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Spannende Geschichtslektüre mit regionalem Bezug

Vorgestellt: Buch über Kurfürstin Luise Henriette

NIEDERRHEIN. Die Resonanz, die eine Hochzeit in Adelskreisen noch heute erfährt, läßt erahnen, welche politische Bedeutung die Verbindung zweier Häuser vor dem Traualtar früher hatte. Die Lebensgeschichte der Oranierin Luise Henriette, erste Frau des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg und Mutter des Preußenkönigs Friedrich, liefert dafür mannigfaltige Belege. Soeben ist ein Buch über die "Oranierin als Mittlerin zwischen den Niederlanden und Brandenburg-Preußen", so der Untertitel, erschienen. Im Grafschafter Museum in Moers, vor dessen Eingangsbereich das Denkmal der Luise Henriette steht, stellte die Autorin, die Historikerin Ulrike Hammer, das Buch jetzt vor.

Ulrike Hammer (Jahrgang 1972) beschäftigte sich im Rahmen ihrer Magisterarbeit mit Luise Henriette, die im Alter von 19 Jahren den Großen Kurfürsten heiratete. Das Institut für niederrheinische Kulturgeschichte und Regionalentwicklung an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg griff die wissenschaftliche Arbeit auf und machte sie zum vierten Band seiner "Schriftenreihe zur Erforschung der Niederrheinlande". Professor Dieter Geuenich, Direktor der Niederrhein-Akademie (Xanten), und Herausgeber Professor Horst Lademacher werten die Arbeit als "einen Beitrag zur Position des Kurfürstentums Brandenburg im 17. Jahrhundert und zur Entwicklung grenzüberschreitender Beziehungen" .

Das Buch leuchtet sowohl die privaten als auch die politischen Facetten der Oranierin Luise Henriette aus. Vor dem Hintergrund des zuendegehenden Dreißigjährigen Krieges führt es die Leser ins Brandenburg und die Niederlande des 17. Jahrhunderts und vollzieht die entsprechenden dynastischen Verbindungen nach. Ulrike Hammer blickt in die Häuser der Hohenzollern und der Oranien-Nassauer sowie in die Jugendzeit Friedrich Wilhelms und Luise Henriettes. Mit ihrer These, daß die Heirat der beiden den Aufstieg Brandenburgs bis zum Königreich Preußen besonders begünstigt habe, macht sie das Buch zu einer spannenden Geschichtslektüre.

Das Buch "Kurfürstin Luise Henriette - Eine Oranierin als Mittlerin zwischen den Niederlanden und Brandenburg-Preußen" ist im Waxmann-Verlag erschienen und kostet 25.50 Euro.

Spender können sich im Wandbild verewigen

TV Utfort-Eick baut Mehrzweckraum

MOERS. Noch zieht es mächtig in der ehemaligen Pausenhalle der alten Hauptschule an der Roseggerstraße in Eick-Ost. Doch schon jetzt erinnert nur noch wenig an die langjährige Schmuddelecke. Auf Initiative des Turnvereins Utfort-Eick entsteht dort ein 200 Quadratmeter großer Mehrzweckraum, der Schule, Vereinen und Bürgern zur Verfügung stehen soll. Die Gesamtkosten von rund 50.000 Euro will der Verein durch Spenden und den Verkauf von kleinen Kacheln finanzieren.

Die Mauern rundherum sind schon gezogen. "Wir haben zahlreiche Mitglieder, die ordentlich mit Hand anlegen, ohne das ginge es gar nicht", sagt Willi Kuhnen, zweiter Vorsitzender des 614 Mitglieder zählenden Vereins. In einer Blitzaktion hatten freiwillige Helfer bereits im Jahr 2000 den Innenhof der Grundschule entrümpelt und gepflastert. Unter einem großen Sonnensegel fanden dort seither viele Treffen der unterschiedlichen Vereinsgruppen statt. "Die Mutter-Kind-Gruppe frühstückt hier in den Sommermonaten regelmäßig und die Laufgruppe hat hier schon manchen Abend ausklingen lassen", erzählt Übungsleiterin Helga Dörpinghaus.

Der Mehrzweckraum, der Ende August diesen Jahres beim Bürgerfest in Eick-Ost eingeweiht werden soll, wird das ganze Jahr über für Veranstaltungen und Treffen zur Verfügung stehen. "Die Schule kann hier Entlaßfeiern organisieren, es können Sportkurse oder private Feiern von Bürgern stattfinden", so Willi Kuhnen. Anfängliche Schwierigkeiten mit dem städtischen Bauamt waren nach einem persönlichen Gespräch des Vereinsvorstandes mit Bürgermeister Rafael Hofmann rasch beseitigt. Nun sollen nacheinander die Fußbodenheizung, die sanitären Einrichtungen sowie Türen und Fenster eingebaut werden.

