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Penguin´s Days: seit 1993 über 24 000 Besucher

Theater ohne Smoking / Kalender und Ausstellung

MOERS. "Das ist unvergleichlich in Nordrhein-Westfalen." In einer Pressekonferenz in der Sparkasse erinnerte Helga Goer jetzt an die Anfänge der Penguin’s Days. Seit 1993 fand das "Theater ohne Smoking", das sich insbesondere an Kinder und Jugendlicher wendet, über 24 000 Besucher.

Die kommissarische Leiterin des Kulturamtes unterstrich, daß die seinerzeit vom Innenministerium angeschobene Theaterreihe in keiner Stadt so lebendig geblieben sei wie in Moers. Im Vorfeld des zehnjährigen Bestehens bieten bereits die neunten Peguin’s Days, die am 8. November begannen, ein ausgedehntes Programm.

Beziehungskiste

Zum Thema "Beziehungen - Beziehungskiste" sind neun Inszenierungen im Kulturzentrum Rheinkamp, in der Geschwister-Scholl-Schule oder im Schloßtheater zu sehen. Der mutige Bogen spannt sich von Freundschaft und Liebe bis zu sexuellem Mißbrauch. Letzterer spielt im Stück "Vorsicht, zerbrechlich" der Kultur-Company Bochum die unerfreuliche Rolle. Mit Blick auf die notwendige pädagogische Begleitung hat es dazu bereits eine Informationsveranstaltung mit Vertretern der 19 Moerser Grundschulen gegeben.

Das Plakat zu den Penguin’s Days wurde wieder von dem Illustrator Kai Pannen entworfen, der auch Einblick verschaffte in ein neues Internet-Angebot mit der lustigen Symbolfigur (www.penguinsyear.de) . Die Fan-Gemeinde der Pinguin-Familie kann diese in allen Lebenslagen begleiten und mit ihr gemeinsam künftig den Adventskalender öffnen oder Ostereier suchen.

Es gibt viele Informationen auf den Internet-Seiten, so auch zum Namensgebungs-Wettbewerb für den Pinguin oder zu den Postkarten-Sets, die sowohl elektronisch zu bestellen als auch bei der Stadtinformation Moers zu erhalten sind. Links zum städtischen Internet-Angebot vermitteln Informationen zu den Stücken, die seit 8. November (den Auftakt machte in der Geschwister-Scholl-Schule "Das Herz des Boxers") zu sehen sind. Die inhaltliche Vorauswahl traf insbesondere Karin Derks, Leiterin des TiM-Theaters.

Signierstunde

Der Kundenkalender 2002 der Sparkasse Moers, die seit Anbeginn die Theaterreihe finanziell unterstützt, steht mit Blick auf das Jubiläumsjahr unter dem Titel "Penguins Year". Auflage: 22 000 Stück. Er ist zur Zeit erhältlich. Zu den lustigen Pinguin-Motiven, die allmonatlich wechseln, können Fans im Internet eigene Geschichten erfinden. Am Weltspartag, 30. Oktober, 13 bis 14 Uhr, war Illustrator Kai Pannen zu einer Signierstunde zu Gast im Kreditinstitut.

Marketing-Direktor Manfred Falz machte zudem auf eine Ausstellung mit Original-Zeichnungen Pannens aufmerksam, die bis zum 7. Dezember in der Kundenhalle am Ostring besucht werden kann.

77. Weltspartag: Mehrere zehntausend Mark wechselten von der Dose ins Buch

MOERS. Einmal im Jahr haben Spardosen Ausgang. Anläßlich des insgesamt 77. Weltspartages brachten auch diesmal wieder zahlreiche Kinder aus dem Geschäftsgebiet der Sparkasse Moers ihre Spardose in eine der 32 Geschäftsstellen.

Bis zum späten Nachmittag schrieben die Kassiererinnen und Kassierer Beträge von mehreren zehntausend Mark

auf denSparbüchern gut. Als Anerkennung und kleines Dankeschön bekamen die Kinder in diesem Jahr ein schwarzes Plüschschaf geschenkt.

Millionenprojekt: Schmuckstück in der Moerser Innenstadt

Neue Geschäftslokale und 14 Wohnungen

MOERS. Nicht nur das äußere Erscheinungsbild, auch die "inneren Werte" versprechen ein neues Schmuckstück für die Innenstadt. An der Ecke Landwehr-/Weygoldstraße, wo lange eine häßliche Baulücke klaffte, ist der Neubau für ein großes Wohn- und Geschäftshausmit 14 Wohnungen und drei Geschäftslokalen fertig.

