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Mit Paul Fuchs kamen Lastwagen und Baukräne

Ausstellung Stadtzeichen / Hauptsponsor Kulturstiftung

MOERS. Gemeinsam mit dem Bildhauer und Klangkünstler Paul Fuchs kamen Lastwagen und Baukräne nach Moers. Bis zu 28 Meter hohe Metallplastiken verwandeln das Straßenbild zwischen Homberger- und Neustraße seither in einen öffentlichen Ausstellungsraum, in dem viel über die Plastiken diskutiert wird.

Die größte Skulptur, "Der große Zeiger", der 1996 bereits vor dem Brandenburger Tor in Berlin stand, reiht sich auf der Halde Pattberg in die Kette der Landmarken des Ruhrgebiets ein. Die Ausstellung "Stadtzeichen - Landmarken" wurde bereits in der Galerie Peschkenhaus eröffnet.

Paul Fuchs legte selbst kräftig mit Hand an bei der Installation der Skulpturen - Kunst als harte Arbeit unter den Augen der Öffentlichkeit. Auch die Ohren bekommen es zu spüren - wie schweres Metall im Wind zu schwingen und zu singen beginnt. Voraussichtlich werden die großen Objekte bis April 2001 als Stadtzeichen in Moers zu sehen sein, wie Michel Janowski, rühriger Organisator des Fuchs-Projektes, mitteilt. Ein Geschenk auf Dauer macht der Grafschafter Lions-Club den Moersern im Jubiläumsjahr: Die Bronze-Plastik "Die Magierin" bleibt in der Grafenstadt.

Das interessante Projekt, dessen finanzieller Rahmen bei 70 000 Mark liegt, ist der Bürgerinitiative "Kunstpunkte" zu danken. Hauptsponsor ist die Kulturstiftung der Sparkasse Moers.

Ein weiterer Höhepunkt war das konzertante Zusammenspiel metallener Klangskulpturen von Paul Fuchs mit der Orgel der evangelischen Stadtkirche am 20. Oktober sein. Eine Ausstellung von Klangskulpturen und Kleinplastiken des Künstlers im Peschkenhaus ergänzte die Aktion. Eine Bilddokumentation von Ralf Speier gibt Auskunft über die Arbeiten von Paul Fuchs.

Für jeden Meerbecker zwei Runden laufen und dabei Gutes tun

Sportveranstaltung der Superlative beim MSV

MOERS. Erfüllen sich die Hoffnungen von Heinz Küppers, Leiter der Sportabzeichengruppe beim Meerbecker Sportverein (MSV), dann steht der 400-Meter-Bahn im Rheinpreußenstadion einiges bevor. "Unser Ziel ist es, für jeden der rund 13.000 Meerbecker Bürger zwei Runden zu laufen", so Küppers. Für Samstag, 19. August, haben Küppers und sein Team eine Veranstaltung der Superlative organisiert. Anläßlich des 25jährigen Bestehens der Gruppe sind Kinder und Erwachsene eingeladen, beliebig viele Runden durch das Stadion zu drehen.

Eine Mark sind dafür pro 400-Meter-Runde zu entrichten, den Erlös bekommt die "Deutsche Kinderkrebshilfe". Zwölf Stunden lang haben Besucher im Meerbecker Rheinpreußenstadion Zeit, die wohltätige Fitneßveranstaltung durch ihre Teilnahme oder Spende zu bereichern. Los geht es bereits um sechs Uhr, der letzte Läufer sollte um 18 Uhr die Ziellinie hinter sich lassen. Zwischendrin haben die Veranstalter für ein abwechslungsreiches und buntes Unterhaltungsprogramm gesorgt.

1211 Sportabzeichen in 25 Jahren

Für die Schirmherrschaft konnte die Sportabzeichengruppe die Sparkasse Moers gewinnen, deren Meerbecker Filialdirektor Heinz-Rüdiger Koch einer von sieben Abnehmern bei den Übungen zum Deutschen Sportabzeichen ist. Seit der Gründung der Sportabzeichen-Gruppe des MSV vor 25 Jahren sind dort 1211 Sportabzeichen verliehen worden. Bei den im Stadtsportverband abgenommenen Prüfungen belegte der Verein in den vergangenen Jahren mehrfach den ersten Platz.

