellen.“

Neben Informationen zu den Einführungstagen und dem Zeitplan für die Ausbildung erhielten die jungen Leute von Ausbilderin Sabine Lucas bereits eine erste Aufgabe: „Besuchen sie ruhig schon vor dem 1. August die Geschäftsstelle, in der sie im ersten Jahr eingesetzt sind, und legen ein eigenes Girokonto an.“ Ohne Konto, so Personalchef Jürgen Renner, könne er wiederum nicht die Ausbildungsvergütung von rund 520 Euro im Monat überweisen. Und Jugendvertreter Thomas Alms lud seine neuen Kolleginnen und Kollegen ein, demnächst mit den 32 Auszubildenden der anderen Lehrjahre bowlen zu gehen.

Für Kevin Maas (19) beginnt fast zeitgleich mit seiner Ausbildung zum Bankkaufmann eine neue sportliche Karriere. „Ich wechsle zur neuen Saison vom VFB Homberg zum Bezirksligisten TV Asberg“, so der Mittelfeldspieler. Im Gegensatz zu Martina Pietryga, die sich abends nochmal dem Thema Gottesbeweise widmete, hatte Kevin seine mündliche Abiturprüfung gerade hinter sich. Sein Thema im Fach VWL: „Wirtschaftswachstum und Arbeitslosigkeit.“

10.5.2006

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Veröffentlicht: 10. Mai 2006

Hannah Fenger schaffte es ins Finale

114 Fechterinnen aus 7 Nationen beim Sparkassen-Cup (Weitere Fotos vom Turnier auf der Fotoseite, unten)

Siegerehrung beim 6. Sparkassen-Cup (von links, oben: stellv. Bürgermeisterin Ute-Maria Schmitz, Svetlana Didic, Hannah Fenger, Claire Bannwarth, Theresa Reetz, unten: Marita Grundler, Katja Kliever, Theresa-Irina Arnaudov, Stephanie Romanus, Vanessa Hübner, Susanne Brambora (Deutscher Fechterbund).Im Viertelfinalgefecht des 6. Sparkassen-Cups unterlag Hannah Fenger (rechts) mit 7:15 der routinierten und späteren Drittplazierten Theresa Reetz vom FC Schkeuditz.

MOERS. Die 13-jährige Hannah Fenger vom Fechtclub Moers (FCM) sorgte beim 6. Sparkassen-Cup für eine Überraschung. Die Nachwuchsfechterin schaffte es im Vergleich mit 114 Florett-Fechterinnen aus sieben Nationen zur Freude von Trainer Matthias Block bis in die Finalkämpfe. Vor rund 150 Zuschauern in der Sporthalle des Mercator-Berufskollegs errang sie zuletzt Platz sieben.

Internationale Beteiligung

Im Viertelfinalgefecht unterlag Hannah Fenger mit 7:15 der routinierten und späteren Drittplazierten Theresa Reetz vom FC Schkeuditz. Erfreulich waren für den Fechtclub Moers neben dem großartigen Erfolg von Hannah die Plätze 17 und 29 für Katrin Kappler und Natascha Gollan.

Neben Tauberbischofsheim und Jena hat sich Moers in den vergangenen Jahren als fester Turnierort für den Fechtnachwuchs im Damenflorett etabliert. Die internationale Beteiligung unterstrich dies eindrucksvoll: Insgesamt kamen diesmal 114 A-Jugend-Fechterinnen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren aus Belgien, Frankreich, Holland, Finnland, Moldawien, Luxemburg, Großbritannien und Deutschland.

300 Gefechte später

Nach rund 300 Gefechten in der Sporthalle der Heinrich-Pattberg-Realschule sowie bei den Finalbegegnungen in der benachbarten Sporthalle des Mercator-Berufskollegs stand die Siegerin fest: Theresa-Irina Arnaudov aus Tauberbischofsheim setzte sich denkbar knapp mit 15:14 Treffern gegen Vanessa Hübner vom OFC Bonn durch.

Den dritten Platz teilten sich Katja Kliewer von TUS Jena und Theresa Reetz aus Schkeuditz. Die Französin Claire Bannwarth und die Moldawierin Svetlana Didic belegten Platz sechs und acht. Alle Finalteilnehmerinnen erhielten von der stellvertretenden Bürgermeisterin Ute-Maria Schmitz und dem FCM-Vorstandsmitglied Marita Grundler die von der Sparkasse am Niederrhein gesponserten Pokale und Preise.