Bauträger und Architekt Jürgen Pulina lobt die Unterstützung bei den zuständigen Stellen der Stadt und die Hilfestellung der Sparkasse Moers, die die Verwirklichung der Millionenprojektes erst möglich machten.

LBS verläßt Wallzentrum

Zwei der Geschäftslokale werden zusammengefaßt zum neuen Domizil der Landesbausparkasse (LBS), deren Beratungstelle für den Bereich Moers, Xanten, Sonsbeck und Alpen das Wallzentrum verlassen wird. Ein 86 Quadratmeter großes Ladenlokal ist noch frei. Ein gutes Drittel der 14 Wohnungen, die zwischen 65 und 120 Quadratmetern groß sind, ist bereits vermietet. Das teilen die Erwerber des Projekts, das Ehepaar Heidelore und Herbert Petermann, mit. Daß die restlichen Flächen bis zum Jahresende ebenfalls ihre Nutzer gefunden haben, darin ist sich Klaus Lewohn sicher, der beim Immobilienbüro Wimmer aus Viersen für die Vermietungen zuständig ist.

Der Architekt, Geschäftsführer der Pulina-Bau GmbH, verweist insbesondere auf die gediegene Innenausstattung. Gemeinsam mit den Erwerbern stellt er fest: "Wir haben nicht gespart, sondern bei der Planung großen Wert auf solide Bauausführung, hochwertige Materialien und komfortable Ausstattung aller Einheiten gelegt." Dazu gehören u.a. Buche-Parkettböden, jeweils Wannen und Duschkabinen in deckenhoch gefliesten Bädern, ein Abstellraum und ein Balkon für jede Wohnung sowie Rolläden auch in den oberen Etagen.

Fernwärme und Tiefgarage

Die Beheizung und Warmwasserversorgung erfolgen separat für jeden Mieter über Fernwärme, woraus sich durchschaubare Heizkostenabrechnungen ergeben. Der Gebäudeteil an der Landwehrstraße wird einen Personenaufzug erhalten. Im Kellerbereich entsteht eine Tiefgarage mit 22 Doppelparker-Stellplätzen (jeweils mit Hebebühne). Dort bestehen auch Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, Kinderwagen oder auch Motorräder. Nähere Informationen unter Telefon 02162/356088.

Eindringliche Warnung vor dubiosen Euro-Tauschern

Euro-Veranstaltung im JuBo-Heim in Alpen-Bönninghardt

ALPEN. An jedem ersten Dienstag im Monat treffen sich die Senioren in Bönninghardt zum Klönen und Kuchenessen. "Meistens laden wir auch eine Fachfrau oder einen Fachmann zu einem interessanten Thema ein", sagt Maria Kaenders, die den Seniorenkreis gemeinsam mit fünf weiteren Ehrenamtlichen betreut. Diesmal hörten die rund 50 regelmäßigen Besucher des JuBo-Heimes von Karl-Heinz Pilling, Filialdirektor der örtlichen Geschäftsstelle der Sparkasse Moers, Neuigkeiten zum Thema Euro.

Wenn man nun davon spreche, daß der Euro kommt, so sei das nicht ganz richtig, sagte Pilling: "Er ist doch schon da!" So ist es seit dem 1. Januar 1999 möglich, Konten in Euro zu führen. Seither führte allein die Sparkasse Moers rund 200.000 Einzelaufträge in Euro aus.

Gesetzliches Zahlungsmittel wird der Euro jedoch erst ab dem 1. Januar 2002 sein. Pilling lud die Besucher des Bönninghardter Seniorenkreises ein: "Ihre Schlafmünzen können sie aber schon viel früher los werden. Wenn sie die auf ihr Konto einzahlen, dann werden sie am Ende der Silvesternacht automatisch zum Kurs von 1,95583 zu eins in Euro umgerechnet." Interessiert fragten die Zuhörer nach, wann sie denn die ersten Münzen bekommen könnten. Pilling: "Ab dem 17. Dezember erhalten sie in all unseren Geschäftsstellen sogenannte Starter-Kits." Diese enthalten Euro- und Centmünzen im Gegenwert von 20 Mark. Bezahlen kann man damit allerdings erst ab dem 1. Januar 2002.

