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Eindringliche Warnung vor dubiosen Euro-Tauschern

Euro-Veranstaltung im JuBo-Heim in Alpen-Bönninghardt

ALPEN. An jedem ersten Dienstag im Monat treffen sich die Senioren in Bönninghardt zum Klönen und Kuchenessen. "Meistens laden wir auch eine Fachfrau oder einen Fachmann zu einem interessanten Thema ein", sagt Maria Kaenders, die den Seniorenkreis gemeinsam mit fünf weiteren Ehrenamtlichen betreut. Diesmal hörten die rund 50 regelmäßigen Besucher des JuBo-Heimes von Karl-Heinz Pilling, Filialdirektor der örtlichen Geschäftsstelle der Sparkasse Moers, Neuigkeiten zum Thema Euro.

Wenn man nun davon spreche, daß der Euro kommt, so sei das nicht ganz richtig, sagte Pilling: "Er ist doch schon da!" So ist es seit dem 1. Januar 1999 möglich, Konten in Euro zu führen. Seither führte allein die Sparkasse Moers rund 200.000 Einzelaufträge in Euro aus.

Gesetzliches Zahlungsmittel wird der Euro jedoch erst ab dem 1. Januar 2002 sein. Pilling lud die Besucher des Bönninghardter Seniorenkreises ein: "Ihre Schlafmünzen können sie aber schon viel früher los werden. Wenn sie die auf ihr Konto einzahlen, dann werden sie am Ende der Silvesternacht automatisch zum Kurs von 1,95583 zu eins in Euro umgerechnet." Interessiert fragten die Zuhörer nach, wann sie denn die ersten Münzen bekommen könnten. Pilling: "Ab dem 17. Dezember erhalten sie in all unseren Geschäftsstellen sogenannte Starter-Kits." Diese enthalten Euro- und Centmünzen im Gegenwert von 20 Mark. Bezahlen kann man damit allerdings erst ab dem 1. Januar 2002.

Scheine wird es für die Kunden erst am dem 1. Januar geben. Der Großteil der Geldautomaten der Sparkasse Moers wird ab den frühen Morgenstunden des 1. Januar 2002 Euros auszahlen. Mit dem Umtausch der D-Mark-Restbestände im Portemonnaie könne man sich jedoch noch bis zum 28. Februar 2002 Zeit lassen. "Bis dahin kann man überall noch mit der Mark bezahlen", so Pilling.

Eindringlich warnte Pilling davor, bei dubiosen Besuchern an der Tür Euros einzutauschen. Es könne sich dabei nur um Falschgeld handeln. Noch habe niemand Euro-Scheine. Wegen der großen Betrugsgefahr im Zuge des Währungsumtausches habe sich die Bundeszentralbank entschieden, die Sicherheitsmerkmale des Euros bis kurz vor Beginn der Ausgabephase geheim zu halten.

Angeregt diskutierten die Besucher des JuBo-Heimes nach dem knapp einstündigen Vortrag. Sie nutzten zudem die Gelegenheit, weitere Fragen mit dem Euro-Experten zu klären.

Wer eine Informationsveranstaltung zum Euro in seiner Gemeinde oder seinem Verein organisieren möchte, erhält dazu unter der Rufnummer 02841 / 206 - 387 bei der Marketing-Abteilung der Sparkasse Moers weitere Informationen.

Geschäftsplan als Basis für unternehmerischen Erfolg

Gründungswettbewerb "Start-Up" 2001

KREIS WESEL. Im Schulterschluß haben sich die örtlichen Sparkassen Kamp-Lintfort, Moers, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg wieder in "Start-Up" eingebunden, Deutschlands größten und erfolgreichsten Wettbewerb für Existenzgründer. Er wurde von den Sparkassen, der bekannten Unternehmensberatung McKinsey sowie der Illustrierten "Stern" 1997 ins Leben gerufen. Die neue Runde, die insgesamt fünfte seit Beginn des Wettbewerbs, startete Anfang September.

Um eine größere Zielgruppe gerade auch bei Gründungen kleineren Volumens zu erreichen, wurde neben dem bislang bekannten und diesmal "Start-Up-Classic" genannten Wettbewerb zusätzlich die Variante "Start-Up-Basic" entwickelt. Bei "Basic" sind die Anforderungen zum Geschäftsplan reduziert worden. Die Teilnehmer müssen lediglich eine fünfseitige prägnante Beschreibung und eine Kalkulation ihrer Geschäftsidee liefern.