Noch ist die gesamte Maßnahme nicht komplett finanziert. Zwar hat die Sparkasse Moers bereits signalisiert, den Verein in diesem Jahr bei der Vergabe der Spenden aus dem laufenden Haushalt zu berücksichtigen, doch bleibt noch ein stattlicher Betrag offen. Den wollen Willi Kuhnen und seine Mitstreiter durch den Verkauf von kleinen Kacheln als Bausteine finanzieren. Firmen und Privatleute können die von Vereinsmitglied und Steinmetz Edgar Walter handgearbeiteten Stücke für Beträge zwischen zehn und 100 Euro kaufen. In jeden Stein graviert Walter die Namen der einzelnen Spender. Als Wandbild werden die Bausteine den Mehrzweckraum mit der Ansicht des alten Utforter Rathauses von 1910 schmücken.

Spender können sich unter der Rufnummer 02841 / 43656 direkt an Willi Kuhnen wenden.

Viermal kam die Glücksfee

MOERS / ALPEN. Jeweils 5000 Euro, so ergab die Jahresauslosung, gewannen vier Kunden der Sparkasse Moers beim Prämiensparen.

Einer hatte in der Geschäftsstelle Asberg ein Barlos gekauft (Los-Nummer 4934429), die drei anderen hatten Daueraufträge erteilt:

In der Geschäftsstelle Asberg (Los-Nr. 9843672), in der Geschäftsstelle Repelen (Los-Nr. 11134429) sowie in der Geschäftsstelle Alpen (Los-Nr. 0643672).

Die Angabe der Los-Nummern erfolgt ohne Gewähr.

HerzlichenGlückwunsch!

Prinzenpaar besuchte Kundenhalle

MOERS. Prinz Ulrich I. und Prinzessin Elke I. besuchten am Altweibertag mit ihrem Hofstaat die bunt geschmückte Kundenhalle der Sparkasse Moers am Ostring.

Vorstandsmitglied Ulrich Ruthenkolk (links im Bild) empfing das Prinzenpaar. Die beiden Tollitäten zeigten sich begeistert vom Engagement der Sparkassenmitarbeiter, ihre Arbeitsplätze der fünften Jahreszeit gemäß zu schmücken. Jeder Center hatte ein anderes Motto gewählt. Während im Center von Jörg Thiel (Buchstaben SCHI bis Z) gemäß dem Motto “Sister Act” alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Mönch oder Nonne erschienen waren, ging’s bei Jürgen Radseck (Buchstaben LE bis SCHE) nebenan bereits paradiesisch zu. Jürgen Radseck und sein Team schwebten als Engel auf Wolke sieben. Ohne Gnade waren unterdessen Prinzessin Elke und ihr Hofstaat gegen noch nicht abgeschnittene Krawatten.

Briefmarken erinnern an frühere Olympische Winterspiele

Ausstellung in der Kundenhalle in Repelen

MOERS. Mit dem Startschuß der Olympischen Winterspiele in Salt Lake City eröffnete die Sammlergilde Repelen eine interessante Briefmarken-Ausstellung.

In der Geschäftsstelle in Repelen zeigen die 38 Philatelisten Briefmarken, Stempel und Luftpost-Belege früherer Olympischer Winterspiele. Spezialist Bernhard Lohmann hat eine Auswahl zusammengestellt, die bis zu den ersten Olympischen Winterspielen außerhalb Europas 1932 in Lake Placid zurückreicht.

In den Ausstellungsrahmen und Vitrinen, die die Sammlergilde in der Kundenhalle der Sparkasse in Repelen aufgestellt hat, werden Erinnerungen an frühere Winterspiele in Nagano, Squaw Valley, Lake Placid oder Innsbruck wach. Ergänzt werden die Sammlerstücke durch Bücher und Kataloge, die Kurt Kreutz eigens für die Ausstellung ausgewählt hat.

Bürgermeister Rafael Hofmann zeigte sich bei der Ausstellungseröffnung überrascht, “wieviel Kunst und Themen auf dem knapp bemessenen Platz einer Briefmarke Raum finden”. Die Ausstellung war bis zum 22. Februar 2002 während der Öffnungszeiten der Sparkasse zu sehen.

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