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Aktien von zu Hause oder unterwegs ordern

Sechs Sparkassen - ein Vertriebsweg für Wertpapiere

KREIS WESEL. Angesichts der zunehmend starken Nachfrage nach Aktien und den seit Juni 2000 erweiterten Börsenzeiten bieten die Sparkassen im Kreis Wesel ihren Wertpapierkunden einen neuen Vertriebsweg an. Per Telefon von zu Hause oder unterwegs können die Kunden ihre Orderaufträge nun täglich von acht bis 22 Uhr und samstags bis 17 Uhr erteilen.

"Die neue Dienstleistung umfaßt den An- und Verkauf von an deutschen Börsen gehandelten Wertpapieren und zugelassenen lnvestmentfonds. Zusätzlich sind Zeichnungen von Neuemissionen sowie Depot- und Kursinformationen möglich", so Manfred Falz, Marketingchef der Sparkasse Moers.

Cancen und Risiken

Mit dieser bequemen und schnellen Möglichkeit des An- und Verkaufs von Wertpapieren wenden sich die Sparkassen insbesondere an Kunden, bei denen bereits Wertpapierwissen vorhanden ist. "Trotzdem findet in jedem Fall einmalig eine grundlegende Beratung über Chancen und Risiken des Wertpapiergeschäftes statt", so Hans-Gerd Verbeeten, Marketingleiter der Sparkasse Neukirchen-Vluyn.

Frank Tatzel, Werbeleiter der Sparkasse Rheinberg: "Für Kunden, die an einer raschen Umsetzung ihrer Anlage-

entscheidung, unabhängig von Öffnungszeiten interessiert sind, ist die Serviceerweiterung besonders interessant." Das bisherige Leistungsangebot der sechs Sparkassen im Kreis Wesel bleibt parallel zum neuen Telefonhandel mit dem Namen "S-direkt-Brokerage" uneingeschänkt bestehen.

Drei Dinge sind zur Teilnahme notwendig

Drei Dinge sind für die Teilnahme an "S-direkt-Brokerage" notwendig: Zunächst ein für das Telefonbanking frei-

geschaltetes Girokonto und die von der jeweiligen Sparkasse vergebene PIN-Nummer. Zusätzlich muß ein entsprechendes Wertpapierdepot vorhanden sein. "Der Kunde wählt sich über eine 0180er-Nummer ins System ein, legitimiert sich über das Girokonto und die PIN-Nummer und wird dann nach Auswahl des Menüpunktes Wertpapiere direkt zum Servicemitarbeiter durchgeschaltet", so /lolfgang Holzgräfe von der Sparkasse Kamp-Lintfort.

Nach der Ordererteilung und Bestätigung durch den Service-

mitarbeiter wird der Auftrag sofort im Ordersystem der deutschen Börse platziert. Zusätzliche Kosten entstehen den Nutzern von "S-direkt-Brokerage" durch das neue Angebot nicht. Im Gegenteil: Die neue Dienstleistung ist kostengünstiger als das bekannte Leistungsangebot in den Geschäftsstellen der Sparkassen.

Drei aufregende Konzerte in der Jubiläumsstadt Moers

Sponsoren unterstützen Klavier-Festival Ruhr / Tickets

MOERS. Zum zwölften Mal lädt der lnitiativkreis Ruhrgebiet zum Klavier- Festival Ruhr und damit zu einer pianistischen Entdeckungsreise ein. Diesmal organisierten die Veranstalter drei aufregende Konzerte im Martinstift. Den Beginn machte bereits am 3. Juli Grigory Sokolov, der in den Konzertsälen Europas, Japans und der USA regelmäßiger Gast ist.