Geld- und Sachpreise

Auf die Sieger warten Geldpreise bis zu 15 000 Euro, wertvolle Sachpreise sowie Workshops zu gründerspezifischen Themen. Auf jeden Fall aber erhalten alle Teilnehmer ein individuelles schriftliches Feedback zu den Stärken und Schwächen ihrer Planung.

300 innovative und erfolgversprechende Ideen aus dem Basic-Wettbewerb werden bundesweit ausgewählt, und die Gründer erhalten die Chance, ihren dann umfassenden Geschäftsplan für "Start-Up-Classic" einzureichen. Und noch etwas Neues: Erstmals werden im Juni 2002 Persönlichkeiten aus der Gründer- und Wirtschaftsszene für ihren unternehmerischen Erfolg mit dem Deutschen Gründerpreis der Start-Up-Initiative ausgezeichnet.

Ansprechpartner für den Gründungswettbewerb sind bei der Sparkasse Kamp-Lintfort Olaf Lazar (Tel. 02842/910-402), bei der Sparkasse Moers Manfred Maicher (02841/206-241), bei der Sparkasse Neukirchen-Vluyn Michael Darda (02845/393-115) und bei der Sparkasse Rheinberg Wolfgang Hoffmann (02843/177-117).

Handbuch für Teilnehmer

Anmeldeunterlagen liegen auch in den Geschäftsstellen der örtlichen Sparkassen aus. Jeder registrierte Teilnehmer erhält für eine Schutzgebühr ein Handbuch mit EDV-Kalkulationssoftware. Letzter Abgabetermin für den Basic-Wettbewerb ist der 15. November 2001; für "Start-Up-Classic" müssen die Unterlagen bis zum 31. Januar 2002 eingereicht sein. Infos für Internetnutzer:

Spontane Teilnahme nach Aufruf von DGB und Arbeitgeberverbänden

Schweigeminuten der Trauer und des Mitgefühls

MOERS. "Wir haben die schrecklichen Geschehnisse in New York im Radio verfolgt und haben alle Gänsehaut gehabt, wir konnten nicht weiterarbeiten." Die Kollegin aus der Kreditabteilung beschreibt, wie es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Sparkasse am Dienstag nach Bekanntwerden der Terroranschläge auf Amerika erging. Seither sind Trauer, Entsetzen, das Gefühl der Ohnmacht und des Mitleids mit den Opfern und deren Familien das vorrangige Thema.

Spontan befürworteten Vorstand und Personalrat den Aufruf von DGB und der Arbeitgeberverbände, am Donnerstag, 13. September, von 10 Uhr an fünf Schweigeminuten der Trauer und des Mitgefühls einzulegen. Ein Rundschreiben an alle Geschäftsstellen und Abteilungen lud dazu ein, in der Stille der Toten zu gedenken.

Bereits um kurz vor zehn versammelten sich rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hauptstelle am Ostring inmitten der Kundenhalle. Nach und nach traten weitere hinzu, in einer Atmosphäre der Trauer und des Nachdenkens flammten die gesehenen Bilder des Grauens und des Schreckens erneut auf. "Man muß irgendwo mit seinen Gefühlen hin", kommentierte ein Kollege, als alle wieder schweigend an ihre Arbeit gingen.

Ein Lesebuch über den Niederrhein für 6000 Drittklässler

Landrätin und sechs Sparkassen stellten Bestseller vor

KREIS WESEL. Das Heimatkundebuch "Der Kreis Wesel - Heimat am Niederrhein" ist ein echter Bestseller, obwohl man es nicht kaufen kann. Auch die 7. Auflage wurden von den sechs Sparkassen im Kreis Wesel finanziert. Damit liegt die Gesamtauflage bei ca. 90.000 Exemplaren. 6.000 Schüler der 3.Grundschulklassen erhalten das 128 Seiten starke Werk kostenlos. "Dieses Buch ist vorbildlich im Grundschulbereich", betonte Landrätin Birgit Amend-Glantschnig bei der Präsentation in der Karl-Vogels-Gemeinschaftsgrundschule Hünxe. Sie bedankte sich bei den vier Autoren und den Sparkassen für deren Engagement. Dem Schulleiter und seinen Helfern dankte sie für die ausgezeichnete Vorbereitung dieser Präsentation.

