Sparkasse fördert Fahrt des Berufskollegs nach Auschwitz

20 Schülerinnen und Schüler des Mercator Berufskollegs und Lehrer berichten von der Gedenkstättenfahrt. Zu Besuch im Casino der Sparkasse am Niederrhein waren zudem knapp 30 interessierte Schülerinnen und Schüler.

20 Schülerinnen und Schüler des Mercator Berufskollegs und Lehrer berichten von der Gedenkstättenfahrt. Zu Besuch im Casino der Sparkasse am Niederrhein waren zudem knapp 30 interessierte Schülerinnen und Schüler.

MOERS. „Wer Auschwitz besucht, sieht nicht nur ein KZ, sondern die Folgen von Hass und Diskriminierung“, sagt Christian Graack, Schulleiter des Mercator Berufskollegs. 20 seiner Schülerinnen und Schüler waren kürzlich dort und sagen: „Es gibt keine Worte für diesen Ort.“ Im Casino der Sparkasse am Niederrhein, die die Gedenkstättenfahrt finanziell unterstützt hatte, berichteten sie jetzt von ihren Eindrücken. „Es ist einmal zu viel passiert, daher ist es so wichtig, an den Holocaust zu erinnern“, sagt Lara Dobry, Auszubildende der Sparkasse. Ihre Kollegin Aydanur Demir ergänzt: „Das hat uns nochmal gezeigt, wie wichtig Erinnerung, Verantwortung und Demokratie sind“.

In Vorbereitung auf die Fahrt hatten alle die Stolpersteine in Moers besucht sowie den Roman „Noah – Von einem, der überlebte“ von Takis Würger gelesen. Mit Fotos, persönlichen Gedanken und ausgewählten Zitaten schilderten sie, was sie von den Besuchen der ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz I und Auschwitz II-Birkenau mitgenommen haben.
„Mir war es wichtig, mit eigenen Augen zu sehen, was vor Ort passiert ist. Es war so groß, soweit konnte ich gar nicht gucken. Das war unmenschlich“, so Diego Grimm, Schüler am Mercator Berufskolleg.

Die Fahrt möchte ein Zeichen dafür setzen, dass Erinnerung nicht in der Vergangenheit endet, sondern wichtig für Gegenwart und Zukunft ist. „Mein ganz großer Dank gilt denen, die sich dafür einsetzen, sich damit zu beschäftigen und darauf zu schauen, wo wir jetzt gerade stehen“, so Claudia van Dyck, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Moers und Mitglied des Partnerschaftsvereins Ramla-Moers. Seit 1987 besteht die Städtepartnerschaft mit Ramla in Israel. Die Fahrt des Mercator Berufskollegs knüpft somit an eine lange Tradition des gemeinsamen Erinnerns und der Begegnung an.

22.6.2026

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