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Geadelte Verse

Kunstlieder beendeten den Moerser Musiksommer 2001

Moers. Hoch seien die Anforderungen bei der Einschreibung gewesen für den Meisterkurs bei Irwin Gage und Esther de Bros, noch höher für die Auswahl zum Abschlusskonzert des "Moerser Musik-Sommers". Von siebzehn waren nur sieben Duos übrig geblieben. Hat das Publikum im Kammermusiksaal des Martinstifts die Zukunft des deutschen Kunstliedes mit der Liedkunst von Schubert, Schumann und Brahms gehört?

Hoffentlich hat sie überhaupt eine Zukunft, diese wertvolle Musikgattung, die als "le lied" in Frankreich und "the lied" in England als deutsches Kulturgut gepflegt wird. Diese Mischung aus genialer Dichtung eines Goethe oder Heine mit kongenialem Gesang und Klavierbegleitung. Mitunter und nicht einmal in den unangenehmsten Fällen adelt die Musik auch die eher bedenklichen Ergüsse von Poeten, die somit nur noch im Konzertsälen eine Rolle spielen.

Werkstattcharakter

Hauptsache, dies alles geht nicht verloren. Wir sind um eine Hoffnung reicher, dank dieser Institution "Moerser Musik-Sommer", und geben den Dank weiter an die Dozenten, an die Kulturstiftung Sparkasse Moers, an die Gasteltern der Kursteilnehmer und last not least einmal mehr an die künstlerische Leiterin des Ganzen, an Christiane Schumann.

Die Veranstaltung trage, so las man im Programm, "Werkstattcharakter". Wenn dies bedeuten sollte, dass auch etwas hätte schief gehen können - es ging nichts schief. Kein Wunder bei diesen Talenten!

Der angenehm timbrierten Altstimme von Anna Fischer und ihrem Klavierbegleiter Theo Palm folgte man gern "in die tiefsten Felsengründe". Aber was finden diese jungen Menschen nur an diesen schwermütigen Liedern? Bei Steffanie Patzkes erstem Lied, Schuberts "Vor meiner Wiege", machte man sich bereits, sollte es so weiter gehen, auf eine nachhaltige musikalische Sommer-Depression gefasst, aber dann folgte das muntere "Im Frühling", in dem die Sopranistin sich wünscht, ein Vöglein zu sein, um sich gleich darauf mit Schumanns Opus 83, Nummer 2 als "Blume im Garten" wegzuträumen. Traumhaft übrigens auch das Piano von Tim Stolte.

Heines lyrisches Ich

Bariton Martin Berner (Klavier: Christine Tonner) wäre ein guter Balladensänger, weniger sah und hörte man in ihm das Medium für Kerners und Heines lyrisches Ich. Seinen mächtigen Bass setzte Frederic Bergsma - auch dank seiner Begleiterin Susanne Rost - mit Nachdruck bei Brahms ein, denn es ging um viel: "Enthülle mir dein Wahres!"

Kunstlieder sind manchmal Rollenspiele. Adréana Kraschewski - mit Partner Thomas Aydintan - gab sich religiös-inbrünstig als Schuberts "Junge Nonne" hin und fragte anschließend als "Mignon" (Schumann/Goethe) "Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn?"

Auch kräftige Stimmen können ganz sanft werden, geradezu schwebend, wie die von Sylvia Koke, unterstützt von Pianist Tobias Kampen, in Schuberts "Nacht und Träume".

Endkonsonanten müssen nicht knallen

Die recht nahe Zukunft des Kunstliedes haben wir auch gehört: bei Elena Alexandra Fink und Matthias Wierig (Klavier). Eine ungewohnt natürlicher Sopran. Und hier wurde bewiesen, dass man bestens artikulieren kann, ohne gleich alle Endkonsonanten aufdringlich zu knallen. Hier haben sich zwei zusammengefunden, die zusammengehören - künstlerisch; alles andere brauchen wir nicht zu wissen.

Fink/Wierig gestalteten Schumanns Opus 42: Von "Seit ich ihn gesehen, glaub ich blind zu sein" über "Du meine Wonne, du meine Lust" bis "Nun hast du mir den ersten Schmerz getan". Dichter Adelbert von Chamisso hielt dies für "Frauenliebe und -leben". Nun ja, die Texte sind mehr als anderthalb Jahrhunderte alt, die Musik übrigens auch, doch zusammen gehören sie zum Wertvollsten des romantischen Kunstlieds - in Vergangenheit, Gegenwart und hoffentlich noch lange in der Zukunft.

