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Bilanzsumme 2000 um 64 Millionen Mark gesteigert

MOERS. Erfreulicher Anstieg der Kundeneinlagen und moderate Steigerung der Bilanzsumme: Die Sparkasse Moers zeigt sich zufrieden mit dem Geschäftsergebnis im Jahre 2000, auch wenn der Jahresüberschuß nach Steuern mit 7,1 Millionen Mark etwas niedriger ausfällt als 1999 (8,6 Millionen). Vorstandsvorsitzender Hartmut Schulz: "Gigantische Gewinnzuwächse wie bei mancher Großbank gibt es bei uns nicht, im Grunde aber mehr: die Erfüllung unserer Hausaufgaben als regionale Sparkasse."

Als "Hausaufgaben" bezeichnete Schulz die Finanzierung der heimischen Wirtschaft, die Versorgung aller Bevölkerungskreise mit Bankdienstleistungen, die flächendeckende Unterhaltung von Geschäftsstellen mit persönlicher Betreuung sowie die kontinuierliche Förderung sozialer, kultureller und sportlicher Belange. "Natürlich müssen wir auch Gewinn zur Kapitalbildung machen, damit wir auch künftig unsere Aufgaben umfassend erfüllen können - doch ist Gewinnmaximierung nicht unser Ziel", unterstrich der Vorstandsvorsitzende.

Kredite für Wohnungsbau

Das Geschäftsvolumen erhöhte sich im Jahr 2000 gegenüber dem Vorjahr um 43 Millionen auf 3,79 Milliarden Mark, die Bilanzsumme wuchs um 64 Millionen auf 3,72 Milliarden Mark. Die Forderungen an Kunden (einschließlich Treuhandkredite) stiegen um 5,3 Prozent auf 2,47 Milliarden Mark an. Träger der Kreditausweitung war, neben der Erhöhung der Kommunalkredite, das langfristige Wohnungsbau- Finanzierungsgeschäft.

Die Kundeneinlagen auf Konten wuchsen erfreulich um 4,6 Prozent auf 2,42 Milliarden Mark. Der Vorstand hob diese positive Entwicklung hervor, zumal im nicht bilanzwirksamen Wertpapier- und Investmentbereich interessante Anlagealternativen von der Kundschaft verstärkt genutzt wurden. Inklusive der Schuldverschreibungen betragen die Geldanlagen der Kunden 2,61 Milliarden Mark. Das sind 70 Prozent der Bilanzsumme.

Das weiterhin hohe Interesse der privaten Anleger an Wertpapieren und das wechselhafte Börsenjahr 2000 hatten zur Folge, daß der Umsatz im bilanzneutralen Wertpapiergeschäft deutlich um 118 Millionen auf 389 Millionen Mark erhöht werden konnte. Es wurden 4569 neue Depotkonten angelegt (das ist ein Zuwachs um 30 Prozent).

Die Gesamtzahl der Beschäftigten bei der Sparkasse Moers stieg um 13 auf 627 (425 Vollzeit-, 147 Teilzeitkräfte sowie 55 Auszubildende). 16 Auszubildende wurden im Berichtsjahr ins Angestelltenverhältnis übernommen.

Am Gemeinwohl orientiert

Nicht nur im bankwirtschaftlichen Sektor war das öffentlich-rechtliche Kreditinstitut tätig, sondern im Sinne seiner Gemeinwohlorientierung auch mit namhaften Beiträgen zur Förderung der Bereiche Soziales, Sport, Kultur, Schule und Wissenschaft. Die zusätzlichen Leistungen für die Bürger insbesondere in Moers, Xanten, Sonsbeck und Alpen beziffern sich beim Spendenaufkommen auf 550 000 Mark, auf 346 000 Mark beim PS-Zweckertrag und auf 320 000 Mark, die die Kulturstiftung zur Verfügung stellte. Dieses soziale Engagement in der Größenordnung von über 1,2 Millionen Mark unterscheidet die in der Region verwurzelte Sparkasse von solchen Mitbewerbern, die gewinn- bzw. eigentümerorientiert handeln.

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