A-Jugend-Fechter sind Deutscher Vize-Meister

Am Rande des Turniers ehrten die zweite Vorsitzende des Fechtclubs Moers, Marita Grundler, und Geschäftsführer Klaus-Werner Tille die deutschen Vizemeister im Mannschafts-Herrenflorettfechten. Die A-Jugend-Fechter hatten bei den Deutschen Meisterschaften in Lübeck die Silbermedaille geholt und damit zum ersten Mal für den Fechtclub Moers auf nationaler Ebene eine Mannschaftsmedaille in dieser Altersklasse gewonnen. Die jungen Vizemeister Lucas Fenger, Aljoscha Gollan, Tobias Süß, Dominic Struck und ihr Vereins- und Bundestrainer Herbert Wagner freuten sich über diese Ehrung vor großem Publikum.

8.5.2006Hier noch einige Fotos vom Turnier. (Zum Vergrößern bitte draufklicken.)

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Veröffentlicht: 08. Mai 2006

“Express“ fährt maximal 6 Jahre

Frank Hoster zum Anlagemarkt

NIEDERRHEIN. Diesmal möchte ich Ihnen gerne den TOP-7-Bond-Express der West-LB vorstellen. Die jährliche Zinszahlung orientiert sich an der Entwicklung der Werte eines Aktienkorbes. Für jede Aktie wird ein so genannter Referenzwert festgestellt. Dieser liegt bei 80 Prozent des am anfänglichen Referenztag festgestellten Aktienwertes und dient als Sicherheitspuffer bei Kursverlusten einzelner Aktien. Die Anleihe ist zur Fälligkeit kapitalgarantiert.

Die Höhe der jährlichen Zinszahlung ist abhängig von der Entwicklung der im Korb enthaltenen Aktienwerte. Notiert keine Aktie an einem Feststellungstag auf oder unter ihrem jeweiligen Referenzwert, wird der Maximalzins von 7 Prozent p.a. für diese Periode gezahlt. Für jede Aktie, die an einem Feststellungstag auf oder unter ihrem Referenzwert notiert, wird die Verzinsung um einen Prozentpunkt ermäßigt. Notieren an den Feststellungstagen mehr als sechs der im Aktienkorb enthaltenen Aktien auf oder unter ihrem Referenzwert, zahlt der TOP-7-Bond-Express in dieser Periode keine Zinsen aus. Die Verzinsung kann nicht negativ werden.

Börsentäglich handelbar

Sobald die Summe der insgesamt gezahlten Zinsen den Ziel-Zins von 12 Prozent des Nennbetrages erreicht oder überschreitet, wird der TOP-7-Bond-Express am entsprechenden Zinszahltag vorzeitig zu 100 Prozent zurückgezahlt. Zinsanteile, die den Ziel-Zins überschreiten, werden dabei voll ausgezahlt. Der Top-7-Bond-Express lautet auf Euro und ist börsentäglich über die Börse handelbar. Die maximale Laufzeit beträgt 6 Jahre, die Zeichnungsfrist läuft voraussichtlich bis zum 9. Juni 2006.

(Unser Autor Frank Hoster ist Anlageexperte bei der Sparkasse am Niederrhein. - Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen beruhen auf öffentlich zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten. Eine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben können wir nicht übernehmen, und keine Aussage in diesem Bericht ist als solche Garantie zu verstehen. Die Sparkasse am Niederrhein übernimmt keinerlei Haftung für die Verwendung dieser Publikation oder deren Inhalt.)

8.5.06

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Veröffentlicht: 08. Mai 2006

Erkundungsreise durch Remo Schyrokis “Stadtlandschaften“

Kunstausstellung an der Bahnhofstraße eröffnet

Helle und farbenfrohe "Stadtlandschaften": Frank-Rainer Laake (li.) skizzierte bei der Ausstellungseröffnung den Werdegang des freischaffenden Künstlers Remo Schyroki.

