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Schüler reisten zur Expo / Ausstellung in der Sparkasse

Gemeinsam mit Sparkassenvorstand Bernd Zibell eröffneten die Schüler des Julius-Stursberg-Gymnasiums die Ausstellung Future Energy.

Gemeinsam mit Sparkassenvorstand Bernd Zibell eröffneten die Schüler des Julius-Stursberg-Gymnasiums die Ausstellung Future Energy.

NEUKIRCHEN-VLUYN. Das fliegende Klassenzimmer erlebten jetzt 20 Schüler des Julius-Stursberg-Gymnasiums. Gemeinsam mit ihrem Lehrer Andreas Forsthövel flogen sie für acht Tage ins rund 5000 Kilometer entfernte Kasachstan. „Wir hatten die einmalige Gelegenheit, mit unserem Leistungskurs Erdkunde an der dortigen Weltausstellung zur Zukunft der Energieversorgung teilzunehmen“, so der Geographielehrer. In der Geschäftsstelle der Sparkasse an der Poststraße zeigen die Schüler bis Ende August die Ergebnisse ihrer Projektreise.

Mit anderen Sponsoren hatte die Sozialstiftung der Sparkasse die Exkursion möglich gemacht. „Wir haben auf eurer Internetseite das Reisetagebuch gelesen und waren so immer auf dem Laufenden“, sagte Sparkassenvorstand Bernd Zibell vor rund 100 Gästen der Ausstellungseröffnung. Mit insgesamt 65 Fotos und Videos sowie Tickets, kasachischem Geld und vielem mehr zeichnen die Schülerinnen und Schüler ein buntes Bild ihrer Reise. Sie berichten vom Empfang im deutschen Pavillon der Expo, von ihrer Teilnahme am wissenschaftlichen Kongress und ihrer Begegnung mit dem Friedensnobelpreisträger Dr. Rajendra Pachauri

Kasachstan selbst, so lernte der Geographiekurs, gewinnt 99 Prozent seiner Energie nach wie vor aus fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Gas. Am Rande der Ausstellung berichteten die Schüler, dass die Menschen dort erst langsam anfangen, ein Umweltbewusstsein zu entwickeln. Vier Stunden fuhr der Erdkundekurs durch kasachisches Niemandsland, um schließlich den weltgrößten Steinkohletagebau in Karaganda zu besuchen, der sich schon einen Längengrad mit Indien teilt. Bernd Zibell: „Diese Exkursion und Ausstellung ist geprägt von interessanten Informationen und schönen Erinnerungen. Das ist ein gutes Rezept für nachhaltiges Lernen.“

12. Juli 2017

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