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Sparkasse verlieh drei Innovationspreise an Ingenieure

Stellten die Preisträger und Themen der Innovationspreise Ingenieurwissenschaften vor (v.l.n.r.): Giovanni Malaponti, Prof. Dr. Frank Einar Kruis, Max Frei, Prof. Dr. Thomas Kaiser, Dr. Lisa Scheunemann und Dr. Klaus-G. Fischer.

Stellten die Preisträger und Themen der Innovationspreise Ingenieurwissenschaften vor (v.l.n.r.): Giovanni Malaponti, Prof. Dr. Frank Einar Kruis, Max Frei, Prof. Dr. Thomas Kaiser, Dr. Lisa Scheunemann und Dr. Klaus-G. Fischer.

NIEDERRHEIN. Hohe Praxisrelevanz loben Experten an Dr. Lisa Scheunemanns Doktorarbeit, die sie am Institut für Mechanik der Bauwissenschaften an der Universität Duisburg-Essen (UDE) schrieb. Die Wissenschaftlerin entwickelte ein verbessertes Verfahren zur Berechnung der Materialfestigkeit hochfester Stähle. Von der Sparkasse am Niederrhein erhielt sie dafür einen der Innovationspreise Ingenieurwissenschaften im Wert von 2500 Euro. Zwei weitere Preise gingen an Dr. Yuan Gao und Max Frei. „Die Innovationspreise sind Bestandteil unserer regionalen Wissenschafts- und Wirtschaftsförderung“, sagt Vorstandsvorsitzender Giovanni Malaponti.

Seit 1997 verleiht die Sparkasse am Niederrhein mit Unterstützung des Fördervereins Ingenieurwissenschaften Preise für hervorragende und anwendungsbezogene Dissertationen und Masterarbeiten. In diesem Jahr konnte die Gutachterkommission aus vier ausgezeichneten Dissertationen und neun Masterarbeiten auswählen. Bei den Dissertationen lagen zwei Arbeiten gleichauf, so dass der Preis doppelt verliehen wurde.

Dr. Yuan Gao untersuchte, wie die Leistungsfähigkeit von Mehrantennensystemen gesteigert werden kann. „Das ist eine wesentliche Voraussetzung für die fünfte Generation (5G) der zellulären Mobilfunksysteme“, sagt Prof. Dr. Thomas Kaiser, der die Dissertation von Dr. Gao im Fachgebiet Digitale Signalverarbeitung betreute. Inzwischen arbeitet Dr. Gao für den weltgrößten Mikrochip-Hersteller Qualcomm in San Diego.

Der dritte Preisträger ist Max Frei. In seiner Masterarbeit wertete er mittels neuronaler Netze kleinste, verzweigte Partikelverbünde auf elektronenmikroskopischen Aufnahmen aus. „Sein Verfahren nutzt künstliche Intelligenz, um aus komplexen Strukturen sehr genau und effizient kleinste Partikel zu identifizieren“, sagt Professor Dr. Frank Einar Kruis vom Fachgebiet Nanostrukturtechnik der UDE. Max Frei erhielt ein Preisgeld von 1500 Euro.

5. Oktober 2018

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