Wer nicht selber laufen will, kann verschiedene Laufgruppen sponsern", so Küppers. Der engagierte Übungsleiter denkt dabei an Firmen und Spender, die andere für den guten Zweck laufen lassen wollen. Beispiel: Jemand spendet 1000 Mark. 50 Läuferinnen und Läufer könnten dann in einer bestimmten, vom Stadionsprecher besonders angekündigten Stunde jeweils 20 Runden für den großzügigen Spender laufen. Getränke und Obst für die sportlichen Besucher gibt's gratis.

Zahlreiche Vereine und Institutionen wie beispielsweise die Werbegemeinschaft der Meerbecker Kaufleute, die Schulen und Kindergärten, die Kirchengemeinden, die Gewerkschaft IGBCE, verschiedene Kegelclubs, benachbarte Sportvereine und die Grubenwehr Rheinpreußen haben ihre aktive Teilnahme bereits zugesagt. Nach 18 Uhr treten der katholische Kirchenchor, der Frauenchor Sangeslust, die Meerbecker Schürzenjäger und Herzbuben sowie die Gebrüder Schmidt auf. Nähere Informationen und Anmeldungen unter der Rufnummer 02841 / 52464.

Förderung wissenschaftlicher Arbeit, Brücke zu Unternehmen der Region

Zum dritten Mal: "Innovationspreise Mechatronik"

NIEDERRHEIN. Die Partnerschaft zwischen Gerhard-Mercator-Universität Duisburg und Sparkasse Moers, seit über zehn Jahren insbesondere dokumentiert durch die gemeinsam ausgerichteten Universitätstage in der Grafenstadt, erhielt 1997 eine weitere Variante: Auf Vorschlag des Fördervereins für das in Moers angesiedelte An-Institut für Mechatronik (IMECH) beschloß der Vorstand des Kreditinstituts, alljährlich "Innovationspreise Mechatronik" auszuschreiben. Es handelt sich dabei um zwei Preise, die jeweils mit 2500 Mark dotiert sind. Diesmal waren sich Gutachter, Förderverein und Vorstand der Sparkasse darin einig, die Preise 1999 Dr.-Ing. Martin Anantharaman und Dipl.-Ing. Martin Post zuzuerkennen.

Profitieren vom Know-How

Neben der Förderung hervorragender und anwendungsbezogener Arbeit auf dem Gebiet der Mechatronik (interdisziplinärer Bereich aus Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik) liegt dem Kreditinstitut ein weiterer Beitrag zur Verknüpfung der Universität mit den Unternehmen in der Region am Herzen. Vorstandsmitglied Karl-Heinz Tenter, auch Schatzmeister im IMECH-Förderverein: "Mittelständische Firmen sollen profitieren vom Know-How der Uni und ihrer An-Institute und konkrete Anstöße zu Fertigung und Vertrieb innovativer Produkte erhalten."

Die Innovationspreise 1999 wurden offiziell im Rahmen der Universitätstage in Moers am 12. Oktober 2000 übergeben.

Martin Anantharamans Dissertation mit dem Titel "Hybride Verfahren für komplexe Mehrkörpersysteme" erhielt im Prüfungsverfahren die bestmögliche Beurteilung "mit Auszeichnung". Die Arbeit behandelt die Modellbildung und Simulation mechatronischer Mehrkörpersysteme, die aus starren und elastischen Teilkörpern bestehen. Für komplizierte Maschinen, etwa Fahrzeuge oder Roboter, können die Funktionen bereits im Rechner nachgewiesen werden, bevor es einen realen Prototypen gibt. Anantharaman hat ein Programmpaket erstellt, das inzwischen in mehreren Industrieprojekten seine Effizienz nachhaltig unter Beweis gestellt hat.

Die gewürdigte Diplomarbeit von Martin Post ("Weiterentwicklung und Implementierung einer Profilvorsteuerung für Warmbandwalzanlagen auf der Basis der Fuzzy-Technologie") bietet eine erhebliche Erneuerung bei der Automatisierung von Warmbandwalzstraßen, die erhebliche Kosteneinsparungen zur Folge hat. Dabei geht es um die Beeinflussung der Arbeitswalzen durch gezieltes Kühlen bei gleichzeitiger extremer Genauigkeitskontrolle der Banddicke. Post arbeitete beim Verfassen der Diplomarbeit mit den Firmen Siemens und Thyssen-Krupp Strahl zusammen. Die Ergebnisse wurden von der Firma Siemens zum Patent angemeldet.