Günter Metzner

Kalte Getränke für heisere Kehlen

Integrative Ferienaktion in der Sparkasse

SONSBECK. Natürlich haben Kinder immer ein Ei in der Hosentasche; und eine Pfanne auch. Das jedenfalls bewies Zauberer Ludger Goertz, der jetzt in der örtlichen Geschäftsstelle der Sparkasse Moers vor 30 behinderten und nichtbehindereten Kindern seine Kunststücke zeigte. Bereits im dritten Jahr organisiert die "Initiative Integratives Leben" die Ferienaktion "SoSo". Privat- und Geschäftsleute übernehmen im Sonsbecker Sommer Patenschaften und finanzieren Veranstaltungen für Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren. "Gerade für finanziell schwächer gestellte Familien bietet "SoSo" oftmals die einzige Ferienmöglichkeit für Kinder", sagt Anja Heidenreich, die Geschäftsführerin der Initiative.

Lautstark bejubelten die Kinder die Tricks des Zauberers. Zur Kühlung der heiseren Kehlen ließ Geschäftsstellenleiter Werner Borchers kalte Getränke ausgeben und versprach: "Wir werden auch im nächsten Jahr gerne wieder eine Aktion der integrativen Ferienmaßnahme mitgestalten.

Leistungskraft zum Wohl der Region und ihrer Menschen dauerhaft sichern

Gutachten liegt vor, Politik muß nun entscheiden

KREIS WESEL. Wenn es um das Wohl für die Region geht, müssen und wollen Sparkassen gegenüber nur gewinnorientiert denkenden und handelnden Privatbanken klare Grenzen ziehen. Die soziale Verantwortung ist eng verbunden mit der Geschichte der Sparkassen. Gleichzeitig stehen sie in der ständigen Verpflichtung, vorausschauend zu planen und ihre Leistungskraft zu sichern.

Trotz des erheblichen Wettbewerbsdrucks und einer starken Tendenz zur Globalisierung, die nicht zuletzt durch die neuen Kommunikations- und Informationstechnologien gefördert wurden, haben die Sparkassen am Niederrhein ihre führenden Positionen behauptet und ihre Aufgaben sowie den öffentlichen Auftrag erfüllt. Nun stehen weitere gesetzliche Veränderungen und rechtliche Anforderungen der Bankenaufsicht vor der Tür. (Lesen Sie dazu ein Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden Hartmut Schulz.)

Vor diesem Hintergrund haben die selbständig und erfolgreich im Markt operierende Sparkassen im Kreis Wesel sich zu gemeinsamen Überlegungen entschlossen. In einer Reihe von Gesprächen vereinbarten ihre Vorstände sinnvolle Kooperationen, die in Teilbereichen bereits gut funktionieren. So organisieren einige Institute beispielsweise die gemeinsame Abwicklung des Inland-Zahlungsverkehrs sowie des Electronic-Bankings.

Außerdem hatten sich die Sparkassen Kamp-Lintfort, Moers, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg und Wesel bereits im August 2001 darauf verständigt, ein wissenschaftliches Gutachten in Auftrag zu geben. Anerkannte Experten und Kenner der deutschen Bankenlandschaft nahmen einige Wochen lang die einzelnen Häuser unter die Lupe, um deren Zukunftsfähigkeit zu prüfen. Die Gutachter ließen bei ihrer Arbeit zudem nicht die Frage nach Sinn und Machbarkeit größerer Einheiten außer Acht.

Hauptziel der Untersuchung war, wie die beteiligten Sparkassen auch in Zukunft ihrem öffentlichen Auftrag gerecht werden können, den Nutzen für die Region und ihre Menschen zu erhalten beziehungsweise zu vermehren. Unabdingbar sollen dabei die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Bankdienstleistungen und die angemessene Versorgung der heimischen Wirtschaft mit Krediten bleiben.

Der Auftrag zur Grundlagenermittlung war zuvor mit den Verwaltungsräten der Sparkassen abgestimmt worden. Mittlerweile liegen die Ergebnisse vor, sie sollen den kommunalen Entscheidungsträgern nun Hilfestellung für eine eventuelle Neuausrichtung geben. Hartmut Schulz, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Moers: “Das Gutachten ist sehr gut gelungen. Wir Vorstände haben unsere Hausaufgaben gemacht. Die Politik muß nun entscheiden.”

