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Sparkasse fördert die Fazenda im Kloster Mörmter

68 von 80 Fenstern des Klosters Mörmter sind bereits erneuert worden. Die Sparkasse am Niederrhein fördert die Fazenda, den "Hof der Hoffnung", in diesem Jahr mit insgesamt 1.700 Euro.

XANTEN. 17 ehemals drogenabhängige junge Männer leben und arbeiten auf der Fazenda da Esperanca, dem „Hof der Hoffnung“, im ehemaligen Franziskanerkloster Mörmter. Die jungen Männer verdienen sich dort gemeinsam ihren Lebensunterhalt und richten ihr Leben konsequent nach christlichen Werten aus. Zudem reparieren und modernisieren sie schrittweise die Gebäude. „Um die Heizkosten auf ein erträgliches Maß zu senken, müssen wir insgesamt 80 Fenster austauschen“, sagt Luiz Fernando Braz. Der Leiter der Fazenda freute sich deshalb über eine zusätzliche Spende der Sparkasse am Niederrhein, die Geschäftsstellenleiterin Birte Frie und Vorstand Bernhard Uppenkamp mitgebracht hatten. Die Sparkasse fördert den Hof der Hoffnung in diesem Jahr mit insgesamt 1.700 Euro.

68 Fenster konnten bereits erneuert werden. „Wir haben durch Eigenleistung viel Geld sparen können“, sagt Rainer Kehrmann. Möglich gemacht hätten das die Handwerker der Fensterfirma, die den Bewohnern Schritt für Schritt beibrachten, wie man alte Fenster fachgerecht ausbaut. Der 61-jährige Kehrmann ist im Ruhestand und engagiert sich seit 2009 ehrenamtlich für die Fazenda. Zum Kreis der Unterstützer gehört auch Helga Schlechter-Bonk vom Förderverein Kloster Mörmter: „Hilfe zur Selbsthilfe ist gerade für Suchtkranke wichtig, denn das stärkt die Persönlichkeit.“ Und der ehemalige Pfarrer Georg Schlüter ergänzt einen weiteren Leitgedanken für das Miteinander der jungen Männer aus neun Nationen: „Jeder ist für sich verantwortlich und muss sich selbst erarbeiten, was er hier braucht.“

28.12.2011

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