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Dorfschmiede in Menzelen wird am 1. August eröffnet

An der alten Stauchmaschine der Dorfschmiede, mit der Eisenringe für Wagenräder wieder passend gemacht wurden (v.l.n.r.): Volker Oppers, Johannes Peters, Klaus Karmann, Fritz Nühlen, Dr. Robert Moog und Irmgard Graeven (alle Geschichtsverein) sowie Bernd Zibell und Wilhelm van gen Hassend von der Kulturstiftung Sparkasse am Niederrhein.

An der alten Stauchmaschine der Dorfschmiede, mit der Eisenringe für Wagenräder wieder passend gemacht wurden (v.l.n.r.): Volker Oppers, Johannes Peters, Klaus Karmann, Fritz Nühlen, Dr. Robert Moog und Irmgard Graeven (alle Geschichtsverein) sowie Bernd Zibell und Wilhelm van gen Hassend von der Kulturstiftung Sparkasse am Niederrhein.

ALPEN. In seiner Esse kann Schmiedemeister Johannes Peters Werkstücke bis auf 1100 Grad erhitzen. „Danach schmilzt das Eisen“, sagt der Mann mit den stahlblauen Augen. Er ist in dritter Generation Schmied am Ort, inzwischen aber längst im Ruhestand. Sein Großvater Johann hatte Mitte des 19. Jahrhunderts seine Ausbildung in Neukirchen-Vluyn gemacht und später an der Birtener Straße 8 eine eigene Schmiede eröffnet. Der Verein für Geschichte und Brauchtum Menzelen hat die alte Dorfschmiede in den vergangenen fünf Jahren saniert und damit vor dem Verfall gerettet.

Mit Mitteln der Kulturstiftung Sparkasse am Niederrhein sowie mit Geld vom Land und vor allem der tatkräftigen Unterstützung vieler Ehrenamtlicher ist ein Ort entstanden, an dem nun Kinder und Erwachsene das alte Schmiedehandwerk praktisch kennenlernen können. „Im Ferienheft der Gemeinde Alpen haben wir einen Kurs für Kinder angeboten, der sofort ausgebucht war“, sagt Irmgard Gräven vom Geschichtsverein. Johannes Peters sowie sein Vater und Großvater haben hier unzählige Pferde beschlagen und Wagenräder wieder instandgesetzt. „Oft standen die Pferde bei uns im Hof Schlange“, erinnert sich Johannes Peters.

Offizielle Eröffnung der alten Dorfschmiede ist am Samstag, 1. August, um 11 Uhr. „An dem Tag werden wir reichlich Fettkohlen auflegen und mehrere Schmiede werden zeigen, wie hier früher gearbeitet wurde“, sagt Dr. Robert Moog, der Vorsitzende des Geschichtsvereins. Für einige Diskussionen im Ort hat der moderne Eingangsbereich der Schmiede gesorgt. Irmgard Graeven: „Er ist bewusst sehr modern gestaltet, um einfach zu zeigen, dass wir Altes und Bewährtes in eine neue Zeit tragen.“

6.7.2015

 

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