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1.350 Euro für das Kinderpalliativ-Team Sternenboot

Dr. Gisela Janßen (Mitte) berichtete im Rheinberger Stadthaus von der Arbeit ihres Kinderpalliativ-Teams Sternenboot (v.l.n.r.): Sparkassenvorstand Frank-Rainer Laake, Bürgermeister Frank Tatzel, Kinderkrankenschwester Antje Heythausen, Dr. Janßen, Filip Zalewski sowie Ute Lomme und Stefanie Kaleita (beide Stadt Rheinberg).

Dr. Gisela Janßen (Mitte) berichtete im Rheinberger Stadthaus von der Arbeit ihres Kinderpalliativ-Teams Sternenboot (v.l.n.r.): Sparkassenvorstand Frank-Rainer Laake, Bürgermeister Frank Tatzel, Kinderkrankenschwester Antje Heythausen, Dr. Janßen, Filip Zalewski sowie Ute Lomme und Stefanie Kaleita (beide Stadt Rheinberg).

NIEDERRHEIN. Dr. Gisela Janßen und ihr Team betreuen todkranke und sterbende Kinder zu Hause. 69 sind es aktuell zwischen Köln und Kleve, einige davon in Moers, Alpen und Sonsbeck. „Oft gehen die Eltern viele Irrwege, bis sie endlich davon erfahren, dass es uns gibt“, sagte Dr. Janßen, als sie jetzt eine Spende von 1.350 Euro für die Arbeit ihres Kinderpalliativ-Teams Sternenboot erhielt. Das Geld ist der Erlös aus der ersten Cosplayer Convention (Cos Con) im Rheinberger Stadthaus, bei dem Stars der Szene, die sich wie bekannte Filmfiguren oder Prominente verkleiden, kostenlos für den guten Zweck aufgetreten sind. Die Stadt und die Sparkasse am Niederrhein unterstützten die erste niederrheinische Cos Con und wünschen sich von Veranstalter Filip Zalewski eine Fortsetzung.

Das Kinderpalliativ-Team der Universitätsklinik Düsseldorf besteht aus vier Ärzten und fünf Pflegekräften sowie je einem Psychologen und Sozialarbeiter. „Neben der medizinischen Versorgung der Kinder geht es darum, Eltern und Geschwister darauf vorzubereiten, dass jemand, den sie lieb haben, sterben wird“, so Dr. Gisela Janßen. Während die Krankenkassen die Kosten für medizinisch notwendige Maßnahmen übernähmen, sei die Finanzierung der psychosozialen Betreuung ungeklärt. Mit der Spende will das Team von Dr. Janßen Kindern letzte Wünsche erfüllen. „Eltern sind in dieser Situation auch manchmal in finanzieller Not, so geben wir auch Zuschüsse zu Kleidung oder der Beerdigung des Kindes“, sagt die Ärztin. Das Team ist unter der Rufnummer 0211 / 8117637 zu erreichen.

20. Februar 2020 

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