Sparkasse an der Poststraße: Ausstellung der Kunstschule
Bürgermeister Dirk Schauenberg (9.v.r.) war bei der Eröffnung der Stipendiatenausstellung ebenso unter den Besuchern wie der stellvertretende Landrat Dr. Peter Paic (ganz links). Hinten halten Sparkassenvorstand Bernd Zibell und Dozent Gerrit Klein einen Graffiti-Tag in die Höhe, links daneben: Markus Nacke, der Vorsitzende des Kuratoriums der Sparkassen-Kulturstiftung für Neukirchen-Vluyn.
NEUKIRCHEN-VLUYN. Elf Stipendiatinnen und Stipendiaten der Kunstschule zeigen in der Sparkasse an der Poststraße bis zum 27. März ihre jüngsten Werke. „Wir haben uns intensiv mit abstrakter und Graffiti-Kunst beschäftigt“, berichtete Gerrit Klein bei der Ausstellungseröffnung im Heinrich-Goldberg-Saal. Den rund 90 Gästen bot er einen spannenden Streifzug durch die Kunstgeschichte. Schon die mehr als 30.000 Jahre alten Höhlenmalereien von Chauvet, so Gerrit Klein, seien eine Form der Abstraktion, die bis heute in der Kunst ihren Platz habe.
„Die Stipendien und diese Ausstellung stehen in einer langen Tradition. Weit über 200 Stipendiatinnen und Stipendiaten haben in mehr als zwei Jahrzehnten in unserer Kunstschule Ausdrucksformen für ihre Kreativität gelernt“, so Markus Nacke, der Kuratoriumsvorsitzende der Sparkassen-Kulturstiftung. Im Jahr 2004 vergab die von der Sparkasse am Niederrhein gegründete Stiftung erstmals Stipendien an acht Schülerinnen und Schüler der Kunstschule. Klaus Plonka, der damals in der Kulturstiftung mitwirkte, war auch diesmal unter den Gästen der Ausstellung.
Der Titel der Ausstellung auf der Galerie der Kundenhalle weist auf den künstlerischen Schwerpunkt der Stipendiatenklasse hin: „Pinsel, Farbe und Spraydose.“ Die jungen Leute zeigen auf großformatigen Leinwänden, wie sie die Wirklichkeit mit den erlernten Techniken interpretieren. Die elf Stipendiatinnen und Stipendiaten sind: Amélie Böcker, Christina Blumenstengel, Katharina Dixkens, Pauline Krings, Ziyan Lu, Lina Mahmutovic, Milina Miller, Emma-Maria Schmidt, Alida von Skibba, Luis Wenzel und Johanna Wessbuer. Erstmals waren unter den Gästen auch die neuen zwölf Schülerinnen und Schüler, die das nächste Stipendium erhalten und 2027 eine Jubiläumsausstellung gestalten werden.
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