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Sparkasse fördert das Theaterfestival für Kinder- und Jugendliche

Stellten das Programm des 28. Theaterfestivals für Kinder und Jugendliche vor (v.l.n.r.): Ulrich Greb, Giovanni Malaponti, Robert Hüttinger Kathrin Leneke, Stefan Ertelt und Jasmin Wrobel.

Stellten das Programm des 28. Theaterfestivals für Kinder und Jugendliche vor (v.l.n.r.): Ulrich Greb, Giovanni Malaponti, Robert Hüttinger Kathrin Leneke, Stefan Ertelt und Jasmin Wrobel.

MOERS. Neun Inszenierungen aus ganz Deutschland sind vom 17. bis 30. März zu Gast bei den Penguin’s Days. Das Schlosstheater Moers lud die Kinder- und Jugendstücke diesmal unter der Überschift "Materialschlacht" ein. Alle Inszenierungen arbeiten mit verschiedenen, teils ungewöhnlichen Materialien. Manche Inszenierungen spielen dabei mit biografischem Material, andere wiederum erwecken Puppen zum Leben oder die Darstellerinnen und Darsteller verwenden ihren eigenen Körper als Material für tänzerische oder clowneske Ausdrucksformen.

Das Schlosstheater Moers stellte das Programm der Theatertage für Kinder und Jugendliche jetzt gemeinsam mit dem Hauptsponsor vor. Die Sparkasse am Niederrhein fördert das Festival bereits seit 1994. Auslöser dafür war der Brandanschlag von Solingen, dem fünf Menschen zum Opfer fielen. Landesweite Kulturprojekte sollten nachhaltig etwas gegen Rechtsextremismus, Intoleranz, Ausgrenzung und Gewalt tun. Die Moerser Theatertage für Kinder und Jugendliche gibt es seither in jedem Jahr. "Ohne die Unterstützung der Sparkasse hätten wir die Penguin's Days nicht", betonte Schlosstheater-Intendant Ulrich Greb.

Die ausgewählten Inszenierungen umfassen alle Altersgruppen, für Kinder ab einem Jahr bis zu Jugendstücken ab 16 Jahren. Neben den beiden Spielstätten des Schlosstheaters Moers stehen mit der Eichendorffschule, dem Gymnasium Adolfinum, der Anne-Frank Gesamtschule und der Geschwister Scholl Gesamtschule vier Moerser Schulen als weitere Spielstätten des Festivals zur Verfügung und ermöglichen so vom 17. bis 30. März mit insgesamt 27 Vorstellungen ein vielfältiges Angebot für die ganze Stadt.

Nach der Eröffnung am Dienstag, 17. März, um 11 Uhr zeigen Stephanie Roser und Lukas Aue vom Spiel.Werk e.V. aus Ansbach um 12 Uhr „Schwarzweiß“ ab zehn Jahren. Es ist eine Geschichte über die Entstehung einer Freundschaft zwischen einer Tänzerin und einem Clown, die sich durch schwierige Lebensmomente und Zweifel begleiten und sich so gegenseitig neue Kraft geben.

Die Inszenierung von Daniela Aue ist auch am Mittwoch, 18. März, im Schlosstheater Moers zu sehen. Am Donnerstag, 19. März, ist die kleinste Bühne der Welt aus Pullach zu Gast und präsentiert sein Theaterstück „Wie die Welt auf die Welt kam“ für Kinder ab zehn Jahren. Theater Anna Rampe aus Berlin gastiert am Freitag, 20. März, mit der Inszenierung „Einmal Schneewittchen, bitte“ für Kinder ab vier Jahren. Das Ensemble der Performance Theatergruppe Fetter Fisch aus Münster ist mit „The BIG Picture“ vertreten, einer Inszenierung, bei der zwei Performerinnen die Macht von Bildern erforschen, die Inszenierung ist am Sonntag, 22. März, und Montag, 23. März, zu sehen. Aus Berlin kommt auch das Kranewit Theater mit seinem Stück „Die 7 Raben“, einer Erzählung nach den Gebrüdern Grimm mit Figuren, Masken und Musik, welches am 23. März und 24. März für alle Menschen ab sechs Jahren in der Geschwister-Scholl-Gesamtschule zu sehen ist. Ciacconna Clox aus Leipzig fragt in der Inszenierung „Kleine Geschichten“ nach Lew Tolstoi für Kinder ab 4 Jahren in einer Mischung aus Schauspiel und Tanz nach grundlegenden Themen des Daseins. Auch das KRESCHtheater aus Krefeld geht am 26. März ungewöhnliche Wege und fordert in seinem Klassenzimmertheaterstück „OUT! – Gefangen im Netz“ sein Publikum ab 14 Jahren zum Mitdenken über die Gefahren von Cybermobbing auf. In „RemembeRING“ begibt sich die jüdische Schauspielerin Liora Hilb von Theater La Senty Menti am 26. März und am 27. März auf die Suche nach Antworten zu ihrer Familiengeschichte und bearbeitet biografisches Material für Publikum ab 14 Jahren.

Das „Papierstück“ von tanzfuchs Produktion aus Köln wiederum zeigt am 29. März und 30. März für die Allerkleinsten ab einem Jahr, aber auch jung gebliebene Erwachsene bis 99 und darüber hinaus, auf wie viele Arten man mit unterschiedlichen Formen von Papier spielen kann - ganz ohne Worte. Das Schlosstheater Moers zeigt im Rahmen des Festivals gleich vier Inszenierungen: „Komm her, Bursche“ eine Eigenproduktion ab elf Jahren und „Der letzte Henker“ - ein Projekt von Peter-Jakob Kelting und Elias Perrig, bearbeitet von Bernhard Studlar ab 15 Jahren vom Jungen Schlosstheater Moers, sowie „Illuminatics“ ein Mindfuck-Workout von Schauspieler Matthias Heße ab 14 Jahren und „Die Pest“ von Albert Camus ab 15 Jahren.

Alle neun eingeladen Stücke und die vier Hausproduktionen stehen für künstlerische Vielfalt und laden ein zur neugierigen Weltentdeckung und offenen Auseinandersetzung – und zwar nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene. Zur Preisverleihung des „goldenen Pinguins“ am Montag, 30. März, um 17.00 Uhr greift die diesjährige Moerser Improviserin in Residence Maria Portugal das Festivalmotto „Materialschlacht“ musikalisch auf – im Anschluss wird die Jugendjury die diesjährigen Preisträger bekanntgeben.

Weitere Förderer des Festivalprogramms sind das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein- Westfalen, die Initiativen das „Moerser Signal“ sowie das Gartencenter Schlößer.
Kartenreservierung für alle Vorstellungen unter Tel. 02841/ 88 34 112 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kartenvorverkauf: dienstags bis freitags jeweils von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr, samstags von 11 bis 14 Uhr im Studio des Schlosstheaters Moers, Kastell 6, 47441 Moers. Die Tages- bzw. Abendkasse an den Veranstaltungsorten öffnet eine halbe Stunde vor Beginn der Vorstellung. Eintritt: 3,50 für Kinder und Jugendliche; 7 Euro für Erwachsene. Begleitpersonen von Schulklassen haben freien Eintritt. Weitere Programm-Informationen unter www.schlosstheater-moers.de

3. Februar 2020

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