Umbauten in Repelen und Westerbruch

Sparkasse modernisierte Geschäftsstellen

MOERS. An zwei Baustellen untermauerte die Sparkasse Moers erneut ihr Ziel, ein dichtes Geschäftsstellennetz beizubehalten. In Westerbruch haben die Arbeiten an einem neuen Foyer mit Geldautomat und Kontoauszugsdrucker bereits begonnen. In der Geschäftsstelle Repelen an der Lintforter Straße sind die Arbeiten mittlerweile abgeschlossen. An beiden Stellen haben die Kunden außerhalb der Öffnungszeiten zukünftig rund um die Uhr Zutritt zu einem SB-Foyer.

Während es in Westerbruch bislang keinen Geldautomaten gab, kam in Repelen ein zweiter hinzu. Außerdem erweitern dort ein Rollengeld- sowie ein Einzahlungsautomat das Dienstleistungsangebot.

Nach dem Vorbild der jüngst umgebauten Geschäftsstelle in Hülsdonk wird das Kunden-Foyer in Repelen außerhalb der Öffnungszeiten durch Faltwände von der Kassenhalle abgetrennt.

Blindfische machten Spaß und Musik

Knax-Geburtstagsparty in der Sparkassen-Arena

MOERS. Einen Tag vor Schulbeginn hatten rund 350 Kinder noch einmal Gelegenheit, unverbrauchte Ferienenergie los zu werden.

In der Sparkassen-Arena am Kastellplatz erwartete sie bei der KNAX-Geburtstagsparty ein tolles Programm zum Mitmachen und Gewinnen.

Auf der Bühne sorgten die "Blindfische" mit ihrem spaßigen Musiktheater für Kurzweil. Davor sorgte Monika Pogacic von der Marketingabteilung mit ihrem Team dafür, daß es den Kindern an nichts fehlte.

Neuen Zuschauerrekord erreicht

25. Comedy-Arts-Festival / Henriettchen für Dillie Keane

MOERS. Nicht unterdrückbares Glucksen und schallendes Gelächter, das 25. Comedy-

Arts-Festival in Moers bot wieder die gesamte Bandbreite guter Unterhaltung. Von Freitag bis Sonntag traten 17 Einzelkünstler und Gruppen auf der Bühne der Sparkassen-Arena auf. Von einem Höhepunkt kann man kaum sprechen, wohl aber von Momenten höchster Intensität. So zum Beispiel, als sich am späten Sonntag abend zum letzten Mal der schwarze Vorhang hob, um den Blick auf Götz Alsmann & Band frei zu geben.

Den diesjährigen Comedy-Preis “Henriettchen”, eine zuckersüße Nachbildung der Moerser Henriette, übergab Sparkassendirektor Ulrich Ruthenkolk in diesem Jahr an die Künstlerin Dillie Keane. Zuvor hatte die Grande Dame der Komödiantenszene, die in diesem Jahr ihr 25-jährigens Bühnenjubiläum feiert, das Publikum mit einer Lachsalven produzierenden Mischung aus Chanson und Comedy unterhalten.

Das Wetter spielte den Veranstaltern keine Streiche,

so daß die 1500 Besucher fassenden Stuhlreihen in der Sparkassen-Arena an allen drei Tagen gut gefüllt waren. Insgesamt 6200 Zuschauer sorgten beim 25. Festival in der Grafenstad damit für einen neuen Besucherrekord.

Richtige Prognosen und attraktive Inhaberschuldverschreibung

Anlagetips von Vermögensberater Harald Schönherr

MOERS. In meinem Anlagetip vom 26. Juni 2001 hatte ich angemerkt, daß voraussichtlich die 5.500 Punkte im DAX-Index erneut getestet werden dürften. Unter kräftigen Auf- und Ab-Schwankungen ist dann die Börse in der vergangenen Woche tatsächlich bis auf dieses Niveau gesunken. Leider hat der Markt hier jedoch nicht gehalten. Dies führt nun zu einer weiteren charttechnischen Eintrübung. Die nächste psychologisch wichtige Marke ist bei der runden Grösse 5.000 DAX-Index-Punkte, danach besteht eine Unterstützung erst wieder bei ca. 4.400 Punkten. Charttechnisch besteht somit noch immer keine Entwarnung !

