Hauptmenü

Im Lehrerseminar Mörs Pionierarbeit für das Schulwesen geleistet

Buchvorstellung "Diesterweg am Niederrhein"

MOERS. Eine Straße in Moers ist nach ihm benannt, und eine Gedenktafel erinnert an ihn sowie an das von ihm 1820 in Moers gegründete Lehrerseminar. "Diesterweg und seine Pädagogik stehen am Beginn des modernen deutschen Schulwesens", sagt Professor Klaus Goebel, der in der Kundenhalle der Sparkasse Moers sein Buch vorstellte.

Der Historiker der Universität Dortmund sichtete und las für die Gesamtausgabe von Friedrich Adolph Wilhelm Diesterwegs Werken dessen Briefe, amtliche Schreiben und Lebensdokumente. Für die Kulturstiftung Sparkasse Moers stellte er die auf Moers bezogenen Texte zu dem Buch "Diesterweg am Niederrhein" zusammen.

Betrunkene Lehrer

In der Textauswahl akzentuiert Herausgeber Goebel insbesondere Diesterwegs Leistungen in der Lehrerbildung und der Schulpolitik sowie die neuen Ansätze in der Pädagogik. Goebel: "Was Diesterweg damals hier am linken Niederrhein für die Entwicklung der Schulen geleistet hat, das war nachhaltige Pionierarbeit." Erfrischend lebendig wirken die Briefe und Berichte, die der gerade 30jährige Diesterweg damals über seine Arbeit und die Menschen in "Mörs" schreibt. Er sieht die Befreiung von der Franzosenherrschaft als gute Chance, das Schulwesen, das einem 'zurückgesetzten Stiefkinde gleich' behandelt worden sei, nunmehr im Sinne der Volksbildung zu verbessern. Anschaulich dokumentiert er unhaltbare Zustände in Krefelder Schulen mit betrunkenen Lehrern.

Die bislang 20 Bände umfassende Gesamtausgabe Diesterwegs wurde bereits 1954 in der DDR begonnen. Professor Goebel rezensierte in den 70er und 80er Jahren die erschienenen Bände und machte sich einen Namen als Diesterweg-Experte. Heute ist er einer von sechs Herausgebern und betreut die in der Vorbereitung befindlichen Bände 23 bis 25. Abseits der umfangreichen Gesamtausgabe ein ebenso informatives wie unterhaltsames Buch mit Diesterweg-Texten herauszugeben, diese Idee fand bei der Kulturstiftung der Sparkasse Moers spontane Zustimmung. Das von ihr geförderte und im Luchterhand Verlag eben erschienene Buch mit 224 Seiten und 47 Abbildungen kostet 28,00 Mark.

Viele Ehrenämter in Alpener Vereinen

Karl-Heinz Pilling 50

ALPEN. 50 Jahre alt wurde jetzt Karl-Heinz Pilling. Der Filialdirektor der Sparkasse Moers in Alpen ist verheiratet und hat zwei Jungen im Alter von acht und elf Jahren. Seit 1991 leitet Pilling die örtliche Geschäftsstelle. Er gehört fast allen Alpener Vereinen an und wirkt im Musik- und Literaturkreis ebenso wie etwa beim Förderverein der Alpener Schulen. Im Karneval macht der geschätzte Bankfachmann schon mal als Bänkelsänger von sich reden.

Rund 150 Kunden, Freunde und Mitarbeiter gratulierten Karl-Heinz Pilling bei eine Feier in der Bönninghardter Gaststätte Thiesen zum runden Geburtstag. Anstelle von Geschenken hatte er um Spenden für den Verein der Freunde und Förderer der Alpener Schulen gebeten. Vorstandsvorsitzender Hartmut Schulz in der Laudatio: "Der richtige Mann am richtigen Platz!"