Scheine wird es für die Kunden erst am dem 1. Januar geben. Der Großteil der Geldautomaten der Sparkasse Moers wird ab den frühen Morgenstunden des 1. Januar 2002 Euros auszahlen. Mit dem Umtausch der D-Mark-Restbestände im Portemonnaie könne man sich jedoch noch bis zum 28. Februar 2002 Zeit lassen. "Bis dahin kann man überall noch mit der Mark bezahlen", so Pilling.

Eindringlich warnte Pilling davor, bei dubiosen Besuchern an der Tür Euros einzutauschen. Es könne sich dabei nur um Falschgeld handeln. Noch habe niemand Euro-Scheine. Wegen der großen Betrugsgefahr im Zuge des Währungsumtausches habe sich die Bundeszentralbank entschieden, die Sicherheitsmerkmale des Euros bis kurz vor Beginn der Ausgabephase geheim zu halten.

Angeregt diskutierten die Besucher des JuBo-Heimes nach dem knapp einstündigen Vortrag. Sie nutzten zudem die Gelegenheit, weitere Fragen mit dem Euro-Experten zu klären.

Wer eine Informationsveranstaltung zum Euro in seiner Gemeinde oder seinem Verein organisieren möchte, erhält dazu unter der Rufnummer 02841 / 206 - 387 bei der Marketing-Abteilung der Sparkasse Moers weitere Informationen.

Geschäftsplan als Basis für unternehmerischen Erfolg

Gründungswettbewerb "Start-Up" 2001

KREIS WESEL. Im Schulterschluß haben sich die örtlichen Sparkassen Kamp-Lintfort, Moers, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg wieder in "Start-Up" eingebunden, Deutschlands größten und erfolgreichsten Wettbewerb für Existenzgründer. Er wurde von den Sparkassen, der bekannten Unternehmensberatung McKinsey sowie der Illustrierten "Stern" 1997 ins Leben gerufen. Die neue Runde, die insgesamt fünfte seit Beginn des Wettbewerbs, startete Anfang September.

Um eine größere Zielgruppe gerade auch bei Gründungen kleineren Volumens zu erreichen, wurde neben dem bislang bekannten und diesmal "Start-Up-Classic" genannten Wettbewerb zusätzlich die Variante "Start-Up-Basic" entwickelt. Bei "Basic" sind die Anforderungen zum Geschäftsplan reduziert worden. Die Teilnehmer müssen lediglich eine fünfseitige prägnante Beschreibung und eine Kalkulation ihrer Geschäftsidee liefern.

Geld- und Sachpreise

Auf die Sieger warten Geldpreise bis zu 15 000 Euro, wertvolle Sachpreise sowie Workshops zu gründerspezifischen Themen. Auf jeden Fall aber erhalten alle Teilnehmer ein individuelles schriftliches Feedback zu den Stärken und Schwächen ihrer Planung.

300 innovative und erfolgversprechende Ideen aus dem Basic-Wettbewerb werden bundesweit ausgewählt, und die Gründer erhalten die Chance, ihren dann umfassenden Geschäftsplan für "Start-Up-Classic" einzureichen. Und noch etwas Neues: Erstmals werden im Juni 2002 Persönlichkeiten aus der Gründer- und Wirtschaftsszene für ihren unternehmerischen Erfolg mit dem Deutschen Gründerpreis der Start-Up-Initiative ausgezeichnet.

Ansprechpartner für den Gründungswettbewerb sind bei der Sparkasse Kamp-Lintfort Olaf Lazar (Tel. 02842/910-402), bei der Sparkasse Moers Manfred Maicher (02841/206-241), bei der Sparkasse Neukirchen-Vluyn Michael Darda (02845/393-115) und bei der Sparkasse Rheinberg Wolfgang Hoffmann (02843/177-117).

Handbuch für Teilnehmer

Anmeldeunterlagen liegen auch in den Geschäftsstellen der örtlichen Sparkassen aus. Jeder registrierte Teilnehmer erhält für eine Schutzgebühr ein Handbuch mit EDV-Kalkulationssoftware. Letzter Abgabetermin für den Basic-Wettbewerb ist der 15. November 2001; für "Start-Up-Classic" müssen die Unterlagen bis zum 31. Januar 2002 eingereicht sein. Infos für Internetnutzer:

Ein Lesebuch über den Niederrhein für 6000 Drittklässler

Landrätin und sechs Sparkassen stellten Bestseller vor

KREIS WESEL. Das Heimatkundebuch "Der Kreis Wesel - Heimat am Niederrhein" ist ein echter Bestseller, obwohl man es nicht kaufen kann. Auch die 7. Auflage wurden von den sechs Sparkassen im Kreis Wesel finanziert. Damit liegt die Gesamtauflage bei ca. 90.000 Exemplaren. 6.000 Schüler der 3.Grundschulklassen erhalten das 128 Seiten starke Werk kostenlos. "Dieses Buch ist vorbildlich im Grundschulbereich", betonte Landrätin Birgit Amend-Glantschnig bei der Präsentation in der Karl-Vogels-Gemeinschaftsgrundschule Hünxe. Sie bedankte sich bei den vier Autoren und den Sparkassen für deren Engagement. Dem Schulleiter und seinen Helfern dankte sie für die ausgezeichnete Vorbereitung dieser Präsentation.

