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87 Teilnehmer bei der Telefonbörse der Sparkasse Moers

MOERS. Der Run auf Wertpapiere als alternative Anlagefom hat sich im Zuge der Zeichnung von Infineon- und Telekom-Aktien deutlich erhöht. Das spiegelte sich auch im Interesse an der sechsten sogenannten Telefonbörse der Sparkasse Moers wieder. "Im Vergleich zum Vorjahr hatten wir doppelt so viele Teilnehmer", so Christine Blanke von der Marketing-Abteilung der Sparkasse.

Zehn Wochen lang konnten die insgesamt 87 Mitspieler über ein Depot mit einem fiktiven Startkapital von 100.000 Euro verfügen. Ziel des Spieles war es, das Kapital mit wohlüberlegten An- und Verkäufen von Aktien und Fondsanteilen zu erhöhen. Die erfolgreichsten Hobby-Broker zeichnete die Sparkasse Moers mit echten Geld- und Sachpreisen aus.

Breite Streuung, geringes Risiko

Aus 100 verschiedenen Werten sowie unterschiedlichen Deka-Fonds konnten die Mitspieler die jeweils aussichtsreichsten Anlagemöglichkeiten wählen. Für die taggleiche Abrechnung der Orders mußten die Mitspieler ihre Depotnummer in Verbindung mit einer Geheimnummer per Telefon, Fax, Post oder via Internet im Spielbüro melden. Danach kam es darauf an, ob Bulle oder Bär, die Symbole für Gewinn oder Verlust an der Börse, das Tagesrennen machten. ( Ständig aktuelle Börsendaten: www.s-investor.de ) Wer nicht selber täglich die Ergebnisse des Börsenschlusses analysieren konnte oder wollte, überließ diese Arbeit den Frankfurter Analysten der Deka-Fonds. "Die Fonds sind aus ganz unterschiedlichen Wertpapieren zusammengemischt. Das Kapital ist breiter gestreut und das Verlustrisiko entsprechend kleiner", so Thomas Münker von der Sparkasse Moers.

Platz eins mit einem Gewinn von 12.531,90 Euro

Der erfolgreichste Teilnehmer, Gerhard Zeeüw, vermehrte sein Startkapital um stolze 12,53 Prozent auf 112.531,90 Euro. Platz zwei belegte dicht hinter ihm H. Dieter Schönborn mit 112.309,99 Euro, und Rang drei sicherte sich Ralph Waltering mit 111.328,99 Euro. Die drei Erstplazierten erhielten für ihre Ergebnisse "echte" 750, 500 und 250 Mark. Im bundesweiten Vergleich der Teilnehmer von über 500 Sparkassen belegte Zeeüw Platz 40. Der Bundessieger, betreut von der Kreissparkasse Schönebeck, erwirtschaftete einen satten Überschuß von 62.728,85 Euro.

Unter den 100 handelbaren Werten legte Alcatel während der Spielzeit mit 44 Prozent am meisten zu. Societé General stieg um 25 Prozent, Aixtron um 23 Prozent und Aventis um 22 Prozent. Zu den Verlierern zählten ConSors und Thyssen-Krupp mit jeweils -25 Prozent, die Preussag mit -18 Prozent und MobilCom mit -16 Prozent. Zu den beliebtesten Wertpapieren gehörte, wie schon im vergangenen Jahr, SAP. Mit einem Anteil von 63 Prozent nutzten die meisten Teilnehmer das Internet für ihre Orders, 25 Prozent der Aufträger wurden per Fax und 12 Prozent per Telefon erteilt.

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