Vor vier Wochen gab es die Kapriolen bei SAP ( WPK 716.460 ). Am 20. August wurde nun der angesprochene Kursrückgang mit einem Preis von 150 Euro erreicht. Prinzipiell ist die Aktie damit wieder günstig. Unter Berücksichtigung der charttechnischen Gefahren aus der oben genannten Überlegung denke ich, sollte auch hier ein Kauf ersteinmal zurückgestellt werden.

Sind Ihre Freistellungsaufträge noch nicht ausgeschöpft ? Dann habe ich eine äusserst attraktive Anlage für Sie : Die 7 % Inhaberschuldverschreibung der Sparkasse Moers (WPK 289.690) bis zum 15.04.2003 bietet bei einem Kaufkurs von 103,95 % eine Rendite von 4,43 %.

Die Finanzierungsschätze des Bundes ergeben hier gerade 3,70 %. Bitte beachten Sie aber, daß Anleger mit ausgeschöpftem Freistellungsauftrag und hoher Steuerprogression mit Wertpapieren bei einem Kaufkurs unter 100 % besser fahren !

Der Autor: Harald Schönherr (Vermögensberater) Telefon: 02841 / 206 - 982

Musik und Steptanz à la River Dance von der grünen Insel

Presseclub Niederrhein lädt zum irischen Ball ein

MOERS. Der Presseclub Niederrhein (PCN) veranstaltet auch in diesem Jahr einen Presseball. Damit lädt der hiesige Ortsverein im Deutschen Journalistenverband mit derzeit rund 120 Mitgliedern bereits zum vierten Mal in Folge zu einem gesellschaftlichen Ereignis mit Tanz und

anspruchsvollem Programm ins Kulturzentrum Rheinkamp ein. Nach Italien und der Karibik gab der PCN-Vorstand dem Presseball am Samstag, 20. April 2002, das Ländermotto "Irland".

Die irische Steptanzgruppe „The Heart of Irish Dance“ verspricht den Ballgästen eine temporeiche Darbietung im Stil des bekannten „River Dance“. Für Musik in keltischer Tradition sorgt die Gruppe „Moyland“. Und natürlich wird die für einen richtigen Ball notwendige Tanzmusik auch nicht fehlen. Die Liveband „Rough’n’Ready“ bringt dazu Evergreens und Hits aus ihrem Programm mit. Außerdem hat bereits der irische Folk-Sänger Paul Martin sein Kommen zugesagt. Durch das Programm führt, wie schon im vergangenen Jahr, PCN-Geschäftsführer Jörg Zimmer.

Im Eintrittspreis von 40 Euro enthalten sind ein Begrüßungsdrink sowie die Teilnahme an einem reichhaltigen Eisbuffet. Die Catering-Firma Sommer hat bereits irische Rezeptbücher studiert, um die Gäste mit typischen Speisen der grünen Insel zu überraschen. Sigrid Baum, Vorsitzende des Presseclubs Niederrhein: „Wir denken, daß wir dank unserer Hauptsponsoren, der König-Brauerei, bofrost sowie der Sparkasse Moers, unseren Gästen wieder ein schönes Angebot machen können.“ Als Hauptpreise der Tombola winken diesmal wieder ein zweiwöchiger Urlaub für zwei Personen und verschiedene Flugreisen. Eintrittskarten unter 02841 / 206-352

Familienfest in Hamb: alle waren da

Bürgermeister: “Wenn es die Sparkasse nicht gäbe...”

SONSBECK. Anläßlich der traditionellen Ausschüttung von Mitteln aus den Töpfen "Spenden" und "PS-Zweckertrag" an Vereine und Verbände im Geschäftsgebiet Sonsbeck richtete die Sparkasse Moers ein Familienfest an der Gaststätte "Zum Jägerhaus" in Hamb aus. Sie wurde an diesem schönen, sonnigen Kirmes-Wochenende von der St.-Antonius- Schützenbruderschaft unterstützt, deren Arbeit der Erlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken zufließen wird.

“Wir wollen uns nicht in den Vordergrund stellen, sondern eher aus der zweiten Reihe ehrenamtliches Engagement und Arbeit fördern, die nur Sie leisten können.” So sagte Ulrich Ruthenkolk, Vorstandsmitglied der Sparkasse Moers, bei der Begrüßung.

Rund 50 000 Mark aus den genannten Töpfen kommen in diesem Jahr den Sonsbecker Vereinigungen und Organisationen zugute. Das Kreditinstitut unterstreicht damit seine lokale Verwurzelung. Zum großen Kreis der Nutznießer gehören die freie Wohlfahrtspflege ebenso wie kirchliche Einrichtungen oder Feuerwehren.