Sponsor Sparkasse

Neben dem traditionellen Sponsor Sparkasse Moers unterstützen die Firma Onken und die Stadtwerke den Auftritt Sokolovs in der Jubiläumsstadt . Sokolov, auch "Erzähler am Klavier genannt", spielt u.a. Werke von Franz Schubert und Robert Schumann. Am Montag, 10. Juli, gastierte mit Thomas Adès einer der faszinierendsten Vertreter der zeitgenössischen Musik in Moers. Er bot u.a. Werke von Ferruccio Busoni und Igor Strawinsky. Die Reihe der Moerser Klavierkonzerte (Beginn immer um 20 Uhr) endet am 18. August mit einem Soloabend des ersten Preisträgers beim internationalen Géza-Anda-Wettbewerb Zürich.

Karten für das Klavier-Festival Ruhr sind erhältlich bei der NRW Ticket-Hotline (Tel. 0231/1816-187). Außerdem gibt es noch einzelne Restkarten an der Abendkasse (Info-Tel. 0201 / 8966842).

Viele Ehrenämter in Alpener Vereinen

Karl-Heinz Pilling 50

ALPEN. 50 Jahre alt wurde jetzt Karl-Heinz Pilling. Der Filialdirektor der Sparkasse Moers in Alpen ist verheiratet und hat zwei Jungen im Alter von acht und elf Jahren. Seit 1991 leitet Pilling die örtliche Geschäftsstelle. Er gehört fast allen Alpener Vereinen an und wirkt im Musik- und Literaturkreis ebenso wie etwa beim Förderverein der Alpener Schulen. Im Karneval macht der geschätzte Bankfachmann schon mal als Bänkelsänger von sich reden.

Rund 150 Kunden, Freunde und Mitarbeiter gratulierten Karl-Heinz Pilling bei eine Feier in der Bönninghardter Gaststätte Thiesen zum runden Geburtstag. Anstelle von Geschenken hatte er um Spenden für den Verein der Freunde und Förderer der Alpener Schulen gebeten. Vorstandsvorsitzender Hartmut Schulz in der Laudatio: "Der richtige Mann am richtigen Platz!"

Im Lehrerseminar Mörs Pionierarbeit für das Schulwesen geleistet

Buchvorstellung "Diesterweg am Niederrhein"

MOERS. Eine Straße in Moers ist nach ihm benannt, und eine Gedenktafel erinnert an ihn sowie an das von ihm 1820 in Moers gegründete Lehrerseminar. "Diesterweg und seine Pädagogik stehen am Beginn des modernen deutschen Schulwesens", sagt Professor Klaus Goebel, der in der Kundenhalle der Sparkasse Moers sein Buch vorstellte.

Der Historiker der Universität Dortmund sichtete und las für die Gesamtausgabe von Friedrich Adolph Wilhelm Diesterwegs Werken dessen Briefe, amtliche Schreiben und Lebensdokumente. Für die Kulturstiftung Sparkasse Moers stellte er die auf Moers bezogenen Texte zu dem Buch "Diesterweg am Niederrhein" zusammen.

Betrunkene Lehrer

In der Textauswahl akzentuiert Herausgeber Goebel insbesondere Diesterwegs Leistungen in der Lehrerbildung und der Schulpolitik sowie die neuen Ansätze in der Pädagogik. Goebel: "Was Diesterweg damals hier am linken Niederrhein für die Entwicklung der Schulen geleistet hat, das war nachhaltige Pionierarbeit." Erfrischend lebendig wirken die Briefe und Berichte, die der gerade 30jährige Diesterweg damals über seine Arbeit und die Menschen in "Mörs" schreibt. Er sieht die Befreiung von der Franzosenherrschaft als gute Chance, das Schulwesen, das einem 'zurückgesetzten Stiefkinde gleich' behandelt worden sei, nunmehr im Sinne der Volksbildung zu verbessern. Anschaulich dokumentiert er unhaltbare Zustände in Krefelder Schulen mit betrunkenen Lehrern.