Für wen gilt der Wettbewerb?

Zugelassen zum Wettbewerb "Innovationspreise Mechatronik", der nun bereits in seine vierte Runde geht, werden alle Studien-, Magister- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen mit der Beurteilung "sehr gut". Es sind auch Bewerbungen aus den Naturwissenschaften, den Kultur- und Geisteswissenschaften erwünscht, wenn die vorgelegten Arbeiten einen direkten Bezug zur Mechatronik haben und anwendungsbezogene Probleme behandeln. Bewerben können sich alle Studierenden der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg.

“Wir sind und bleiben Konstante vor Ort“

Spendenausschüttung in Sonsbeck

SONSBECK. In das Programm eines großen Spiel- und Sportfestes auf der Sportanlage Balberger Straße reihte sich die Sparkasse Moers ein mit der Ausschüttung von Mitteln aus den Töpfen "Spenden" und "PS-Zweckertrag". Vorstandsmitglied Karl-Heinz Tenter: "Unser Kreditinstitut ist und bleibt Konstante vor Ort, allem Sperrfeuer zum Trotz."

Karl-Heinz Tenter spielte auf den Versuch der deutschen Privatbanken an, den öffentlich-rechtlichen Kreditsektor über eine Klage auf EU-Ebene auszuhebeln.

Beiratsvorsitzender Dr. Hans-Georg Schmitz sprach von einer besonderen Verbindung der Sparkasse zur Bevölkerung. Über 72 000 Mark würden in diesem Jahr für Vereine, Verbände und Organisationen und deren ehrenamtliches Engagement zur Verfügung gestellt. Seit 1978 seien nicht weniger als 1,2 Millionen Mark nach Sonsbeck geflossen - Mittel der Kulturstiftung eingeschlossen.

Den Schwerpunkt der Förderung in diesem Jahr bildet die Heimat- und Kulturpflege (37 000 Mark). U.a. erhält der Heimat- und Verkehrsverein einen hohen Betrag für die Aufarbeitung der Sonsbecker Ortsgeschichte. Die Vereinigung "Kultur in Sonsbeck" (KIS) kann Zuwendungen für die Kunstwanderung und den Erwerb eines Kunstwerks verbuchen. Zum großen Kreis der Nutznießer gehören die freie Wohlfahrtspflege ebenso wie kirchliche Einrichtungen und Feuerwehren.

Comedy-Preis für Professor Kubinek

MOERS. Erstmals verlieh die Sparkasse den süßen Comedy-Preis, eine in Zucker gegossene Nachbildung des Henriette-Denkmals, öffentlich. Am späten Samstagabend lobte Sparkassendirektor Ulrich Ruthenkolk den diesjährigen Preisträger, den in Kanada lebenden polnischen Komödianten Tomas Kubinek, als: “publikumsverwirrenden Illusionisten, Weingenießer mit Körpereinsatz, sechsbeinigen Tangotänzer, Otto Lilienthal des beginnenden 21. Jahrhunderts, bierklauenden Bonbonlutscher und Hula-Hoop-Animateur.”

Ulrich Ruthenkolk bezog sich in seiner kurzen Laudatio auf den ebenso virtuosen wie vielbeklatschten Festivalbeitrag Kubineks, der ihn bereits am Abend zuvor zum absoluten Publikumsliebling gemacht hatte. Auch zukünftig soll an der nunmehr gewählten Praxis festgehalten werden, die jeweiligen Preisträger auf der Bühne und vor den Besuchern des Comedy-Arts-Festivals auszuzeichnen.

Dackel Sebastian lief 4000 Meter für den guten Zweck

Lauffest in Meerbeck / 15.500 Mark für die Kinderkrebshilfe

MOERS. Weit über das gesteckte Ziel hinaus lief die Gruppe “Sportabzeichen” des Meerbecker Sportvereins (MSV) mit ihrem Lauffest im Rheinpreußenstadion. Anläßlich ihres 25jährigen Bestehens hatte die Sportabzeichengruppe um deren Leiter Heinz Küppers dazu eingeladen, Stadionrunden für den guten Zweck zu drehen.

Für eine Mark durften die Teilnehmer zwischen vier und 93 Jahren je eine 400-Meter-Runde laufen. Nach der Endabrechnung konnten Küppers und die Schirmherrin der Veranstaltung, die Sparkasse Moers, nun einen Scheck über 15.500 Mark an die Deutsche Kinderkrebshilfe übergeben.