RHEINBERG. Zu einer Erkundung der Werke Remo Schyrokis, eines in Dinslaken wohnenden freischaffenden Künstlers, lud Frank-Rainer Laake, Vorstand der Sparkasse am Niederrhein, ein. Schyroki stellt in der Geschäftsstelle des Kreditinstituts an der Bahnhofstraße noch bis zum 19. Mai Bilder unter der Überschrift „Stadtlandschaften“ aus. Er habe bewusst von „erkunden“ gesprochen sagte der Sparkassendirektor bei der Eröffnung der Ausstellung. Er bezog sich auf einen Zeitungsartikel und zitierte daraus: „Remo Schyrokis Bilder sind offen und hell, sie strahlen von innen, sie laden zur Erkundung ein.“

Interesse verlagerte sich

Zunächst erkundete Frank-Rainer Laake den Werdegang des Künstlers, der 1956 im oberschlesischen Beuthen geboren wurde und 1967 in den Westen kam. Zunächst arbeitete Schyroki – bis zu seinem Abitur, das er auf dem 2. Bildungsweg machte – als Bauzeichner. 1997 begann er an der Fachhochschule Bochum ein Architekturstudium, wobei sich sein Interesse allmählich von der technischen auf die gestalterisch/künstlerische Ebene verlagerte. Er spricht persönlich von einem „Sinnenwandel“, der einher ging mit Kunst-Seminaren, Freihand-Zeichnen und Perspektivlehre.

Ergänzend sammelte Remo Schyroki praktische Erfahrungen in der Steinmetzwerkstatt der Soester Dombauhütte. Und ebenso bei dem bekannten Maler Gerd Kirsch auf Fehmarn. Seit 2002 kreiert Schyroki Illustrationen, und er übernimmt die künstlerische Gestaltung themenspezifischer Materialien für eine bundesweit tätige Agentur. Aus dem „Sinnenwandel“ seiner Studientage hat sich dann ein „Sinneswandel“ ergeben: Seit dem Frühjahr 2004 ist Remo Schyroki als freischaffender Künstler tätig.

Zahlreiche Ausstellungen

Seinem „Sinnen-„ wie auch „Sinneswandel“ sei es zu danken, so Laake, dass der Künstler nun auch den Weg nach Rheinberg fand. Mit seinen Werken ist er bereits in etlichen Städten und vor allem in nördlichen Regionen Deutschlands zu Gast gewesen. Vom Café Kontor auf Fehmarn bis zur Hauptkirche St. Trinitatis am Hamburger Fischmarkt und bis zur Ausstellungsstätte „Grün 2“ in Lübeck reicht die Palette.

Anläßlich einer früheren Ausstellung der „Stadtlandschaften“ hatte Schyroki selbst so formuliert: „Wir neigen dazu, uns Räume anzueignen. Das kann ein Gebäude oder einfach der Platz unter einem Baum sein, an dem wir einen Moment verweilen. Es gibt nicht den ‚idealen Ort’. Jeder einzelne oder die Gruppe schafft und prägt Räume, in denen sie sich wohlfühlen. Auch meine Stadtlandschaften sollen nicht ein Idealbild suggerieren. Hier soll der Betrachter den Eindruck haben, meine Welt aus verschiedenen Blickwinkeln gleichzeitig zu sehen. Der Raum zwischen realer und abstrahierter Welt verschwimmt und fordert zur eigenen Interpretation auf.“

8.5.06

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Veröffentlicht: 08. Mai 2006

Den Wortschatz erweitern und die Freude am Lesen fördern

"Lese-Bus" hat vieles im Gepäck / Ausstellung

Sparkassen-Vorstand Winfried Schoengraf begrüßte eine große und bunte Gästeschar. "Investition in Menschen bringt die besten Zinsen", merkte er an.

NEUKIRCHEN-VLUYN. Der Club der jungen Dichter ist nur ein Projekt, das der Lese-BUS im Gepäck hat. „Über 90 Geschichten haben die Schüler erfunden und aufgeschrieben“, meint Büchereileiterin Britta Schmedemann und blättert in einem starken Spiralbuch. Die Ergebnisse, die der Club der jungen Dichter aufweisen kann, sind beeindruckend. Werden sie von einem Macher wie dem jungen Jaques Wienecke, Schüler der Antonius-Schule, vorgelesen, dann lässt sich nur erahnen, in welche Welten die kreative Lese- und Schreibförderung an den Schulen führen kann. Beispielsweise in solche, die jetzt in der Geschäftsstelle der Sparkasse am Niederrhein an der Poststraße zu sehen sind.

