Sparkasse am Niederrhein stellte Jahresbilanz 2022 vor

Jahresbilanz-Pressegespräch

Der Vorstand der Sparkasse am Niederrhein stellte mit der Jahresbilanz für das Jahr 2022 auch die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Hauptstelle in Moers mit einer Leistung von 70.000 Kilowattstunden pro Jahr vor (v.l.n.r.): Frank-Rainer Laake, Giovanni Malaponti und Bernd Zibell. In den nächsten Wochen geht eine weitere PV-Anlage mit einer Leistung von 30.000 Kilowattstunden pro Jahr auf dem Dach der Geschäftsstelle in Repelen in Betrieb.

NIEDERRHEIN. Eigentlich dreht sich das rote S auf dem Dach der Sparkassen-Hauptstelle in Moers 1.400 Mal am Tag. Seit September des vergangenen Jahres steht es im Zuge der allgemeinen Energieeinsparungen jedoch still. Der Vorstand der Sparkasse am Niederrhein ging bei der Vorstellung der Jahresbilanz für das Jahr 2022 allerdings davon aus, dass es sich bald wieder in Bewegung setzen könnte. „Wir haben auf dem Dach unserer Hauptstelle eine Photovoltaik-Anlage installiert und in Betrieb genommen, die bei guter Sonneneinstrahlung bis zu 70.000 Kilowattstunden im Jahr produzieren kann“, so Vorstandsvorsitzender Giovanni Malaponti.

Trotz vieler Sorgen wegen des Krieges in der Ukraine und der damit einhergehenden Energieengpässe habe die Sparkasse ein solides Geschäftsjahr abschließen können, berichteten Giovanni Malaponti und seine Vorstandskollegen Frank-Rainer Laake und Bernd Zibell. Die Bilanzsumme des größten Kreditinstitutes im Kreis Wesel stieg um etwas mehr als 28 Millionen Euro auf 4,17 Milliarden Euro. Der Zuwachs in der Bilanz geht erneut sowohl auf einen Zufluss bei den Einlagen als auch auf ein starkes Kreditgeschäft zurück. Die Kunden der Sparkasse am Niederrhein zahlten im Vergleich zum Vorjahr 134 Millionen Euro mehr auf ihre Konten ein und steigerten die Einlagenseite damit auf aktuell 3,39 Milliarden Euro.

Auf der Kreditseite verbuchte die Sparkasse ein Plus von 177 Millionen Euro und hat damit aktuell 2,95 Milliarden Euro an ihre Kunden von Moers bis Xanten ausgeliehen. „Mit 589,8 Millionen Euro an neuen Kreditzusagen liegen wir rund 80 Millionen Euro über dem Vorjahresergebnis“, sagt der für das Kreditgeschäft verantwortliche Vorstand Bernd Zibell. Zudem vermittelten die Teams der Firmenkundenberater und Baufinanzierer etwa 96 Millionen Euro an zinsgünstigen Darlehen aus öffentlichen Förderprogrammen.

Erneut entschieden sich 1.200 Kundinnen und Kunden von Mitbewerbern, ihre Kontoverbindung zur Sparkasse am Niederrhein zu verlegen. „Wir werten diese beeindruckend hohe Zahl als Bestätigung dafür, dass es richtig war, unseren Kunden durch die gesamte Corona-Zeit hindurch in allen unseren Geschäftsstellen uneingeschränkten Service und eine umfassende Beratung zu bieten“, sagte Giovanni Malaponti mit einem ausdrücklichen Dank an die aktuell 535 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seines Hauses.

Mit der neuen Online-Plattform ‚Spenden am Niederrhein’ bietet die Sparkasse den rund 900 Vereinen in ihrem Geschäftsgebiet seit September des vergangenen Jahres die Möglichkeit, einzelne Projekte zu präsentieren und dafür finanzielle Unterstützung einzuwerben. „In vier Monaten kamen über die neue Spendenplattform mehr als 37.000 Euro für 41 Projekte zusammen“, so Giovanni Malaponti. Alle Vereine, Verbände und Institutionen von Moers bis Xanten sind eingeladen, sich auf der Spendenplattform unter www.spenden-am-niederrhein.de zu registrieren und sie intensiv zu nutzen. „Selbstverständlich kostenlos“, betont Giovanni Malaponti.

Überdies dürfen die Vereine, Verbände und Organisationen in Moers, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg und Xanten sowie in den Gemeinden Alpen und Sonsbeck auch in diesem Jahr mit Spenden und Stiftungsmitteln rechnen. Vorstand Frank-Rainer Laake: „Wir werden den Ehrenamtlichen zur Unterstützung ihrer Arbeit rund 1,3 Millionen Euro überweisen. Unterm Strich weist die Sparkasse am Niederrhein einen Jahresüberschuss von 1,4 Millionen Euro aus.

30. März 2023

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Video: Rundflug über unsere Geschäftsstelle am Ostring