Küppers: "Wir freuen uns, im Zusammenhang mit der 700 Jahrfeier der Stadt und unseres eigenen Jubiläums etwas für andere getan zu haben." Mit einem herzlichen Dank der Deutschen Kinderkrebshilfe nahm Winfried Schüller, der eigens dafür aus Bonn angereist war, das Geld entgegen. Schüller berichtete den Organisatoren dieses ersten Lauffestes in Meerbeck, zu welchen Zwecken die Deutsche Kinderkrebshilfe, die 1996 als Tochter der Stiftung Deutsche Krebshilfe gegründet worden war, das Geld einsetzt.

Schüller: "Im vergangenen Jahr erhielten wir insgesamt 13 Millionen Mark an Spenden" (Zum Vergleich: Die Deutsche Krebshilfe erhielt rund 140 Millionen Mark). Zwei unabhängige Beiräte aus ehrenamtlich arbeitenden Ärzten und Wissenschaftlern beraten jeweils über finanzierungswürdige Projekte und Forschungsaufträge. Beispielsweise organisierten sie mit Spendengeldern den Aufbau einer bundesweiten Datenbank, die Auskunft über Knochenmarksspender gibt. "Außerdem haben wir Reha-Plätze für an Krebs erkrankte Kinder und deren Eltern geschaffen."

Schüller berichtete außerdem davon, wie schwer die Krankheit eines Kindes oftmals die ganze Familie und deren Alltag belaste.

Und weil jede Mark wichtig sei, arbeite die Deutsche Kinderkrebshilfe mit einem möglichst geringen Verwaltungsaufwand. "95 Prozent der uns anvertrauten Spenden fließen in die Projekte", so Schüller.

Als ältester Teilnehmer, der mit seinen Runden durch das 1954 erbaute Rheinpreußenstadion der guten Sache gedient hatte, erhielt der 93jährige Franz Dietrich eine Dankesurkunde. Als jüngsten Läufer hatten Heinz Küppers und seine rund 40 ehrenamtlichen Helfer den vierjährigen Paul Maluk registriert. Und selbst Sebsatian, der Dackel eines mitlaufenden Jägers, erhielt für seine zehn Runden eine Urkunde.

Schirme standen in Reihen vorm Mustereingang

Familienfest im Kapellener Stockrahmsfeld

MOERS. Wenn schon nicht traumhaft, so war das Wetter beim ersten Familienfest im Neubaugebiet Stockrahmsfeld in Kapellen immerhin märchenhaft. Es eignete sich geradezu vorzüglich, um gemütlich drinnen zu sitzen und Märchen zu hören, während draußen Schnürl-Regen vom Himmel fiel. So machten die Besucher des 30 Fußballfelder großen Wohngebietes, mit dessen Erschließung die Bauträger vor einem Jahr begonnen hatten, ausgiebig von der Gelegenheit Gebrauch, die verschiedenen Musterhäuser zu besuchen. Die kleinen Besucher und neuen Nachbarskinder der bereits eingezogenen Familien taten es mit ihren Go-Karts Michael Schumacher gleich, ließen sich schminken oder eben Märchen erzählen.

Unter den 250 Häusern, die durch den Immobilienservice der Sparkasse Moers vermarktet werden, stehen neun verschiedene Haustypen zur Auswahl. Vor den Türen der Musterhäuser standen die Schirme am Sonntag in Zweierreihen.

Musterhäuser stehen jeden Donnerstag offen

"Die Häuser im Grundriß auf den Plänen der Architekten zu sehen ist gut; sie bei einem Besuch persönlich zu begehen ist besser", so Erwin Kirbach, der Leiter der Immobilienabteilung. Diesen Service bieten er und seine Mitarbeiter außerdem jeden Donnerstag von 17 bis 19 Uhr an.

Nach Fertigstellung aller Arbeiten werden im Stockrahmsfeld insgesamt 300 Häuser sowie ein eigener Kindergarten stehen. Am Rande des Familienfestes informierten der Immobilienservice der Sparkasse sowie die beteiligten Architekten und Baufirmen “Projektbau” und "Scheuwo" über Einzelheiten des 150-Millionen-Projektes. Informationen unter der Rufnummer 02841 / 206-363.