Zehn Projekte finden sich wieder

Knapp zehn Projekte mit umfangreichen Exponaten sind dort ausgestellt. Britta Schmedemann, Ulrike Reichelt und Iris Fischer sind diejenigen, die an den Schulen in Neukirchen-Vluyn bis zur Jahrgansstufe 10 für die besondere Art der Leseförderung werben. Mit Erfolg. Die Liste der Projekte ist beeindruckend. Gefragt sind Phantasie und Begeisterungsfähigkeit, etwas anders auszuprobieren. „Das Ziel, das wir damit verfolgen, ist nicht nur die Wortschatzerweiterung und Förderung der Lesekompetenz. Wir wollen das Selbstvertrauen der Kinder stärken“, so Britta Schmedemann bei der Ausstellungseröffnung.

Anspruchsvoll bis professionell präsentieren sich weitere Projekte wie beispielsweise die zwei Meter lange Tastatur mit vergoldetem Betonrelief, die Schüler der Diesterwegschule unter der Überschrift „Wort-Zeit-Rhythmus“ anfertigten. Bei einem anderen Projekt sind aus ausrangierten Büchern phantasiereiche (Kunst-)Objekte entstanden, die durchaus auch nachdenklich stimmen sollen, wie Laura Kemper, Projektsprecherin und Schülerin der Jahrgansstufe 10 des Stursberg-Gymnasiums meint.

Die Augen öffnen

Die Reise in phantasiereiche Welten ist bei allen Arbeiten zu spüren und führte sogar ins Lehmbruck-Museum nach Duisburg. Ulrike Reichert, Projektkoordinatorin, freut sich darüber, „wie unkompliziert Kindern mit Kunst umgehen. Sie öffnet die Augen fürs Leben und das Geschichtenschreiben.“

Der Lese-BUS ist eine Initiative der Stadtbücherei, ihres Fördervereins und der Sparkassenkulturstiftung Neukirchen-Vluyn zur Leseförderung. Lese-BUS ist das Nachfolgeprojekt, das sich 2005 an das erfolgreiche Bertelsmann-Projekt „Medienpartner Bibliothek und Schule“ anschloss. Seit über einem Jahr ist der Lese-BUS (das steht für Lesepartner Bücherei und Schule) an den Schulen von Neukirchen-Vluyn unterwegs. „Investition in Menschen bringt die besten Zinsen“, stellte Winfried Schöngraf, Vorstand der Sparkasse am Niederrhein, fest. Die Ausstellung ist bis zum 25. Mai zu sehen.

5.5.06

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Veröffentlicht: 07. Mai 2006

Auf dem Weg zu einer zentralen Außensportanlage am Schulzentrum

Sportplätze verkommen / Diskussion in der Sparkasse

Sparkassendirektor Bernhard Uppenkamp begrüßte zahlreiche Vertreter aus der Politik und den Sportvereinen zum Sportstättenforum im Mehrzweckraum der Geschäftsstelle Poststraße.

NEUKIRCHEN-VLUYN. Zu einem ersten Sportstättenforum hatte der Stadtsportverband Neukirchen-Vluyn eingeladen. Im Mittelpunkt standen die Bestandsaufnahme der Außensportanlagen in Neukirchen-Vluyn sowie die Diskussion um eine zentrale Sportanlage. Seit Jahren brennt die Diskussion um die maroden Außensportanlagen in Neukirchen-Vluyn. Sie ist „eine schwierige Gemengelage“, wie Bürgermeister Bernd Böing feststellte. Nachdem in der jüngsten Vergangenheit die Diskussion um den Neubau einer zentralen Sportanlage unter anderem von den beiden großen Sportvereinen SV Neukirchen und TuS Preußen recht emotional geführt wurde, scheint sich die Lage zur Zeit vorsichtig zu verändern.

