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Sparkasse Moers zufrieden mit Geschäftsergebnis 1999

MOERS. Mit der Geschäftsentwicklung des Jahres 1999 konnte die Sparkasse Moers trotz eines schärferen Wettbewerbs und niedrigen Zinsniveaus an die positive Entwicklung des Vorjahres anknüpfen. Der Vorstand verwies in einer Jahresbilanz- Pressekonferenz auf erneut kräftige Steigerungen im Kreditgeschäft und erfreuliche Zuwächse auf dem Wertpapiersektor.

In einer Zeit der Megafusionen diverser Großbanken und der damit verbundenden Sorge um den Abbau von Arbeitsplätzen ist an eine Minderung der Präsenz vor Ort nicht gedacht. Im Gegenteil: Kontinuierlich investiert die Sparkasse Moers in ihre 32 Geschäftsstellen. Jüngstes Beispiel ist die Geschäftsstelle Hülsdonk, die völlig umgebaut, erweitert und im neuen Kleid wiedereröffnet wurde. "Größe ist gut, Nähe bieten ist besser", sagte Vorstandsvorsitzender Hartmut Schulz in Anspielung auf die Bankenfusionen.

Neue Kredite: 387 Millionen DM

Die vergleichsweise geringe Steigerung der Bilanzsumme um 17 Millionen Mark auf 3,65 Milliarden DM hängt mit dem Abbau von Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditinstituten (Interbankgeschäft) zusammen. Das Kundenkreditvolumen erhöhte sich um 8,3 Prozent auf 2,47 Milliarden DM (Vorjahr: 2,28 Milliarden DM). Neue Kredite in Höhe von 387 Millionen DM (1998 waren es 381 Millionen) wurden vergeben.

Das Wachstum vollzog sich überwiegend im langfristigen Bereich. Die Kunden nutzten die im langjährigen Vergleich nach wie vor günstigen Konditionen und bevorzugten längere Kreditlaufzeiten, insbesondere für Baufinanzierungen.

Die Kundeneinlagen wuchsen insgesamt nur leicht um 1,4 Prozent auf 2,55 Milliarden DM. Zum einen lag das am niedrigen Zinsniveau, zum anderen ergaben sich im nicht bilanzwirksamen Wertpapier- und Investmentbereich interessante Anlagealternativen. Dementsprechend kam es zu erheblichen Umschichtungen in den Wertpapiersektor und insbesondere in Investmentfondsanteile der sparkasseneigenen Deka-Bank. Die Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist, die hauptsächlich der Liquiditätssicherung dienen, konnten sich jedoch gut behaupten.

Das Ergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung hat sich im Geschäftsjahr 1999 im Rahmen der Erwartungen entwickelt. Der Jahresüberschuß nach Steuern beträgt 8,6 Millionen Mark (Vorjahr 10,5 Millionen DM).

Die Zahl der Mitarbeiter bei der Sparkasse Moers, die zu den größten Arbeitgebern in der Region gehört, erhöhte sich um fünf auf 614. In der Ausbildung befanden sich im Berichtsjahr 53 junge Leute. Im laufenden Jahr 2000 werden 19 neue Auszubildende eingestellt.

Stattliche Fördermittel

Nicht nur im bankwirtschaftlichen Bereich engagierte sich das öffentlich-rechtliche Kreditinstitut, sondern seinem Auftrag gemäß auch mit stattlichen Fördermitteln in den Bereichen Soziales, Sport, Kultur, Schule und Wissenschaft. Die zusätzlichen Leistungen für die Bürger insbesondere in Moers, Xanten, Sonsbeck und Alpen beziffern sich auf 549 000 DM beim Spendenaufkommen, auf 338 000 DM beim PS-Zweckertrag und auf 349 000 DM, die die Kulturstiftung zur Verfügung stellte. Dieses Engagement unterscheidet die in der Region verwurzelte Sparkasse von ihren Mitbewerbern, die gewinn- bzw. mitgliederorientiert handeln.

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