Kindergarten wird ein “Schmuckstück“

Richtfest gefeiert / Baukosten: 2,4 Millionen Mark

MOERS. Im Baugebiet Stockrahmsfeld in Kapellen entstehen auf 150.000 m² rund 320 Häuser Das Investitionsvolumen liegt bei 150 Millionen Mark. Der Erschließungsträger, die Kamp-Lintforter "Projektbau Bauträger GmbH", hatte sich vertraglich verpflichtet, auch einen dreizügigen Kindergarten zu finanzieren. Daß dieser ein "Schmuckstück" wird, davon konnten sich jetzt bereits beim Richtfest zahlreiche Gäste überzeugen. Die Baukosten liegen bei 2,4 Millionen Mark.

Die Geschäftsführer der "Projektbau", Klaus Behlke, Hans-Gerd und Oliver Hendrix, unterstrichen die Bedeutung des Baugebiets Stockrahmsfeld für die Infrastruktur der Stadt Moers. Es sei interessant insbesondere für junge Familien mit Kindern. Entsprechend wichtig ist der Kindergarten in Trägerschaft der Stadt Moers, geplant vom Essener Planungs- und Ingenieurbüro "atelier stadt & haus". Der Bau soll Ende des Jahres fertiggestellt sein.

Später Umwandlung möglich

Das eingeschossige Gebäude mit großzügiger Eingangshalle, drei Gruppenräumen, Neben- und Sanitärräumen, zwei Küchen, einem Säuglings- und einem Mehrzweckraum steht auf einem 2000m² großen Grundstück. Spielgeräte und Wasserspiele werden auf der Außenfläche installiert. Die Konzeption des Kindergartens ist so angelegt, daß in späteren Jahren die Umwandlung in ein Jugend- und sogar in ein Seniorenzentrum möglich ist

Zunächst werden zwei Kindergartengruppen mit je 25 Kindern Platz finden. Außerdem bietet die Stadt dort eine Ganztagsbetreuung auch für Kleinstkinder an. “Diese Gruppe kann maximal 15 Kinder aufnehmen”, so Renate Freund vom städtischen Jugendamt.

Kinder haben überdies Vorfahrt im Stockrahmsfeld, da alle Straßen darin Spielstraßen mit "Tempo 7" sind. Sie erhalten überwiegend eine Pflasterung, aber für Inline-Skater werden sie in Teilstücken asphaltiert.

Junge Kreative erprobten ihre Ideen zu einem eigenen Unternehmen

Schüler erfolgreich in der "StartUp-Gründungswerkstatt"

MOERS. Die Erfolgsgeschichten junger Menschen, die von der Schulbank herunter gleich in den Chefsessel der eigenen Firma wechseln, sind so selten nicht mehr. Junge Kreative aus Moers hatten vier Monate lang Gelegenheit, ihre innovativen Ideen zu erproben.

Die Sparkasse Moers hatte Schüler im Alter zwischen 15 und 18 Jahren anläßlich der bundesweiten Initiative "StartUp-Gründungswerkstatt" eingeladen, ihre Unternehmensidee auf den Prüfstand zu stellen. Drei Gruppen berichteten zum Abschluß der Spielphase von ihren Erfahrungen und erhielten Geldpreise

Hotelkette und Internet

Zwei der Gründungsideen drehten sich mit speziell zugeschnittenen Dienst- und Serviceleistungen um die Möglichkeiten von Computer und Internet. Das Team des Grafschafter Gymnasiums surfte mit seinem Angebot "www.mond24.de" sowohl regional als auch überregional auf der Siegerwelle. "24 steht für rund um die Uhr und meint, daß unsere Firma die Angebote vieler Internetanbieter sichtet und wir damit unseren Kunden die Auswahl erleichtern", so Christina Hörz. Für ihre erfolgreiche Teilnahme an der Gründungswerkstatt erhielten Christina und ihre Teamkollegen Julia Brieden, Lukas Kretschmer und Tim Pulina vom Rheinischen Sparkassen- und Giroverband 1000 Mark und von der Sparkasse Moers weitere 500 Mark

Ganz aus dem Erfahrungsbereich vieler Schulen entwickelten Christian Gubensek, Daniel van Soest, Marius Fiebig und Marcus in het Panhuis ihre Gründeridee. Die Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule entwickelten ein Gesamtkonzept, um Schulen aus einer Hand einen Computer- und Internetservice anzubieten. "Kurzfristig muß das Ziel erreicht werden, mittels geeigneter Hard- und Software im Internet zu verkehren", so die Jungunternehmer. Auch sie erhielten für ihre überregionale Platzierung 1000 Mark und für den regional errungenen zweiten Platz 500 Mark.

