Sparkasse am Niederrhein rät zur Altersvorsorge

Marion Tenbücken berät seit über 43 Jahren Kundinnen und Kunden in der Sparkasse.

Marion Tenbücken berät seit über 43 Jahren Kundinnen und Kunden in der Sparkasse.

MOERS. Ob Elternzeit, Teilzeitbeschäftigung oder Pflege von Angehörigen: Viele Frauen sind in vielfältiger Weise in Aufgaben für Familie und Gesellschaft eingebunden – mit Folgen für die eigene finanzielle Absicherung. Im Alter sind sie deutlich häufiger von finanziellen Engpässen betroffen als Männer, wie eine Umfrage zum Weltfrauentag ergeben hat. Fast die Hälfte der Frauen erwarte demnach einen geringeren Lebensstandard im Alter.

Neben Erwerbsunterbrechungen oder geringeren Einkommen kommt dabei ein weiterer Faktor hinzu: Viele Frauen beschäftigen sich erst spät mit dem Thema Altersvorsorge. Oft fehlt das Wissen über die Möglichkeiten oder auch das Vertrauen in die eigenen Finanzkenntnisse. Das sollte jedoch keine Hürde sein, erste Schritte zu gehen, meint Sparkassenfachwirtin Marion Tenbücken: „Das ist unsere Aufgabe. Dafür sind wir da.“

Sie berät seit 43 Jahren Kundinnen und Kunden der Sparkasse. Viele Frauen hätten Angst, etwas falsch zu machen, aber: „Falsch machen geht nicht“, so Tenbücken. „Wir Frauen managen alles, also können wir auch Finanzen.“

Das Wichtigste ist: Ein Plan muss her. Am besten so früh wie möglich. Doch auch spät anzufangen ist besser als nie. Und: „Es geht auch mit kleinen Geldbeträgen, schon 15 Euro im Monat sind ein guter Start“, sagt Tenbücken. „Man muss einfach nur mal machen. Wir Frauen müssen selbstständig bleiben und uns selber schützen“.

Der erste Schritt ist ganz einfach: Wer die Altersvorsorge angehen möchte, und das sollte jeder, geht mit seiner Renteninformation zu einem Berater oder einer Beraterin und bespricht dort individuelle Möglichkeiten. Marion Tenbücken empfiehlt vor allem auf drei Säulen zu setzen: Vermögenswirksame Leistungen, Betriebliche und Private Altersvorsorge. Was viele nicht wissen, ist, dass sowohl Vermögenswirksame Leistungen als auch die Betriebliche Altersvorsorge funktionieren, ohne dass eigenes Geld fließen muss.

Die Sparkassenfachwirtin betont zuletzt, dass ein Plan niemals in Stein gemeißelt ist. Das Leben sei ein auf und ab und genau deshalb sei es auch sinnvoll, sich regelmäßig zusammenzusetzen und über Anpassungen zu sprechen. „Man muss keine Angst davor haben, man muss einfach beginnen.“ Die Sparkasse am Niederrhein berät dazu in allen 23 Geschäftsstellen von Moers bis Xanten.

10. Juni 2026

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