Schulleiter Helke lobte das neue Werk, das er sofort im Unterricht einsetzen wird. Für die 12.500 Exemplare der 7. Auflage, die genau wie bisher jeweils zwei Jahre lang allen 3. Klassen zur Verfügung gestellt wird, haben die Sparkassen 120.000 DM ausgegeben. Das Projekt finanziert der Förderverein "Praxisnahe Heimatkunde", dessen Träger die sechs Sparkassen sind. Autoren dieses Buches sind wiederum die Pädagogen Heinrich Heidbüchel, Edmund Wetter, Johannes Schmitz und Johannes Ehren.

Heidbüchel stellte die wesentlichen Änderungen gegenüber der 6. Auflage vor. So rückte die Didaktik noch mehr in den Mittelpunkt und es erfolgte eine stärkere sprachliche Betonung als bisher.Statt "Der Kreis Wesel - Meine Heimat" heißt das Buch jetzt "Der Kreis Wesel - Heimat am Niederrhein". Damit soll deutlicher werden, dass kommunale Grenzen Heimat nicht einfassen können.

Neu sind 24 Seiten u.a: die Rotbachroute in Dinslaken, die Sage vom Teufelsstein, der zwischen Drevenack und Marienthal liegt, Wildgänse am Niederrhein, Markttag wie im Mittelalter, Bauernhof und Supermarkt, Handwerk - Maschinenarbeit, Schulen haben Namen, Standhaft gegen Gewalt, neue Struktur der Kreisverwaltung, Gewerbepark Genend, Hanns-Dieter Hüsch, Preußen-Museum Wesel und die Ossenberger Schloßkapelle.

In den Beiträgen wird an 35 Stellen ein Hinweis auf vertiefende Internet-Suche gegeben. Diese Hinweise bezeichnete Heidbüchel als "didaktisch-regulativ", weil sie streng themenbezogen sind.

Überall wurde die Verknüpfung von Sachunterricht und Sprache berücksichtigt. Auch auf die Vorschläge der Kommunen ist man nach Möglichkeit eingegangen. Modern und nicht mehr so streng ist das neue Layout und der lebendiger gestaltete Einband. Fazit: Auch die Neuauflage wird dank der guten Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen ein Erfolg werden.

Spontane Teilnahme nach Aufruf von DGB und Arbeitgeberverbänden

Schweigeminuten der Trauer und des Mitgefühls

MOERS. "Wir haben die schrecklichen Geschehnisse in New York im Radio verfolgt und haben alle Gänsehaut gehabt, wir konnten nicht weiterarbeiten." Die Kollegin aus der Kreditabteilung beschreibt, wie es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Sparkasse am Dienstag nach Bekanntwerden der Terroranschläge auf Amerika erging. Seither sind Trauer, Entsetzen, das Gefühl der Ohnmacht und des Mitleids mit den Opfern und deren Familien das vorrangige Thema.

Spontan befürworteten Vorstand und Personalrat den Aufruf von DGB und der Arbeitgeberverbände, am Donnerstag, 13. September, von 10 Uhr an fünf Schweigeminuten der Trauer und des Mitgefühls einzulegen. Ein Rundschreiben an alle Geschäftsstellen und Abteilungen lud dazu ein, in der Stille der Toten zu gedenken.

Bereits um kurz vor zehn versammelten sich rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hauptstelle am Ostring inmitten der Kundenhalle. Nach und nach traten weitere hinzu, in einer Atmosphäre der Trauer und des Nachdenkens flammten die gesehenen Bilder des Grauens und des Schreckens erneut auf. "Man muß irgendwo mit seinen Gefühlen hin", kommentierte ein Kollege, als alle wieder schweigend an ihre Arbeit gingen.

