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Schüler erfolgreich in der "StartUp-Gründungswerkstatt"

MOERS. Die Erfolgsgeschichten junger Menschen, die von der Schulbank herunter gleich in den Chefsessel der eigenen Firma wechseln, sind so selten nicht mehr. Junge Kreative aus Moers hatten vier Monate lang Gelegenheit, ihre innovativen Ideen zu erproben.

Die Sparkasse Moers hatte Schüler im Alter zwischen 15 und 18 Jahren anläßlich der bundesweiten Initiative "StartUp-Gründungswerkstatt" eingeladen, ihre Unternehmensidee auf den Prüfstand zu stellen. Drei Gruppen berichteten zum Abschluß der Spielphase von ihren Erfahrungen und erhielten Geldpreise

Hotelkette und Internet

Zwei der Gründungsideen drehten sich mit speziell zugeschnittenen Dienst- und Serviceleistungen um die Möglichkeiten von Computer und Internet. Das Team des Grafschafter Gymnasiums surfte mit seinem Angebot "www.mond24.de" sowohl regional als auch überregional auf der Siegerwelle. "24 steht für rund um die Uhr und meint, daß unsere Firma die Angebote vieler Internetanbieter sichtet und wir damit unseren Kunden die Auswahl erleichtern", so Christina Hörz. Für ihre erfolgreiche Teilnahme an der Gründungswerkstatt erhielten Christina und ihre Teamkollegen Julia Brieden, Lukas Kretschmer und Tim Pulina vom Rheinischen Sparkassen- und Giroverband 1000 Mark und von der Sparkasse Moers weitere 500 Mark

Ganz aus dem Erfahrungsbereich vieler Schulen entwickelten Christian Gubensek, Daniel van Soest, Marius Fiebig und Marcus in het Panhuis ihre Gründeridee. Die Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule entwickelten ein Gesamtkonzept, um Schulen aus einer Hand einen Computer- und Internetservice anzubieten. "Kurzfristig muß das Ziel erreicht werden, mittels geeigneter Hard- und Software im Internet zu verkehren", so die Jungunternehmer. Auch sie erhielten für ihre überregionale Platzierung 1000 Mark und für den regional errungenen zweiten Platz 500 Mark.

Eine fünfköpfige Gruppe der Anne-Frank-Gesamtschule konzeptionierte eine ganze Hotelkette. Der Clou: "Jedes Haus ist ganz unterschiedlich eingerichtet, etwa im Stil der Formel eins oder der 70er Jahre", so Stefanie Jelenz aus der Jahrgangsstufe 12. Die Gäste der neuen Hotels sollen jeweils in andere Traumwelten eintauchen können. Als Unternehmerpaten, den die Spielregeln der Gründerwerkstatt fordern, konnten die Schüler den Repelener Hotelier Elmar Welling gewinnen.

Kapitalbedarf und Marktanalysen

Insgesamt zwölf Aufgaben mußten die Gruppen während der gesamten Spieldauer lösen, die ihnen zuvor per E-Mail zugestellt wurden. Dabei ging es unter anderem um die Entscheidung für die passende Rechts- oder Gesellschaftsform, die Aufstellung eines 3-Jahresplans und eine Übersicht über den Kapitalbedarf sowie Marktanalysen und Vertriebskonzepte. Auf diesem Wege sollten die jungen Leute erkennen, ob sich ihre Idee unter Marktbedingungen durchsetzen könnte.

Hervorgegangen ist die Idee zur Gründungswerkstatt aus der 1997 vom Magazin Stern, der Unternehmensberatung McKinsey und den Sparkassen ins Leben gerufenen Initiative "StartUp". Der damalige Bundespräsident Roman Herzog hatte in seiner denkwürdigen Rede in Berlin mehr Mut zur Selbständigkeit eingefordert. Das Internet-Planspiel "StartUp-Gründungswerkstatt" hat das Ziel, nach dem bundesweit größten Gründungswettbewerb mit über 4000 Teilnehmern das unternehmerische Denken in den Schulen fördern.

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