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Mehr als 2500 Kinder brachten ihre Sparschweine

Johanna und Emil leerten ihre Spardosen gemeinsam mit den Sparkassenmitarbeitern Katrin Hackbarth und Heiko Noreiks.

Johanna und Emil leerten ihre Spardosen gemeinsam mit den Sparkassenmitarbeitern Katrin Hackbarth und Heiko Noreiks.

MOERS. Den Wettbewerb der Geschwister, wer wohl mehr Kleingeld in seiner Spardose hat, entschied am Weltspartag klar der sechsjährige Emil für sich. Mit 80,73 Euro erwies er sich im Vergleich zu seiner Schwester Johanna als der fleißigere Sparer. Der Kassensturz der Neunjährigen ergab 64,87 Euro. Die beiden entschieden sich, trotz guter Ratschläge der Eltern, nicht für batteriebetriebene Fahrradlampen, sondern für die bunten Returnbälle, die von alleine wiederkommen. In allen 28 Geschäftsstellen der Sparkasse am Niederrhein erhielten die Kinder in der vergangenen Weltsparwoche ein Geschenk, nachdem sie den Inhalt ihrer Spardosen auf ihr Konto einzahlt hatten. Die allermeisten entschieden sich für Plüschkäfer Lucy.

Rund 230.000 Euro Kleingeld horteten die kleinen Kunden der Sparkasse am Niederrhein diesmal in ihren Spardosen. Mehr als 2500 Kinder zwischen Moers und Xanten zahlten ihre gesammelten Münzen und zudem viele Scheine auf ihre Sparbücher ein. Allein in der Geschäftsstelle an der Poststraße in Neukirchen ergab die Leerung von 325 Spardosen eine Gesamtsumme von 29.744,44 Euro. Die kleine Emilia hatte sich schon vorab für den Plüschkäfer entschieden und brachte extra eine Transportbox mit Luftlöchern für ihre Lucy mit. „Einige Kinder fingen auch an zu weinen, als der Bauch ihres Sparschweins aufgeschlossen wurde“, berichtet Kerstin Merker, die stellvertretende Geschäftsstellenleiterin. Die Geschenke hätten sie aber bald wieder getröstet.

Den Weltspartag gibt es seit 1925. Sparkassen aus 29 Ländern hoben ihn aus der Taufe, um den Sparsinn zu fördern. Stichtag ist in jedem Jahr der 30. Oktober. Stefan Oberklus, Geschäftsstellenleiter in Utfort: „Es ist schön zu sehen, dass viele Familien weiterhin Wert auf den Spargedanken legen und die Kinder bringen ihre Spardosen voller Stolz.“ Mit Blick auf die Bilanz der Sparkasse bestätigt Vorstandsvorsitzender Giovanni Malaponti den ungebrochenen Trend zum Sparen: „Die Menschen sparen sogar mehr, wenn es weniger Zinsen gibt.“

Allein im vergangenen Jahr verbuchte das größte Kreditinstitut im Kreis Wesel im Vergleich zum Vorjahr 44,6 Millionen Euro mehr auf den Sparkonten. Laut Vermögensbarometer des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, das Daten einer breit angelegten Umfrage auswertet, ist für mehr als 90 Prozent der Bundesbürger die Sicherheit der Geldanlage wichtig oder sehr wichtig.

Im November 2017

 

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