Enormer Handlungsbedarf

Der Abend, der in Neukirchen in den Räumlichkeiten der Sparkasse am Niederrhein an der Poststraße stattfand, bewies einmal mehr: Der sofortige Handlungsbedarf ist enorm. Während die Sporthallen nach Aussagen von Franz Frings, Vorsitzender des Stadtsportverbandes, in einem annährend akzeptablen Zustand sind, weisen die Außensportanlagen seit langem große Mängel auf. Auf gut deutsch, sie verkommen. Martin Hiller, Landschaftsarchitekt und Mitarbeiter des Büros für Objektplanung („Geo3“), legte den Vertretern aus Verwaltung, Politik und den Vereinen den Ist-Zustand vor. Erhebliche bauliche Mängel hat die Sportanlage Klingerhuf des SV Neukirchen. Die Sanierung würder rund 700 000 Euro kosten. Die Sportanlage des TUS Preußen an der Sittermannstraße ist nur eingeschränkt nutzbar. Die Behebung der erheblichen baulichen Mängel würde etwa 850 000 Euro verschlingen. Anders hingegen der Sportplatz des SuS Rayen, der gerade erst mit Hilfe der DSK in einen guten Zustand versetzt wurde. Für die Sanierung des dazugehörenden Gebäudes wurden allerdings 255 000 Euro veranschlagt.

Zur Zeit Verletzungsrisiken

Lediglich die Schulsportanlage an der Tersteegenstraße entspricht in ihren Abmessungen den Standards, wie Martin Hiller feststellte. Der jetzige Anlagenzustand birgt jedoch Verletzungsrisiken. Eine hohe Summe wäre nötig für die Umgestaltung in eine wirklich zeitgemäße Schulsportanlage.

Dr. Günter Breuer vom Institut für Bedarfsforschung plädierte unter Berücksichtigung der aktuellen Mitgliederzahlen der Vereine und des Altersdurchschnitts für einen zentralen Standort einer Sportstätte. „1100 Mitglieder, gemeint sind Fußballer und Leichtathleten, teilen sich aktuell sieben Sportplätze“, konstatierte Breuer. „Es macht keinen Sinn, bei einer Ausnutzung von drei Stunden täglich sieben Plätze komplett zu erhalten.“

Zechengelände war im Gespräch

Als möglicher Standort für den Neubau einer zentralen Sportanlage war in früheren Diskussionen das Zechengelände Niederberg im Gespräch. „Eine zentrale Multifunktionsanlage für diverse sportliche Aktivitäten und Trendsportarten sehe ich eher in der bestehenden Schulsportanlage, die dahingehend erweitert werden sollte“, so Breuer, ohne jedoch Zahlen zu nennen. Das bedeute im Klartext, früher oder später die bestehenden - über 50 Jahre alten - Vereinsportanlagen zugunsten einer einzigen Anlage aufzugeben. Zukunftsträchtig sei dieses Konzept deshalb, „weil die Fläche an der Tersteegenstraße Platz für Trendsportarten bietet und die Halde Norddeutschland als weiterer Treffpunkt für Sportler bereits etabliert ist“, so Breuer.

In der anschließenden Diskussion wurden die bekannten Standpunkte und die Rolle der beiden großen, stark standortbewussten Sportvereine erörtert. SPD-Fraktionsvorsitzender Günter Zeller konzentrierte sich schnell auf die Frage der Finanzierbarkeit bei kommunalen Aufgaben wie dem Brandschutzbedarfsplan und der Erneuerung des Kanalsystems bei einem Haushaltsdefizit von annährend vier Millionen Euro. „Ein tragfähiges Konzept muss her!“, so Zeller. Klaus Franzen, CDU-Fraktionsvorsitzender, unterstrich die Forderung nach einer Gesamtsportanlage. „Das Konzept muss aber von einer breiten politischen Mehrheit getragen werden.“

Stadtverwaltung ist gefragt

Der Gedanke einer zentralen Multifunktionssportanlage am Schulzentrum mit einer Zeitvorgabe scheint ein Weg, der aus der Sackgasse führen kann, wie auch der Moderator der Veranstaltung, Norbert Käfer vom Landessportbundes, betonte. Gefragt ist jetzt einmal mehr die Stadtverwaltung. Sie muss zusammen mit der Politik die Weichen stellen und ein Konzept auf den Weg bringen, das einer Multifunktionsanlage den planerischen Rahmen gibt. Während der Diskussion signalisierten die Vertreter der beiden großen Sportvereine, SV Neukirchen und TUS Preußen, mitarbeiten zu wollen. Beide konnten sich einen zentralen Standort für ihre Sportaktivitäten vorstellen.

5.5.06

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Veröffentlicht: 05. Mai 2006

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