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Frank Hoster berichtet vom Anlagemarkt

NIEDERRHEIN. Das Börsenjahr 2008 stand ganz im Zeichen von Finanzkrise und Rezession. Anleger verkauften vor allem Aktien sowie Unternehmens- und Konvergenzanleihen. Doch bei einer Trendwende an den Kapitalmärkten sind es genau diese Anlagesegmente, die das größte Potential besitzen. Grund genug, sie näher zu betrachten. Der Blick nach vorn verspricht Chancen.

Die Vertrauenskrise an den Börsen und die Risikoscheu der Akteure haben dazu geführt, dass die Kurse deutlich unter den fundamental gerechtfertigten Werten liegen. Am Markt für Unternehmensanleihen wird dies besonders deutlich: Die Renditen enthalten Risikoaufschläge, die weit über die im Zuge der schwächeren Wirtschaftsentwicklung zu erwartenden Ausfallraten hinausgehen. Mit diesem „Polster“ ist die Anlage in Unternehmensanleihen unter Chance/Risiko-Gesichtspunkten im Vergleich zu Alternativanlagen sehr attraktiv. Eine Entspannung der Märkte wird aber noch eine gewisse Zeit dauern.

Comeback-Chancen nutzen

Gerade in unsicheren Zeiten sind Anleger gut beraten, nicht „alle Eier in einen Korb zu legen“. Zu groß wäre das Risiko, auf die falschen Werte zu setzen. In diesem Umfeld erscheinen deshalb breit gestreute, aktiv gemanagte Portfolios aussichtsreich, die verschiedene Anlageklassen berücksichtigen. Dazu zählen in erster Linie Dachfonds und die Fondsgebundene Vermögensverwaltung. Mit diesen Investmentprodukten können Anleger die Comeback-Chancen von Aktien, Unternehmens- und Konvergenzanleihen effektiv nutzen.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein sorgenfreies, erholsames und friedvolles Weihnachtsfest und einen harmonischen Jahreswechsel.

(Autor Frank Hoster ist Anlageexperte bei der Sparkasse am Niederrhein. Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen beruhen auf öffentlich zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten. Eine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben können wir nicht übernehmen, und keine Aussage in diesem Bericht ist als solche Garantie zu verstehen. Die Sparkasse am Niederrhein übernimmt keinerlei Haftung für die Verwendung dieser Publikation oder deren Inhalt.)

16.12.2008

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