Bayreuther Firma baut Häuser in im Utforter Baugebiet “Alt Haßelt“

Immobilien-Service mit neuen Öffnungszeiten

MOERS. Gerade die Immobilienabteilung der Sparkasse muß mit den Öffnungszeiten besonders flexibel sein. "Ein Haus oder eine Wohnung kauft oder finanziert man doch erst, wenn alle Fragen geklärt sind. Darüber kann es Abend oder Sonntag werden", sagt Erwin Kirbach, der das Servicebüro leitet

Daher halten die acht Mitarbeiter das Büro an der Friedrichstraße 6 in der Altstadt montags bis donnerstags durchgehend von zehn bis 18 Uhr geöffnet. Freitags sind sie bei gleicher Öffnungszeit bis 14 Uhr, samstags bis 12 Uhr da.

Massivhäuser mit Keller und Ausbaureserve

"Alt Haßelt in Utfort ist ein gutes Beispiel dafür, welche Rolle wir als lokaler Vermarkter spielen", sagt Kundenberater Friedhelm Porta. Ein professioneller, doch ortsfremder Bauträger kauft ein Grundstück und erstellt die Pläne für 26 voll unterkellerte Doppelhaushälften mit Wohnflächen zwischen 133 und 147 Quadratmetern plus Ausbaureserve. "Ein so großes und renommiertes Unternehmen wie die Zapf GmbH mit rund 1400 Mitarbeitern bringt die jahrzehntelange Erfahrung bei der Realisierung von flächensparenden und kostengünstigen Massivhäusern mit", so Porta. Die notwendige Ortskenntnis sowie die Nähe zum Kunden und die umfassende Beratung im Blick auf die Finanzierung und alle Formalitäten trägt ein Partner vor Ort bei.

Mit zahlreichen großen und vielen kleinen Projekten am linken Niederrhein vergrößerte sich die Immobilienabteilung der Sparkasse stetig. "Wir haben klein angefangen und sind mit den Aufgaben gewachsen", so Erwin Kirbach. Im nunmehr 15. Jahr ihres Bestehens arbeiten acht der über 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Moers in dieser vergleichsweise jungen, doch sehr erfolgreichen Abteilung.

Nähere Informationen zum Utforter Bauprojekt "Alt Haßelt" oder anderen Immobilien sowie persönliche Terminabsprachen unter der Moerser Rufnummer 206 - 240.

Grundschule Marienbaum: Kinder hören jetzt besser

Segensreicher Förderverein / Neue Lautsprecheranlage

MARIENBAUM. Die katholische Grundschule Marienbaum hat ihrem Förderverein manchen Umbau, eine akzeptable Einrichtung und etliches mehr zu danken. Werner Paeßens hauchte dem Verein bereits vor Jahren neues Leben ein.

Der rührige Bezirksausschuß-Vorsitzende Paeßens und Rektor Bernward Mummert berichteten kurz vor Beginn der großen Ferien über die neuere Entwicklung an der Schule und begrüßten auch den örtlichen Leiter der Sparkassen-Geschäftsstelle, Martin Ophey, der sich über die Verwendung einer größeren Spende seines Hauses für eine Lautsprecheranlage in der renovierten Pausenhalle überzeugte.

110 Kinder: Spitze erreicht

Die Grundschule zählt zur Zeit sechs Lehrkräfte (zwei aus Vynen machen Vertretungsstunden) sowie 110 Kinder in fünf Klassen. Nur das 4. Schuljahr läuft nach den Ferien zweizügig. "Wir haben die Spitze erreicht, in den kommenden Jahren wird das Schüleraufkommen wohl sinken", erzählte Mummert, der seit 14 Jahren Rektor ist. Er zeigte alte Bilder, die schlechte bauliche Zustände früherer Jahre dokumentieren. Dem Einsatz des Fördervereins - sprich: Werner Paeßens - sei es zu danken, daß man die Einrichtung wieder vorzeigen könne.

So wurden u.a. die Toiletten gründlich hergerichtet und die früher Wind und Wetter geöffnete Pausenhalle mit Wänden versehen und so gestaltet, daß sie heute auch als Aula bezeichnet werden kann. Eine Bühne kann darin für Theaterspiel und Musikdarbietungen aufgebaut werden, sodaß auch der neuen Lautsprecheranlage eine besondere Bedeutung zukommt. Jährlich investiert der Förderverein etwa 5000 Mark in die Schule.