Dr. Hans-Georg-Schmitz, Vorsitzender des Beirats für das nördliche Geschäftsgebiet des Kreditinstituts, verwies auf eine “stolze Zahl”: Seit 1978 kamen den Sonsbecker Vereinen und Verbänden Spendenmittel in Höhe von über 1,2 Millionen Mark zugute. Einbezogen sind dabei auch Gelder der Sparkassen-Kulturstiftung.

Bürgermeister Leo Giesbers begrüßte “alle” Hamber Einwohner; die gesamte Ortschaft sei auf den Beinen. Er lobte die Präsenz der Sparkasse vor Ort und die dadurch gewährleistete persönliche Betreuung der Kunden. Der Bürgermeister: “Wenn es die Sparkassen nicht mehr gäbe, ginge es uns schlecht. Den Großbanken sind diese Kunden ziemlich egal.”

Leo Giesbers schloß eine Neuordnung und Fusionen der Sparkassen im Kreis Wesel nicht aus, sprach solchen Überlegungen nicht den Sinn ab. “Aber entscheidend bleibt die Kompetenz der Sparkasse vor Ort.” Darauf könne man nicht verzichten.

Für die musikalische Untermalung beim Bürgerfest, dem ein ökumenischer Gottesdienst unter freiem Himmel vorausgegangen war, sorgte der Musikverein Harmonie Sonsbeck unter der Leitung von Jürgen Mölders. Die Kinder hatten viel Spaß u.a. auf einem Hüpfkissen und beim "Kistenklettern" .

Pokal vergessen, das kostet flüssige Zinsen

Sparkasse ehrte erfolgreiche Xantener Schützen

XANTEN-VYNEN. Gleich dreimal hintereinander hatte die St.-Birgitten-Bruderschaft aus Marienbaum den Schießwettbewerb der Sparkasse Moers in den vegangenen Jahren gewonnen. Den diesmal bereits zum 18. Mal stattfindenden Vergleich der elf örtlichen Vereine entschieden die offenbar unschlagbaren St.-Birgitten-Schützen wieder für sich. Diesmal allerdings erhielten sie dafür bei der Preisverleihung im Zelt der St.-Martin-Bruderschaft in Vynen keinen Pokal. "Ich habe total verschwitzt, daß Ihr den Wanderpokal nach dreimaligem Gewinn behalten dürft", so Filialdirektor Willy Deselaers von der Sparkasse. Er versprach, ihn in den nächsten Tagen nebst einigen Litern Bier als Zinsen nach Marienbaum zu bringen.

Hauchdünner Sieg

Hauchdünn war der Sieg zuletzt mit nur einem Ring Vorsprung nach Marienbaum gegangen. Mit insgesamt 909 Ringen plazierten sich die St.-Birgitten-Schützen knapp vor St. Helena Xanten und St. Victor Xanten (3. Platz mit 896 Ringen) ganz oben auf der Rangliste. Die Siegprämien: 400, 300 und 200 Mark. Alle übrigen erhielten je 100 Mark.

Bei den Damenmannschaften siegte, wie schon im vergangenen Jahr, St. Helena Xanten (550 Ringe). Neben dem Wanderpokal erhielten sie dafür den mit 250 Mark dotierten ersten Mannschaftspreis. Plätze zwei und drei: Mörmter-Ursel-Willich mit 522 Ringen (200 Mark) und BSV Birten mit 522 Ringen (150 Mark).

Den ersten Platz als Einzelsieger in der Kategorie Schützenklasse nahm Hans-Gerd Weiermann von Mörmter-Ursel-Wilich mit 95 Ringen entgegen. Bei den Damen ließ sich Petra Scholten, St. Victor Xanten, den Sieg mit 93 Ringen an den beiden Wertungstagen im Mai nicht mehr nehmen.

Beii der Siegerehrung erhielt Deselaers diesmal prominente Unterstützung. Zu ihrer 450-Jahr-Feier hatten die St.-Martin-Schützen den aus Xanten gebürtigen Sänger und WDR-Moderator Karl Timmermann engagiert. Als beispielsweise Einzelsieger Weiermann aus Mörmter-Ursel-Willich aufgerufen wurde, sagte Timmermann: "Der kommt aus Muw." Mit seinen Liedern begeisterte er vor und nach der Siegerehrung die rund 500 Festzeltbesucher.

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