Die bislang 20 Bände umfassende Gesamtausgabe Diesterwegs wurde bereits 1954 in der DDR begonnen. Professor Goebel rezensierte in den 70er und 80er Jahren die erschienenen Bände und machte sich einen Namen als Diesterweg-Experte. Heute ist er einer von sechs Herausgebern und betreut die in der Vorbereitung befindlichen Bände 23 bis 25. Abseits der umfangreichen Gesamtausgabe ein ebenso informatives wie unterhaltsames Buch mit Diesterweg-Texten herauszugeben, diese Idee fand bei der Kulturstiftung der Sparkasse Moers spontane Zustimmung. Das von ihr geförderte und im Luchterhand Verlag eben erschienene Buch mit 224 Seiten und 47 Abbildungen kostet 28,00 Mark.

Grundschule Marienbaum: Kinder hören jetzt besser

Segensreicher Förderverein / Neue Lautsprecheranlage

MARIENBAUM. Die katholische Grundschule Marienbaum hat ihrem Förderverein manchen Umbau, eine akzeptable Einrichtung und etliches mehr zu danken. Werner Paeßens hauchte dem Verein bereits vor Jahren neues Leben ein.

Der rührige Bezirksausschuß-Vorsitzende Paeßens und Rektor Bernward Mummert berichteten kurz vor Beginn der großen Ferien über die neuere Entwicklung an der Schule und begrüßten auch den örtlichen Leiter der Sparkassen-Geschäftsstelle, Martin Ophey, der sich über die Verwendung einer größeren Spende seines Hauses für eine Lautsprecheranlage in der renovierten Pausenhalle überzeugte.

110 Kinder: Spitze erreicht

Die Grundschule zählt zur Zeit sechs Lehrkräfte (zwei aus Vynen machen Vertretungsstunden) sowie 110 Kinder in fünf Klassen. Nur das 4. Schuljahr läuft nach den Ferien zweizügig. "Wir haben die Spitze erreicht, in den kommenden Jahren wird das Schüleraufkommen wohl sinken", erzählte Mummert, der seit 14 Jahren Rektor ist. Er zeigte alte Bilder, die schlechte bauliche Zustände früherer Jahre dokumentieren. Dem Einsatz des Fördervereins - sprich: Werner Paeßens - sei es zu danken, daß man die Einrichtung wieder vorzeigen könne.

So wurden u.a. die Toiletten gründlich hergerichtet und die früher Wind und Wetter geöffnete Pausenhalle mit Wänden versehen und so gestaltet, daß sie heute auch als Aula bezeichnet werden kann. Eine Bühne kann darin für Theaterspiel und Musikdarbietungen aufgebaut werden, sodaß auch der neuen Lautsprecheranlage eine besondere Bedeutung zukommt. Jährlich investiert der Förderverein etwa 5000 Mark in die Schule.

1985 zählte der Förderverein 36 Mitglieder, die einen Beitrag von jeweils zwei Mark zahlten. Heute sind es 164 Mitglieder, die 20 Mark im Jahr beisteuern. "Die meisten geben mehr, vor allem engagieren sie sich tatkräftig bei den Arbeiten, die anfallen", stellte Paeßens heraus, der auch auf dem politischen Weg bei der neuen Stadtspitze offenere Ohren für die Sorgen der kleinen Schule gefunden hat, als dies in den Jahren zuvor der Fall gewesen sei. "Die kleinen Schulen in Xanten haben keinen Hausmeister, nur einen Schließdienst", ergänzte Mummert.

Neue Kücheneinrichtung

Stolz wies Paeßens auf die neue Kücheneinrichtung im Werkraum, der noch vor wenigen Jahren eine Rumpelkammer war, in der der Putz von den feuchten Wänden fiel.

Auf der Wunschliste des Rektors stehen zur Zeit noch ein Computerraum, ein Lagerraum für Möbel und eine bessere Unterbringung der Lehrmittel. "Das schaffen wir auch noch", schmunzelte Paeßens, der bei Martin Ophey eine Funk-Wanduhr für die Aula "bestellt" hatte. Diese hatte der Gast auch prompt beim Ortstermin "geliefert".

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