Schulleiter Helke lobte das neue Werk, das er sofort im Unterricht einsetzen wird. Für die 12.500 Exemplare der 7. Auflage, die genau wie bisher jeweils zwei Jahre lang allen 3. Klassen zur Verfügung gestellt wird, haben die Sparkassen 120.000 DM ausgegeben. Das Projekt finanziert der Förderverein "Praxisnahe Heimatkunde", dessen Träger die sechs Sparkassen sind. Autoren dieses Buches sind wiederum die Pädagogen Heinrich Heidbüchel, Edmund Wetter, Johannes Schmitz und Johannes Ehren.

Heidbüchel stellte die wesentlichen Änderungen gegenüber der 6. Auflage vor. So rückte die Didaktik noch mehr in den Mittelpunkt und es erfolgte eine stärkere sprachliche Betonung als bisher.Statt "Der Kreis Wesel - Meine Heimat" heißt das Buch jetzt "Der Kreis Wesel - Heimat am Niederrhein". Damit soll deutlicher werden, dass kommunale Grenzen Heimat nicht einfassen können.

Neu sind 24 Seiten u.a: die Rotbachroute in Dinslaken, die Sage vom Teufelsstein, der zwischen Drevenack und Marienthal liegt, Wildgänse am Niederrhein, Markttag wie im Mittelalter, Bauernhof und Supermarkt, Handwerk - Maschinenarbeit, Schulen haben Namen, Standhaft gegen Gewalt, neue Struktur der Kreisverwaltung, Gewerbepark Genend, Hanns-Dieter Hüsch, Preußen-Museum Wesel und die Ossenberger Schloßkapelle.

In den Beiträgen wird an 35 Stellen ein Hinweis auf vertiefende Internet-Suche gegeben. Diese Hinweise bezeichnete Heidbüchel als "didaktisch-regulativ", weil sie streng themenbezogen sind.

Überall wurde die Verknüpfung von Sachunterricht und Sprache berücksichtigt. Auch auf die Vorschläge der Kommunen ist man nach Möglichkeit eingegangen. Modern und nicht mehr so streng ist das neue Layout und der lebendiger gestaltete Einband. Fazit: Auch die Neuauflage wird dank der guten Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen ein Erfolg werden.

Handschriften und Druckwerke aus dem Mittelalter restauriert

Ausstellung "Ars libri" der Stiftsbibliothek Xanten

MOERS. Wachsflecken und dunkle, vielfach poröse Stellen zeugen vom Umblättern und Gebrauch über die Jahrhunderte. Die Stiftsbibliothek Xanten beherbergt in rund 10.000 Bänden bis zu 700 Jahre alte Handschriften und Werke aus dem Beginn des Buchdrucks. Viele von ihnen sind oder waren restaurierungsbedürftig. An manchen haben die dafür ausgebildeten Fachleute schon wahreWunder vollbracht.

In der Ausstellung "Ars libri - Die Kunst des Buches und seine Wiederherstellung" zeigt die Stiftsbibliothek seit Dienstag, 18. September, in der Hauptstelle der Sparkasse Moers am Ostring einige ihrer schönsten Stücke.

Manche der Folianten sind mit Unterstützung der Kulturstiftung Sparkasse Moers bereits vor dem endgültigen Zerfall bewahrt worden. "An Pergament, Papier, Einband und Bindung haben die Jahrhunderte ihre Spuren hinterlassen", so Diplom- Restauratorin Claudia Wolff. Anhand einer von ihr eigens für die Ausstellung gefertigten Wandzeitung können sich die Besucher der Kundenhalle über die einzelnen und aufwendigen Schritte von konservatorischen Bearbeitungen an Büchern informieren.

Eine Glaskuppel und die Scheiben der einzelnen Vitrinen mußten eigens für die Ausstellung der historischen Bücher abgedunkelt werden. Claudia Wolff: "UV-Licht fördert die Zersetzung der Bücher." Zudem hat die Wissenschaftlerin über einen längeren Zeitraum die Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Ausstellungsraum gemessen. Zur Eröffnung der Ausstellung gab Dr. Udo Grote, Leiter der Stiftsbilbliothek Xanten, eine Einführung.

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