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Azubis und IHK wollen Fachkräftemangel entgegenwirken

Ausbildungsbotschafter Raphael Gaitanis am Gymnasium Filder Benden

Raphael Gaitanis berichtet Schülern der 10. Klasse am Gymnasium Filder Benden von seiner Ausbildung zum Bankkaufmann.

MOERS. Auf die Frage, duales Studium ja oder nein, hat Raphael Gaitanis für sich eine klare Antwort gefunden: „Ich halte es für besser, sich zunächst ganz auf eine solide Ausbildung zu konzentrieren.“ Raphael war als Ausbildungsbotschafter der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer (IHK) jetzt zu Gast in den zehnten Klassen am Gymnasium Filder Benden. Innerhalb einer Projektwoche hatten die Schüler dabei Gelegenheit, die eigenen Neigungen und Fähigkeiten zu erkennen und passende Studien- und Ausbildungsangebote herauszufinden.

 

Raphael macht derzeit eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse am Niederrhein. Er berichtete den Schülern, wie ein Tag in seiner Geschäftsstelle in Schwafheim aussieht: „Gleich morgens geht es mit den ersten Auszahlungen los oder ich berate Kunden, was sie tun müssen, um das Online-Banking nutzen zu können.“ Zwischendurch schreibt oder beantwortet Raphael E-Mails und hospitiert bei Beratungsgesprächen seiner Ausbilder. Zudem wollten die Zehntklässler wissen, wie man sich am besten bewirbt, was dabei gefragt wird und wie viel man im ersten von zweieinhalb Ausbildungsjahren verdient: „744 Euro netto“, so Raphael Gaitanis.

Sonja Münzberger koordiniert für die IHK das Projekt Ausbildungsbotschafter. „Unser Ziel ist, wieder mehr junge Leute für einen Ausbildungsberuf zu begeistern“, sagt sie. Die IHK stelle fest, dass immer weniger Absolventen sich nach der Schule für einen Ausbildungsberuf, sondern für ein Studium entscheiden. „Das wird zu einem Fachkräftemangel in den Betrieben führen“, so Sonja Münzberger. Gemeinsam mit den Ausbildungsbotschaftern vieler Betriebe im Kreis will die IHK dagegen etwas tun.

21. Juli 2017

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