Eine fünfköpfige Gruppe der Anne-Frank-Gesamtschule konzeptionierte eine ganze Hotelkette. Der Clou: "Jedes Haus ist ganz unterschiedlich eingerichtet, etwa im Stil der Formel eins oder der 70er Jahre", so Stefanie Jelenz aus der Jahrgangsstufe 12. Die Gäste der neuen Hotels sollen jeweils in andere Traumwelten eintauchen können. Als Unternehmerpaten, den die Spielregeln der Gründerwerkstatt fordern, konnten die Schüler den Repelener Hotelier Elmar Welling gewinnen.

Kapitalbedarf und Marktanalysen

Insgesamt zwölf Aufgaben mußten die Gruppen während der gesamten Spieldauer lösen, die ihnen zuvor per E-Mail zugestellt wurden. Dabei ging es unter anderem um die Entscheidung für die passende Rechts- oder Gesellschaftsform, die Aufstellung eines 3-Jahresplans und eine Übersicht über den Kapitalbedarf sowie Marktanalysen und Vertriebskonzepte. Auf diesem Wege sollten die jungen Leute erkennen, ob sich ihre Idee unter Marktbedingungen durchsetzen könnte.

Hervorgegangen ist die Idee zur Gründungswerkstatt aus der 1997 vom Magazin Stern, der Unternehmensberatung McKinsey und den Sparkassen ins Leben gerufenen Initiative "StartUp". Der damalige Bundespräsident Roman Herzog hatte in seiner denkwürdigen Rede in Berlin mehr Mut zur Selbständigkeit eingefordert. Das Internet-Planspiel "StartUp-Gründungswerkstatt" hat das Ziel, nach dem bundesweit größten Gründungswettbewerb mit über 4000 Teilnehmern das unternehmerische Denken in den Schulen fördern.

Schießwettbewerb wurde fester Bestandteil im Vereinsleben

Sparkasse ehrte erfolgreiche Xantener Schützen

XANTEN. Der Schießwettbewerb der Xantener Bruderschaften und Schützengesellschaften ist über die Jahre zum festen Bestandteil im Vereinsleben der Stadt geworden. Diesmal hatte die veranstaltende Sparkasse Moers zur Siegerehrung ins Festzelt der St.-Birgitten-Bruderschaft in Marienbaum eingeladen. Der Xantener Filialdirektor der Sparkasse, Willy Deselaers, stellte wieder zahlreiche Geld- und Sachpreise zur Verfügung.

Wanderpokal und 1. Mannschaftspreis (400 Mark) nahm in der Schützenklasse, wie auch schon in den vergangenen beiden Jahren, die gastgebende Bruderschaft St. Birgitten Marienbaum (897 Ringe) entgegen. Auf die Plätze zwei und drei gelangten St. Victor Xanten mit 882 Ringen (300 Mark) und St. Willibrordus Wardt mit 868 Ringen (200 Mark).

1. Dame schoß einen Ring mehr

Bei den Damenmannschaften kann sich die Vertretung von St. Helena Xanten (533 Ringe) über Wanderpokal und ersten Mannschaftspreis (250 Mark) freuen. Plätze zwei und drei: Mörmter-Ursel-Willich mit 531 Ringen (200 Mark) und St. Willibrordus Wardt mit 525 Ringen (150 Mark).

Den ersten Platz als Einzelsieger in der Kategorie Schützenklasse nahmen Hans Wenten von St. Victor Xanten, Udo van Loock, St. Birgitten Marienbaum, und Carlo Lackas, KKS Xanten, mit jeweils 94 Ringen ein. Bei den Damen ließ sich Petra Hemmers, St. Birgitten Marienbaum, den Sieg mit 95 Ringen, einem mehr als bei den Männern, nicht mehr nehmen. Agnes Sanders (Mörmter-Ursel-Willich) belegte mit 94 Ringen den zweiten, Änne Ingendahl (St. Willibrordus Wardt) mit 93 Ringen den dritten Platz.

Herzlichen Dank und Anerkennung erhielten all jene, die sich mit Organisation, Aufsicht und Auswertung beim 17. Kleinkaliber-Schießwettbewerb viel Mühe gegeben hatten.

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