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Sparkassenberater Lukas Kalbfleisch ist jetzt in Westafrika

Sparkassenmitarbeiter Lukas Kalbfleisch (25) zeigt auf der Afrika-Karte, wo er in den nächsten sechs Wochen dabei unterstützen wird, kleine Unternehmen zu finanzieren: in Accra, der Hauptstadt von Ghana.

Sparkassenmitarbeiter Lukas Kalbfleisch (25) zeigt auf der Afrika-Karte, wo er in den nächsten sechs Wochen dabei unterstützen wird, kleine Unternehmen zu finanzieren: in Accra, der Hauptstadt von Ghana.

NIEDERRHEIN/ACCRA. In den nächsten sechs Wochen arbeitet Sparkassenberater Lukas Kalbfleisch in Westafrika. Im Büro der Sparkassenstiftung für internationale Kooperation in Accra, der Hauptstadt von Ghana, bereitet er unter anderem einen Workshop für Mitarbeiter von Mikrofinanz-Instituten vor. „Dabei geht es um Unterstützung von afrikanischen Kolleginnen und Kollegen, die kleine Unternehmen finanzieren“, sagt der 25-Jährige. Insgesamt hatten sich 13 Jungangestellte der Sparkasse am Niederrhein um den zur Verfügung stehenden Platz für das Auslandspraktikum in Afrika beworben. Aus dem gesamten Rheinland sind drei Bankkaufleute von Sparkassen in solche Entwicklungshilfe-Projekte in Afrika eingebunden.

Die Idee dazu brachte Giovanni Malaponti, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse am Niederrhein, vom Welttag der Sparkassen in Neu Delhi mit. „Eines der zentralen Themen dort war, wie wir Sparkassen international dazu beitragen können, dass die Menschen in ihren Heimatländern eigene Unternehmen mit sicheren Arbeitsplätzen gründen können“, sagt der Sparkassen-Chef. Bewerben konnten sich junge Bankkaufleute der Sparkasse, deren Ausbildung maximal zwei bis drei Jahre zurückliegt. Giovanni Malaponti: „Über die große Resonanz unserer jungen Kolleginnen und Kollegen habe ich mich sehr gefreut, zuletzt entschied das Los.“

Lukas hat sich in den vergangenen sechs Monaten intensiv auf seinen Auslandseinsatz vorbereitet. „Um mein Englisch aufzufrischen habe ich unentwegt englische Serien und Filme auf Netflix geschaut“, sagt er. Außerdem folgte er den Impfempfehlungen für Afrikareisende. „Man muss bei der Einreise den Impfpass vorweisen, sonst darf man gar nicht ins Land“, sagt Lukas. Mit Hilfe der Sparkassenstiftung fand er über Airbnb eine kleine Wohnung in Accra. In der Hauptstadt des Landes, die direkt am Atlantik liegt, leben mehr als zwei Millionen Menschen. „Dieses Praktikum ist eine einmalige Chance, ich freue mich mega darauf“, sagte Lukas kurz vor seiner Abreise.

13. Februar 2020

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