Harald Schönherr berichtet vom Anlagemarkt

NIEDERRHEIN. Jeder, der konsequent das Prinzip der Arbeitsteilung beherzigt, stellt irgendwann die Frage: Wie kann mein Geld am besten für mich arbeiten? Unter dem Kopfkissen oder im Sparschwein tut es das nicht, denn abgesehen von dem Risiko eines Diebstahls droht fortwährend der natürliche Feind des Bargeldes: die Inflation. Innerhalb der vergangenen 30 Jahre verringerte sich die Kaufkraft von 100 Euro auf rund 60 Euro, wenn man eine jährliche Inflationsrate von nur eindreiviertel Prozent annimmt.

Der richtige Arbeitsplatz für das eigene Geld ist also eher eine sichere Anlage, besonders in Krisenzeiten. Und da verwundert es nicht, dass in den letzten Monaten die Nachfrage nach Gold als Vermögensanlage gestiegen ist. Aber ist Gold wirklich die beste Entscheidung? Es glänzt, bietet aber keinen laufenden Ertrag. Ob es eine positive Rendite aus dem Besitz von Gold gibt, hängt einzig und allein von der launischen Entwicklung des Goldpreises ab.

Bandbreite der Anlageformen

Ein fortlaufender Ertrag bietet hingegen den erheblichen Vorteil, dass das Geld kontinuierlich für den Anleger arbeitet. Und hier reicht die Bandbreite der Anlageformen von Geldmarktanlagen, Staatsanleihen, Schuldverschreibungen von Kreditinstituten, Immobilien und Unternehmensanleihen bis hin zu Aktien, entweder als Direktanlage oder in Form von Fonds (gemessen an Rendite und Risiko in aufsteigender Reihenfolge aufgeführt).

Aktien und Aktienfonds

Bei der Frage nach besonders renditeträchtigen und sicheren Anlageformen steht die Aktie und der Aktienfonds nach wie vor in einem guten Licht da. Unternehmen streben dauerhaft nach neuen Produkten und innovativen Lösungen. Aus diesem wirtschaftlichen Wettbewerb erwächst ein solides und gutes Leistungsversprechen der Aktie in Form von Dividenden und Kurssteigerungen.

(Autor Harald Schönherr ist Anlageexperte bei der Sparkasse am Niederrhein. Diese Information dient Werbezwecken. Sie genügt nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und führt nicht zu einem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen beruhen auf öffentlich zugänglichen Quellen, die die Sparkasse am Niederrhein für zuverlässig hält. Eine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. Keine Aussage in dieser Veröffentlichung ist als solche Garantie zu verstehen. Die Sparkasse am Niederrhein übernimmt keinerlei Haftung für die Verwendung dieser Publikation oder deren Inhalt.)

13.1.2010