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Sparkassen-Azubis spielten im Schlosstheater

Die Sparkassen-Azubis (v.l.n.r.) Lara Ena, Berfin Evin Atakan, Meryem Memeti, Kathrin Müller, Amra Aljic und Fernando Escudero nach der erfolgreichen Premiere von „Body Snacks“ im Schlosstheater. Vorstandsvorsitzender Giovanni Malaponti überreicht Regisseurin Kathrin Leneke Blumen, dahinter Schauspieler Frank Wickermann. Nach rechts Regieassistentin Maral Raz Sedighi und Ausbilderin Christine Heinrichsmeyer.

Die Sparkassen-Azubis (v.l.n.r.) Lara Ena, Berfin Evin Atakan, Meryem Memeti, Kathrin Müller, Amra Aljic und Fernando Escudero nach der erfolgreichen Premiere von „Body Snacks“ im Schlosstheater. Vorstandsvorsitzender Giovanni Malaponti überreicht Regisseurin Kathrin Leneke Blumen, dahinter Schauspieler Frank Wickermann. Nach rechts Regieassistentin Maral Raz Sedighi und Ausbilderin Christine Heinrichsmeyer.

MOERS. Wissenschaftler haben festgestellt, dass Menschen anders gehen, wenn sie aus dem Kino kommen. War der Film traurig, sind sie langsamer, haben sie einen fröhlichen Film gesehen, bewegen sie sich beschwingter. Was aber, wenn die Menschen gar keine Gefühle mehr empfinden können? „Es geht darum, unsere Gefühlslager zu leeren“, sagt Christian, eine der sechs Hauptfiguren im Stück „Body Snacks“ von Jens Roselt. Auszubildende der Sparkasse am Niederrhein arbeiteten mit Regisseurin Kathrin Leneke ein halbes Jahr lang an dem Stück, das sie jetzt an zwei Abenden im Schlosstheater aufführten. Es war bereits das achte Theaterprojekt für angehende Bankkaufleute der Sparkasse am Niederrhein.

Amra Aljic ist im dritten Ausbildungsjahr: „Das Stück fasziniert mich, da es unsere aktuelle Gesellschaft widerspiegelt. In dem Stück geht es um Menschen, die zu gefühllosen Wesen transformiert werden.“ Innerhalb ihrer zweieinhalbjährigen Ausbildung entscheiden sich die angehenden Bankkaufleute der Sparkasse seit 2011 für ein Projekt, entweder ein fachliches Vertriebsprojekt oder das Theaterstück, in das sie zugleich viel freie Zeit investieren müssen. „Die Kooperation mit dem Schlosstheater bietet unseren Azubis die Chance, sich persönlich weiterzuwentwickeln“, sagt Vorstandsvorsitzender Giovanni Malaponti. Parallel zu den Proben gab Schauspieler Frank Wickermann den jungen Leuten Sprechtraining.

Zu Beginn und am Ende des Stücks sitzen die sechs Schauspieler mit dem Gesicht zum Publikum und knabbern Popcorn. Fast während der gesamten eineinhalb Stunden laufen im Hintergrund Szenen aus alten Kinofilmen mit großen Gefühlen. Vor der Leinwand verlieren die Akteure nach dem Plan eines schwachsinnigen Wissenschaftlers zunehmend ihre Gefühle. Unterwegs stellen sich einige von ihnen zynisch die Frage, was eigentlich Authentizität ausmache und ob man nicht ohne Gefühle besser leben könne. Die Antwort gibt ein Pistolenschuss aus einem Western von gestern. An beiden Abenden erhielten die Azubis viel verdienten Applaus.


24. Juni 2019

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