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Sparkasse am Niederrhein stellt Jahresbilanz 2017 vor

Im Kunden-Service-Center der Sparkasse am Niederrhein: Vorstandsvorsitzender Giovanni Malaponti (Mitte) und seine Vorstandskollegen Frank-Rainer Laake (rechts daneben) und Bernd Zibell (ganz rechts) besuchten das Team, das ab sofort montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 16.30 Uhr persönlich zu erreichen ist, per Telefon, Chat oder Videoberatung.

Im Kunden-Service-Center der Sparkasse am Niederrhein: Vorstandsvorsitzender Giovanni Malaponti (Mitte) und seine Vorstandskollegen Frank-Rainer Laake (rechts daneben) und Bernd Zibell (ganz rechts) besuchten das Team, das ab sofort montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 16.30 Uhr persönlich zu erreichen ist, per Telefon, Chat oder Videoberatung.

NIEDERRHEIN. Die Sparkasse am Niederrhein weitet ihre Service- und Beratungszeiten aus. Zugleich schließt sie zum 1. Juli fünf ihrer 28 Geschäftsstellen. Anlässlich der Jahresbilanz-Pressekonferenz sagte Vorstandsvorsitzender Giovanni Malaponti: „Wir haben trotz der niedrigen Zinsen ein auskömmliches Ergebnis erzielt. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die Zukunft unserer Sparkasse aktiv zu gestalten.“ Mit mehr Service und Beratung, einem flächendeckenden Filialnetz und einem bundesweit beispielhaften digitalen Angebot wie Online-Terminvereinbarung und Videoberatung will die Sparkasse auch zukünftig mit ihren 670 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre über 110.000 Kunden persönlich erreichbar bleiben.

Die Bilanzsumme wuchs um 48 Millionen auf rund 3,2 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss von 3,4 Millionen Euro stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht. „Dieses Ergebnis zeigt das starke Vertrauen unserer Kunden, wäre aber ohne einen bereits vor Jahren eingeleiteten Sparkurs nicht denkbar“, so Giovanni Malaponti. 2009 hatte die Sparkasse zwölf Geschäftsstellen geschlossen. Nun wolle man aus einer Position der Stärke erneut die richtigen Antworten auf anhaltend niedrige Zinsen und einen stärkeren Bedarf nach individueller Beratung geben. Giovanni Malaponti: „Im Vergleich mit allen anderen Kreditinstituten, die von Moers bis Xanten insgesamt 22 Geschäftsstellen unterhalten, bieten wir mit 23 Geschäftsstellen immer noch das größte und dichteste Filialnetz.“

Die Geschäftsstellen Rheinkamper-Ring in Moers und Menzelen-Ost in Alpen baut die Sparkasse zu reinen SB-Standorten um. Die Geschäftsstellen Utfort und Vennikel in Moers sowie Römerstraße in Rheinberg werden geschlossen. „Die dortigen Kolleginnen und Kollegen ziehen in die benachbarten Geschäftsstellen um, damit unsere Kunden ihre vertrauten Ansprechpartner behalten“, sagt Giovanni Malaponti. Die SB-Standorte Ossenberg und Orsoyer Berg in Rheinberg sowie Veen in Alpen und Vynen in Xanten gibt die Sparkasse auf. Unterm Strich bleiben neben den 23 Geschäftsstellen acht Selbstbedienungsstandorte.

Die Geschäftsstellen Hochbruch und Marienbaum in Xanten sowie Millingen und Budberg in Rheinberg sind mit etwas reduzierten Öffnungszeiten ab 1. Juli immer vormittags und donnerstags auch am Nachmittag bis 16 Uhr geöffnet. In allen 23 Geschäftsstellen können Kunden Beratungstermine bis 19 Uhr (freitags bis 16.30 Uhr) vereinbaren. Die Mitarbeiter im Kunden-Service-Center sind ab sofort montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 16.30 Uhr persönlich zu erreichen, per Telefon, Chat oder Videoberatung.

Mehr Beratungsbedarf haben die Kunden der Sparkasse beispielsweise beim Kauf von Wertpapieren. Vorstand Bernd Zibell: „Wir stellen ganz deutlich fest, dass angesichts der niedrigen Zinsen Fonds und Wertpapiere stärker nachgefragt werden.“ Im Geschäftsjahr 2017 kauften Kunden Fonds und Wertpapiere für insgesamt rund 86 Millionen Euro. Der Bestand in den Depots wuchs damit auf 434 Millionen Euro. Weitere 47 Millionen Euro zahlten die Kunden auf klassische Sparkonten ein. Damit erreichen die Einlagen einen neuen Höchststand von rund 2,5 Milliarden Euro.

Bei den Krediten an Kunden legte die Sparkasse mit einem Gesamtvolumen von 2,3 Milliarden Euro ebenfalls leicht zu. „Fast die Hälfte davon entfällt auf unsere knapp 12.000 Firmen- und Gewerbekunden“, sagt Bernd Zibell. Insgesamt zahlte die Sparkasse rund 250 Millionen Euro an neuen Krediten aus. Bei einer insgesamt sehr starken Nachfrage nach Immobilien vermittelten die Makler der Sparkasse deutlich mehr zwischen Käufern und Verkäufern von Häusern, Eigentumswohnungen und Grundstücken.

Erneut dürfen die rund 800 Vereine, Verbände und Institutionen in Moers, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg und Xanten sowie in den Gemeinden Alpen und Sonsbeck mit einer kräftigen Unterstützung ihrer ehrenamtlichen und gemeinnützigen Arbeit rechnen. „Wir können Spenden und Stiftungsmittel in einer Höhe von insgesamt 1,2 Millionen Euro bereitstellen“, sagt Vorstand Frank-Rainer Laake. Auf dem Weg zu einer der digitalsten Sparkassen in Deutschland freut sich der Vorstand zudem auf die nächsten Meilensteine: Die sprachgesteuerte Konto- und Umsatzabfrage via Google Assistant (App) und Google Home, die ab sofort funktioniert, und das Mobile Payment ab dem zweiten Halbjahr. Das bedeutet: Bezahlen mit der Giro- oder Kreditkarte, die ins Smartphone integriert werden.

20. März 2018

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