Erster Blick auf neuen Ausbildungsplatz: 15 Sparkassen-Azubis

MOERS. Sie haben ihren Ausbildungsvertrag schon in der Tasche: 15 junge Leute zwischen 16 und 21 Jahren besuchten vor Beginn ihrer Ausbildung zu Bankkaufleuten jetzt vorab mit ihren Eltern den zukünftigen Arbeitsplatz Sparkasse Moers. Personaldezernent Ulrich Ruthenkolk begrüßte die sieben jungen Frauen und acht jungen Männer im Namen des Vorstandes mit einer Rechenaufgabe: „Eine Million Euro ist als Stapel aus 500-Euro-Scheinen 40 Zentimeter hoch, wie hoch ist der Turm bei zwei Milliarden Euro?“ Antwort: 800 Meter. Eine anschauliche Höhe für die Bilanzsumme der Sparkasse Moers, die im Ranking der rund 540 deutschen Sparkassen zum oberen Drittel gehört.

Die angehenden Bankkaufleute im größten Kreditinstitut im Kreis Wesel mit derzeit 640 Beschäftigten erfuhren noch mehr. „Als öffentlich-rechtliche Sparkasse heißt unser oberstes Geschäftsprinzip im Gegensatz zu den privaten Geschäftsbanken nicht Gewinnmaximierung“, so Ulrich Ruthenkolk. Die Sparkassen nähmen neben ihren gesetzlichen Aufgaben zur Förderung des Sparsinns und der Geldversorgung sowie der Ausstattung der heimischen Wirtschaft mit notwendigen Krediten nach wie vor eine Reihe gemeinnütziger Aufgaben wahr. Allein im Geschäftsjahr 2002 vergab die Sparkasse Moers als Spenden aus dem laufenden Haushalt sowie dem PS-Zweckertrag und den Mitteln der Kulturstiftung 687.000 Euro an Vereine, Verbände und Institutionen.

"Der Kunde ist das Maß aller Dinge"

Von ihrer Ausbildungsleiterin Sabine Lucas erfuhren die jungen Leute, daß sie während der zweieinhalbjährigen Ausbildungszeit fünfmal Blockunterricht an der Berufschule haben werden. Die übrige Zeit lernen die Nachwuchsbanker in verschiedenen Geschäftsstellen und Abteilungen der Sparkasse Moers den Beruf der Bankkauffrau und des Bankkaufmannes. Personaldirektor Karl-Heinz Bauer verriet den jungen Kolleginnen und Kollegen, daß sie im ersten Ausbildungsjahr bereits gut 500 Euro netto ausgezahlt bekommen. Jutta Treichel, Leiterin der Aus- und Fortbildungsabteilung, brachte den jungen Leuten die Leitlinien der Sparkasse näher: „Der Kunde ist das Maß aller Dinge, wir arbeiten im Team und helfen uns untereinander, Leistung wird belohnt.“

Stolze Elternaugen ruhten unterdessen auf den in Anzügen und gestärkten Hemden und Blusen erschienenen Sprößlingen. Neben ihrem Namensschild, einer Infomappe und eigenen Visitenkarten bekam jeder der 15 neuen Auszubildenden auch schon die Adresse der ersten Sparkassengeschäftsstelle, in der er ab August eingesetzt sein wird.

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