Handschriften und Druckwerke aus dem Mittelalter restauriert

Ausstellung "Ars libri" der Stiftsbibliothek Xanten

MOERS. Wachsflecken und dunkle, vielfach poröse Stellen zeugen vom Umblättern und Gebrauch über die Jahrhunderte. Die Stiftsbibliothek Xanten beherbergt in rund 10.000 Bänden bis zu 700 Jahre alte Handschriften und Werke aus dem Beginn des Buchdrucks. Viele von ihnen sind oder waren restaurierungsbedürftig. An manchen haben die dafür ausgebildeten Fachleute schon wahreWunder vollbracht.

In der Ausstellung "Ars libri - Die Kunst des Buches und seine Wiederherstellung" zeigt die Stiftsbibliothek seit Dienstag, 18. September, in der Hauptstelle der Sparkasse Moers am Ostring einige ihrer schönsten Stücke.

Manche der Folianten sind mit Unterstützung der Kulturstiftung Sparkasse Moers bereits vor dem endgültigen Zerfall bewahrt worden. "An Pergament, Papier, Einband und Bindung haben die Jahrhunderte ihre Spuren hinterlassen", so Diplom- Restauratorin Claudia Wolff. Anhand einer von ihr eigens für die Ausstellung gefertigten Wandzeitung können sich die Besucher der Kundenhalle über die einzelnen und aufwendigen Schritte von konservatorischen Bearbeitungen an Büchern informieren.

Eine Glaskuppel und die Scheiben der einzelnen Vitrinen mußten eigens für die Ausstellung der historischen Bücher abgedunkelt werden. Claudia Wolff: "UV-Licht fördert die Zersetzung der Bücher." Zudem hat die Wissenschaftlerin über einen längeren Zeitraum die Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Ausstellungsraum gemessen. Zur Eröffnung der Ausstellung gab Dr. Udo Grote, Leiter der Stiftsbilbliothek Xanten, eine Einführung.

“LWR“ bietet Autofahrern größtmögliches Maß an Sicht

Innovationspreise Mechatronik der Sparkasse zuerkannt

MOERS. Die beiden Innovationspreise Mechatronik der Sparkasse Moers, jeweils mit 2500 Mark dotiert, werden diesmal Dipl.-Ing. Peter Opgen-Rhein und Dr.-Ing. Jun Luo zuerkannt. (Dr. Jun Luo ist zwischenzeitlich verstorben; die Auszeichnung erfolgt posthum.) Seit 1997 verleiht das Kreditinstitut in Zusammenarbeit mit der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg diese Preise. Die offizielle Verleihung erfolgt im Rahmen der 14. Universitätswochen in Moers, die am 11. Oktober beginnen.

Neben der Förderung hervorragender und anwendungsbezogener Arbeiten auf dem Gebiet der Mechatronik (interdisziplinärer Bereich aus Maschinenbau, Elektro- und Informationstechnik) liegt der Sparkasse die engere Verknüpfung der Universität mit mittelständischen Unternehmen der Region am Herzen, die vom speziellen Know-How der Uni und ihrer An-Institute konkrete Anstöße zu Fertigung und Vertrieb innovativer Produkte erhalten sollen.

Die Professoren Dr.-Ing. Manfred Hiller und Dr.-Ing. Heinrich Fißan, der Vorsitzende des Mechatronik-Fördervereins, Rudolf Apostel, Geschäftsführer Dr. Klaus-G. Fischer sowie Sparkassendirektor Ulrich Ruthenkolk stellten jetzt in einer Pressekonferenz die Preisträger vor, erläuterten die Hintergründe zur Verleihung der Preise und berichteten über den aktuellen Stand nach Schließung des Instituts für Mechatronik auf Eurotec in Moers.

In der Pressekonferenz stand ein Exponat zur Demonstration zur Verfügung. Es ging dabei um die "dynamische Leuchtweiteregelung" (LWR) aus der Diplomarbeit von Dipl.-Ing. Opgen-Rhein und die damit verbundene Verbesserung der Sicht für Autofahrer im Straßenverkehr.

Die LWR soll dem Fahrzeugbenutzer ein größtmögliches Maß an Sicht ermöglichen und dabei eine Blendung des Gegenverkehrs ausschließen. Die Arbeit wurde in enger Zusammenarbeit mit der Firma Hella entwickelt und steht vor der praktischen Realisierung.

Die ausgezeichnete Dissertation von Dr.-Ing. Jun Luo gilt der messtechnischen Erfassung der Partikelkonzentration in strömenden Gasen. Der verstorbene, aus China stammende Preisträger entwickelte einen optischen Partikel-Sensor für Reinstgasleitungen. - Jun Luos Tochter wird den Preis entgegennehmen.