1985 zählte der Förderverein 36 Mitglieder, die einen Beitrag von jeweils zwei Mark zahlten. Heute sind es 164 Mitglieder, die 20 Mark im Jahr beisteuern. "Die meisten geben mehr, vor allem engagieren sie sich tatkräftig bei den Arbeiten, die anfallen", stellte Paeßens heraus, der auch auf dem politischen Weg bei der neuen Stadtspitze offenere Ohren für die Sorgen der kleinen Schule gefunden hat, als dies in den Jahren zuvor der Fall gewesen sei. "Die kleinen Schulen in Xanten haben keinen Hausmeister, nur einen Schließdienst", ergänzte Mummert.

Neue Kücheneinrichtung

Stolz wies Paeßens auf die neue Kücheneinrichtung im Werkraum, der noch vor wenigen Jahren eine Rumpelkammer war, in der der Putz von den feuchten Wänden fiel.

Auf der Wunschliste des Rektors stehen zur Zeit noch ein Computerraum, ein Lagerraum für Möbel und eine bessere Unterbringung der Lehrmittel. "Das schaffen wir auch noch", schmunzelte Paeßens, der bei Martin Ophey eine Funk-Wanduhr für die Aula "bestellt" hatte. Diese hatte der Gast auch prompt beim Ortstermin "geliefert".

Im Hubertus-Haus ist immer was los

Ehrenamtliche der KJG in Hamb machen sich viel Mühe

HAMB. Das Hubertus-Haus an der Antoniusstraße ist für die kleine Ortschaft Hamb von besonderer Bedeutung , denn es handelt sich um die Begegnungsstätte. Alternativen : die Dorfkneipe und das Pfarrheim. Bürgermeister Leo Giesbers und Werner Borchers waren jetzt zu Gast.

Der Bürgermeister und der Filialdirektor der Sparkassen-Geschäftsstelle Sonsbeck überzeugten sich vom breiten ehrenamtlichen Engagement der KJG, mit der die Gemeinde einen Nutzungsvertrag abgeschlossen hat, und von der Verwendung immer wieder dringend benötigter Spendengelder. In den Räumlichkeiten krabbeln und turnen Mädchen und Jungen des Kindergartens, Jugendliche hören in der angegliederten "Oase" heiße Discomusik, ältere Damen der katholischen Frauengemeinschaft kommen zu Kaffee und Kuchen zusammen. "Bei uns ist immer was los", schmunzelte Ursel von der Heiden, Geschäftsführerin der KJG (Katholische Junge Gemeinde).

Größere Küche

Auf der Wunschliste steht zur Zeit eine größere Küche. Leo Giesbers machte für einen entsprechenden Umbau Hoffnung. "Klappt das mit der Küche, dann können wir auch unsere kleine Bücherei erweitern", freut sich bereits Ortsvorsteherin ChristelHawix, die sich um den Buchbestand und etliche Musikkassetten kümmert und an den Ausleihtagen Mittwoch und Freitag (ab 17.30 Uhr) bis zu 80 Nutzer aus der Ortschaft begrüßt.Mit einer Spende der Sparkasse wurde der Einbau einer Akkustikdecke im großen Versammlungsraum des Hubertushauses finanziert. Hier tagt auch schon mal der Kneipp-Verein aus Geldern, oder ein in Hamb wohnender Kripo-Beamter behandelt vor Jugendlichen Themen wie Drogen-Prävention oder Selbstbehauptung von Mädchen.

"JO" in Eigenregie

Die "JO" (Jugendoase), die täglich von 15 bis 22 Uhr geöffnet ist, wird von einem vierköpfigen Gremium, das die jungen Leute gebildet haben, in Eigenregie geführt. Freundlich werden allerdings Frau von der Heiden, Henriette Raczinski (KJG-Vorsitzende) und Annemie Elpel (2. Vorsitzende) geduldet, wenn sie mal einen kontrollierenden Blick in den schummrigen Raum werfen.

Immer wieder gern genutzt wird von Vereinen und Schulen der Grillplatz am Hubertus-Haus.

Menü