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Heinz Kremers: Sparkasse und Kirche finanzierten Buch

Stellten das Buch „Heinz Kremers – Vom Judentum lernen“ vor (v.l.n.r.): Dr. Görge K. Hasselhoff, Thomas Kremers, Dr. Volker Hampel und Giovanni Malaponti, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse am Niederrhein.

Stellten das Buch „Heinz Kremers – Vom Judentum lernen“ vor (v.l.n.r.): Dr. Görge K. Hasselhoff, Thomas Kremers, Dr. Volker Hampel und Giovanni Malaponti, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse am Niederrhein.

NIEDERRHEIN. Heinz Kremers hat Spuren in Moers hinterlassen. Das Gemeindehaus der evangelischen Kirche in Moers-Vinn und eine nach ihm benannte Straße erinnern an den 1988 verstorbenen Theologen. „Heinz Kremers war der Motor des christlich-jüdischen Dialogs hier in Moers, in ganz Deutschland und auch in Israel“, sagt Hans-Helmut Eickschen, der langjährige Vorsitzende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Das eben in der Neukirchener Verlagsgesellschaft erschienene Buch „Heinz Kremers – Vom Judentum lernen“ hält Hans-Helmut Eickschen für sehr wichtig. „Der Dialog muss angesichts so vieler offener Fragen weitergehen“, sagt er.

Thomas Kremers, der Sohn des mit 61 Jahren so früh aus dem Leben gerissenen Theologen, ist einer der drei Herausgeber. Zusammen mit Dr. Görge K. Hasselhoff und Professor Bertold Klappert trug er Biographisches, Unveröffentlichtes und Neues zusammen. „Weggefährten und jüngere Autoren zeigen in ihren Aufsätzen, wie die Arbeit meines Vaters und sein Beitrag zu einer nicht-antijüdischen Christologie weitergeführt wird“, sagt Thomas Kremers. Das enge Verhältnis der beiden Religionen brachte Heinz Kremers unter anderem so auf den Punkt: „Jesus steht zwischen Juden und Christen auf der Seite der Juden.“

Die Sparkasse am Niederrhein und die evangelische Kirche im Rheinland finanzierten die Drucklegung des Buches. Lektor Dr. Volker Hampel: „Ich bin stolz, dass das Buch da ist, weil es Impulse für den Dialog über die Grenzen der Weltreligionen hinweg gibt.“ Die Herausgeber und der Verlag wünschen sich, dass es von Interessierten sowie in Universitäten und in Kirchengemeinden gelesen und diskutiert wird. „Ich erinnere mich, dass Heinz Kremers uns nach dem Gottesdienst immer noch zu einem Nachgespräch über die Predigt einlud. Das sollte man wieder aufgreifen“, sagt Hans-Helmut Eickschen. Das Buch kostet 30 Euro und ist im Buchhandel zu bekommen.

22.3.2016

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