"Gesund und stark mit Rick und Rack"

Gesunde Ernährung war und ist das Thema in der St.-Anna-Kindertagesstätte. Hinten von links: Ulla Czechan, Frank Tatzel, Claudia Wittkamp, Günther Lohmann und Angelika Klepping.

RHEINBERG. „Gesund und stark mit Rick und Rack“, so lautet die Überschrift eines Gesundheitsprojektes für Kindergartenkinder im Vorschulalter, das jetzt in der katholischen Kindertagesstätte St. Anna in Rheinberg vorgestellt wurde. Die Leiterin des Einrichtung, Ulla Czechan, vermerkte dankbar, daß erst durch die finanzielle Unterstützung der Sparkasse am Niederrhein und der AOK für den Kreis Wesel die Realisierung des Gesundheitsprojektes in Angriff genommen werden konnte.

Spielerisch erfahrbar machen

Frau Czechan war bei einem Seminar auf „Rick und Rack“ aufmerksam gemacht worden, ein Projekt, das im Gesundheitszentrum des Weseler Marienhospitals entwickelt wurde. Es hat das Ziel, die Bedeutung einer gesunden Ernährungsweise, von Bewegung und Entspannung spielerisch verständlich und erfahrbar zu machen. Wie sinnvoll es war, „Rick und Rack“ in den Kindergarten St. Anna zu holen, davon konnten sich vor Ort auch die Marketing-Mitarbeiter Frank Tatzel (Sparkasse) sowie Claudia Wittkamp und Günther Lohmann (AOK) überzeugen.

Durch das gesamte Projekt (das an der St.-Anna-Straße jetzt nach rund drei Wochen dem Ende zuging) begleiten die kleine Charlotte sowie zwei kleine Racker aus ihrem Körper (Rick und Rack) die Kinder. Charlotte ist ein kleines Kind wie viele andere. Warum Rick und Rack sich mit Charlottes Lieblingsessen (Süßigkeiten und Chips) sowie ihrer Lieblingsbeschäftigung (Fernsehen, Game-boy spielen) nicht so recht anfreunden können, müssen sie ihr erst genau erklären. Denn damit Rick und Rack in Charlottes Körper dafür sorgen können, daß sie wächst und gesund bleibt, muß auch Charlotte kräftig mithelfen...

Bereits in 20 Kindergärten

Der Kindergarten St. Anna ist eine von 20 Einrichtung dieser Art, in denen innerhalb des Kreises Wesel das Projekt „Rick und Rack“ realisiert werden konnte. Der Einsatz von Hilfsmitteln (etwa einer Spielzeugeisenbahn, mit der der Blutkreislauf dargestellt wird) oder auch Fachkräften kostet Geld. Daher ist man stets auf Sponsoren angewiesen, wie Projektleiterin Angelika Klepping aus Wesel unterstrich. Sie ist stolz auf „Rick und Rack“, zumal es dafür einen 1. Preis als Auszeichnung gab, verliehen vom Deutschen Netz gesundheitsfördernder Krankenhäuser. Zudem erfuhr das Projekt eine wissenschaftliche Begleitung seitens der Fachhochschule Bielefeld.

28.4.05

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