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Anlagemarkt Dollarscheine 0819

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Oliver Lenzen ist Anlageexperte bei der Sparkasse am Niederrhein.

NIEDERRHEIN. Die Dollar-Stärke ärgert den US-Präsidenten. Trump will in den Währungskrieg ziehen, aber seine wichtigste Armee marschiert – aus seiner Sicht – nicht mit: die US-Notenbank Fed. Deren Chef Jerome Powell gibt sich zögerlich, doch am Ende dürfte Trump seine Dollar-Abwertung bekommen, meinen die Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).

China ließ den Yuan über die symbolisch wichtige Marke von 7,0 steigen, zuletzt näherte sich der Dollar-Yuan-Kurs sogar 7,1. Diverse andere Notenbanken reduzierten ihre Leitzinsen oder deuteten solche Schritte an. Auch die Eurozone scheint mit EZB-Chef Draghi den besseren Währungskrieger zu besitzen. Die Notenbank stellte Zinssenkungen und neue Anleihekäufe in Aussicht, was den Euro unter Druck setzte. Unterstützung im Abwertungswettlauf erhält der Euro zudem von Matteo Salvini und Boris Johnson.

Die Fed senkte bereits einmal ihren Leitzins und hält weitere Schritte für möglich, obwohl die bislang recht solide US-Konjunktur Zinssenkungen nicht unbedingt nahelegt. Im Prinzip könnte die US-Regierung direkt am Devisenmarkt eingreifen und den Dollar schwächen. Jedoch sind die bisher verfügbaren Mittel zu gering für einen nachhaltigen Effekt.

Laut den Experten der Helaba hat Donald Trump aber zumindest in einem Punkt recht: Der US-Dollar ist zu stark. Die Analysten vermuten, dass der US-Präsident sich durchsetzen wird und der US-Dollar nachgibt. Die Prognose der Helaba: Der Euro-Dollar-Kurs könnte von 1,11 bis Jahresende leicht auf 1,15 steigen und 2020 weiter klettern.

Autor Oliver Lenzen ist Anlageexperte bei der Sparkasse am Niederrhein.

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28.8.2019

 

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