Sparkasse und Peschkenhaus präsentieren „Moers Kunst“
Wünschen der Ausstellung „Moerser Schätze“ im Peschkenhaus viele Besucher (v.l.n.r.): Sparkassen-Chef Giovanni Malaponti sowie Beatrix Langenbeck-Schwich und Helmut Berns vom Kunstverein Peschkenhaus.
MOERS. 26 ganz unterschiedliche Exponate sind jetzt in einer ebenso besonderen wie ungewöhnlichen Ausstellung im Peschkenhaus zu sehen. Sie trägt den Titel „Moerser Schätze“ und vereint sowohl Kunst- als auch Alltagsgegenstände, mit denen die Leihgeber persönliche Geschichten verbinden. Vor einigen Wochen hatte der Kunstverein Peschkenhaus dazu eingeladen, Fotos von ganz besonderen Erinnerungsstücken und die dazugehörigen Geschichte per E-Mail an das Casting-Team des Peschkenhauses zu schicken. Der künstlerische Leiter André Schweers ordnete die Einsendungen in mehreren Räumen an. Der Journalist und Kurator Helmut Bien nannte die Ausstellung in seiner Einführungsrede eine „Wunderkammer“.
Zu sehen sind beispielsweise der Klavierhammerkopf eines zertrümmerten Instruments aus der Schlosstheater-Inszenierung von Tschechows „Der Kirschgarten“ im Jahr 2010. Ex-Intendant Ulrich Greb hob ihn damals auf. Ein großes Gemälde des Bettenkamper Meeres, das früher in der Geburtsabteilung des Bethanien hing, sowie ein vor rund 100 Jahren selbst gebauter Holzschemel, Kupferpyramiden gegen den schlechten Einfluss von Wasseradern, eine signierte Speise- und Getränkekarte aus der Röhre der 70er-Jahre sowie das selbst geschnitzte Holzkreuz der Familie Brohl, das eine zu Herzen gehende Geschichte aus der Kriegszeit erzählt, laden neben vielen anderen Stücken zum Verweilen und Nachdenken ein.
Die Ausstellung ist die fünfte in der Reihe „Moers Kunst“, die seit 2022 finanziell von der Sparkasse am Niederrhein unterstützt wird. „Mit ganz unterschiedlichen Ideen wollen wir möglichst viele Menschen ansprechen“, sagt Sparkassen-Chef Giovanni Malaponti. Helmut Berns, der Vorsitzende des Kunstvereins Peschkenhaus: „Die Resonanz aus der Bürgerschaft ist so positiv, dass wir bereits über eine Fortsetzung nachdenken.“ Schon jetzt können interessierte Leihgeber weitere Fotos und Geschichten unter
13. Juli 2026