Nach Schließung des Instituts für Mechatronik in Moers geht die Arbeit dieses Fachbereichs unter Leitung von Prof. Hiller uneingeschränkt weiter. Bei der Industrie sei man eine "erste Adresse", merkte er mit Stolz an. Innerhalb der Universität soll ein neues "Institut für Mechatronik und Systemdynamik" gegründet werden. Auch der Förderverein wird seine Tätigkeit fortsetzen. Er ist sich dabei der Unterstützung durch die Sparkasse sicher.

Fühlen, sehen, kippen und prüfen

Der Euro ist da / Schulungen für Mitarbeiter

MOERS. "Unser neues Bargeld wird unter Einhaltung der höchsten internationalen Sicherheitsstandards hergestellt." Das versichert Willem F. Duisenberg, Präsident der Europäischen Zentralbank. Die Euro-Banknoten sind in diesen Tagen auch nach Moers gelangt. In der ersten von insgesamt sechs Schulungen hatten jetzt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Moers Gelegenheit, die Scheine in die Hand zu nehmen und sich mit ihren Sicherheitsmerkmalen vertraut zu machen. Dabei standen ihnen der Euro-Beauftragte des Hauses, Wilhelm van gen Hassend, sowie ein Fachmann vom Rheinischen Sparkassen- und Giroverband (RSGV), Achim Engel, zur Seite.

Baustile aus sieben Epochen

Die sieben Stückelungen der Euro-Banknoten (Scheine im Wert von 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro) weisen ein gemeinsames Gestaltungsthema auf. Dargestellt werden Baustile aus sieben Epochen der europäischen Kulturgeschichte.

Die Fenster und Tore auf der Vorderseite jeder Banknote symbolisieren den Geist der Offenheit und Zusammenarbeit in Europa. Die zwölf Sterne der Europäischen Union stehen für Dynamik und Harmonie im heutigen Europa. Auf der Rückseite der Banknoten werden diese Gestaltungselemente durch die Abbildung einer für die jeweilige Epoche typischen Brücke ergänzt.

Die wichtigsten sonstigen Merkmale der neuen Banknoten sind u.a. die Bezeichnung der Währung in lateinischer (EURO) und zudem griechischer Schreibweise, die Unterschrift von Duisenberg sowie die Flagge der Europäischen Union.

Wenn es um die Vergewisserung der Echtheit geht, sind "Fühlen, sehen, kippen und prüfen" angesagt. Besondere Drucktechniken verleihen den Noten eine Struktur, die gefühlt werden kann (etwa die Wertzahlen oder die Abbildungen der Fenster bzw. Tore. Im Gegenlicht können Wasserzeichen oder der Sicherheitsfaden gesehen werden. Beim Kippen der jeweiligen Banknote erscheinen zum Beispiel Glanzeffekte oder optisch variable Farbgebungen. Geprüft werden kann schließlich von jedermann die Summe der Sicherheitsmerkmale, um sich gewiß zu sein, daß die Banknote echt ist.

Die Sparkasse Moers ist für die Ausgabe des neuen Geldes und den damit verbundenen Rückfluß der bisherigen Scheine und Münzen gut gerüstet. Der Arbeitskreis Bargeldumtausch ist seit Monaten bereits mit den Vorbereitungen befaßt. Ab 17. Dezember gibt es die ersten Münzen in Form sogenannter "Starter Kits". Dabei handelt es sich um eine Münzmischung im Wert von 20 Mark. Allein die Sparkasse Moers hält 100 000 Starter Kits vor.

Hektik ist nicht angebracht

Ab 1. Januar 2002 gibt es Euro-Banknoten an Geldautomaten. Spätestens am nächsten Tag wird Euro-Bargeld bei allen Sparkassen und Banken ausgegeben. Hektik ist nicht angebracht: Bis zum 28. Februar 2002 kann in den Geschäften noch mit Mark und Pfennig bezahlt werden. Das Wechselgeld erhält man in der Regel aber bereits in Euro.

Für ihr Geschäftsgebiet schätzt die Sparkasse Moers mit der Ausgabe von über 2,5 Millionen Euronoten im Wert von gut 150 Millionen Euro. Gewichtiger geht es natürgemäß bei den Münzen zu: über 17 Millionen neue Münzen im Wert von rund 5 Millionen Euro sind zu übermitteln. Das Gewicht dieser Münzmenge: etwa 80 000 Kilogramm.

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