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Praktische Sicherheits-Tipps für über 40 Internet-Senioren

Mario Wellmanns von der Sparkasse am Niederrhein referierte vor über 40 Senioren zur Sicherheit im Internet und beim Online-Banking. Im Gepäck hatte der Experte viele praktische Tipps und einleuchtende Beispiele.

Mario Wellmanns von der Sparkasse am Niederrhein referierte vor über 40 Senioren zur Sicherheit im Internet und beim Online-Banking. Im Gepäck hatte der Experte viele praktische Tipps und einleuchtende Beispiele.

XANTEN. 40 Silver-Surfer waren zum Vortrag von Mario Wellmanns ins Haus der Begegnung am Karthaus gekommen. Zehn von ihnen hatten ihre Laptops und Notebooks mitgebracht. Doch bevor der Leiter des Medialen Vertriebs bei der Sparkasse am Niederrhein die Computer einem Sicherheits-Check unterzog, verdeutlichte er seinen Zuhörern, auf was es beim sicheren Surfen im Internet vor allem ankommt. „Stellen Sie sich vor, Sie haben eine teure Alarmanlage gekauft, lassen aber die Haustüre offen stehen“, sagte Mario Wellmanns und übertrug das nachlässige Verhalten auf die digitale Welt: „Haben Sie ein teures Antiviren-Programme installiert, aktualisieren aber Betriebssystem und Programm nicht, sobald ein neues Update angeboten wird?“ Sein Rat: „Immer sofort updaten, dann den PC neu starten und erst danach wieder ins Internet.“ Wer das stets beachte, sei auf der sicheren Seite.

Die Zuhörer machten sich Notizen und stellten sachkundige Fragen. Mario Wellmanns ordnete ein, antwortete pointiert und gab praktische Tipps. Niemals von Lösegeld-Trojanern erpressen lassen, meist entwickelten Experten innerhalb weniger Monate Reparatur-Programme. Doch darauf solle sich keiner verlassen. Umso wichtiger sei es, alle Daten regelmäßig – am besten wöchentlich – auf eine externe Festplatte und USB-Sticks zu sichern. „Fragen Sie sich immer, wie viele schöne Erinnerungen Sie verlieren könnten.“ Um aber erst gar keinen Schaden zu erleiden, riet der Experte: „Öffnen Sie niemals Anhänge von E-Mails, egal, was Ihnen versprochen wird.“ Und wenn man auf einer Internetseite plötzlich aufgefordert werde, Passwörter oder persönliche Daten einzugeben, müssten die Alarmglocken schrillen. Mario Wellmanns: „Hinterfragen und überprüfen Sie alles, was Ihnen merkwürdig vorkommt.“

Aufmerksamkeit und gesunder Menschenverstand seien immer noch der beste Schutz. Das gelte natürlich auch beim Online-Banking. Der Experte stellte die gängigen Sicherheitsverfahren vor. Sein Fazit: „In der Praxis ist das pushTAN-Verfahren das beste Sicherheitsmedium.“ Dabei wird für jeden Zahlungsauftrag eine eigene Transaktionsnummer in einer separaten App angezeigt. Und noch einen beruhigenden Hinweis gab’s vom Profi: „Reduzieren Sie das Limit für Ihre Transaktionen auf ein Niveau, dass zu Ihnen passt.“ Immer mehr Senioren nutzen das Internet, auch das Online-Banking. Das Haus der Begegnung bietet inzwischen drei Computer-Kurse an. Geleitet werden sie von Helmut Meyer, Ursula Schnur und Michael Laux. Info-Telefon: 02801 77980.

31.5.2017

Unser Computercheck prüft in zehn Sekunden Ihren PC, Ihr Tablet oder Ihr Smartphone auf Sicherheitsprobleme.

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