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Fotoausstellung in der Sparkasse in Rheinberg

Fotoausstellung in der Sparkasse (v.l.): Herbert Mertens, Kristine Gharaghyozyan, Frank Tatzel, Tim Rütters, Sonu Singh, Frank-Rainer Laake und Anke Kretz vom Caritas-Migrationsdienst.

RHEINBERG. Das Foto von Kristine Gharaghyozyans zeigt sie beim Lernen. Die gebürtige Armenierin lernt Deutsch, weil sie in Deutschland bleiben möchte. „In meinem Heimatland ist es gefährlich, offen seine Meinung auszusprechen“, erklärt sie. In einer Fotoausstellung in der Sparkasse an der Bahnhofstraße sind insgesamt 20 Lebenswege von Migranten dokumentiert. Das Projekt mit dem Titel „(M)ein Deutschland – Wir sind uns ähnlicher als wir denken“, hat Anke Kretz, Mitarbeiterin des Fachdienstes für Integration und Migration vom Caritasverband Moers-Xanten, initiiert.

Gemeinsam mit dem Fotografen Herbert Mertens sind in diesem Jahr zahlreiche Schwarz-Weiß-Fotos entstanden, die Migranten aus Rheinberg und Kamp-Lintfort in ihrem Umfeld zeigen. „Migranten werden oft zu wenig gesehen und wertschätzend wahrgenommen“, sagt Anke Kretz. Die Ausstellung soll auf ihre Situation aufmerksam machen und Vorbehalte abbauen helfen.
Bei zwei Frauen aus Somalia zweifelte Herbert Mertens zunächst, ob sie sich überhaupt fotografieren lassen wollten. „Zuletzt haben sie uns sogar Geschenke mitgebracht“, so der Fotograf.

26. September 2012

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