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Poststraße: Installation erinnert an Heinrich Goldberg

Mitten in der Heinrich-Goldberg-Installation an der Poststraße (v.l.n.r.): Katharina Berndt, Gerrit Klein, Gabriele Berndt-Bathen und Sparkassenvorstand Bernd Zibell.

Mitten in der Heinrich-Goldberg-Installation an der Poststraße (v.l.n.r.): Katharina Berndt, Gerrit Klein, Gabriele Berndt-Bathen und Sparkassenvorstand Bernd Zibell.

NEUKIRCHEN-VLUYN. Der Heilpraktiker und Mundartdichter Heinrich Goldberg (1875 – 1958) war vielseitig interessiert. „Vor allem war er aber wohl ein sehr bescheidener Mensch, es gibt wenig Biographisches“, sagt Gerrit Klein von der Kunstschule in Vluyn. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern sowie mit den Dozentinnen Katharina Berndt und Gabriele Berndt-Bathen ging er auf Spurensuche. Das Ergebnis ist eine sehenswerte Installation im gläsernen Treppenaufgang zum Heinrich-Goldberg-Saal. Die kleine Ausstellung bleibt bis auf weiteres für Passanten und Besucher der Sparkasse an der Poststraße von außen sichtbar.

Wie der Lehmpastor Emanuel Felke in Repelen begeisterte sich auch Heinrich Goldberg für die Iridologie. Gabriele Berndt-Bathen: „Er diagnostizierte Krankheiten aufgrund der Struktur der Iris des Auges.“ Auf langen Spaziergängen über Land zu seinen Patienten hatte Heinrich Goldberg zudem Zeit, mundartliche Ausdrücke und Sprichwörter zu sammeln und sie als Mitarbeiter des Rheinischen Wörterbuches aufzuschreiben. Vor allem die Iridologie inspirierte die Kunstschüler zu phantasievollen Skulpturen mit Glaslinsen. Als optische Geräte schaffen sie mit einem Arbeitstisch und einer Schreibmaschine die Atmosphäre eines privaten Ärztezimmers.

26. März 2019

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