Segensreicher Förderverein / Neue Lautsprecheranlage

MARIENBAUM. Die katholische Grundschule Marienbaum hat ihrem Förderverein manchen Umbau, eine akzeptable Einrichtung und etliches mehr zu danken. Werner Paeßens hauchte dem Verein bereits vor Jahren neues Leben ein.

Der rührige Bezirksausschuß-Vorsitzende Paeßens und Rektor Bernward Mummert berichteten kurz vor Beginn der großen Ferien über die neuere Entwicklung an der Schule und begrüßten auch den örtlichen Leiter der Sparkassen-Geschäftsstelle, Martin Ophey, der sich über die Verwendung einer größeren Spende seines Hauses für eine Lautsprecheranlage in der renovierten Pausenhalle überzeugte.

110 Kinder: Spitze erreicht

Die Grundschule zählt zur Zeit sechs Lehrkräfte (zwei aus Vynen machen Vertretungsstunden) sowie 110 Kinder in fünf Klassen. Nur das 4. Schuljahr läuft nach den Ferien zweizügig. "Wir haben die Spitze erreicht, in den kommenden Jahren wird das Schüleraufkommen wohl sinken", erzählte Mummert, der seit 14 Jahren Rektor ist. Er zeigte alte Bilder, die schlechte bauliche Zustände früherer Jahre dokumentieren. Dem Einsatz des Fördervereins - sprich: Werner Paeßens - sei es zu danken, daß man die Einrichtung wieder vorzeigen könne.

So wurden u.a. die Toiletten gründlich hergerichtet und die früher Wind und Wetter geöffnete Pausenhalle mit Wänden versehen und so gestaltet, daß sie heute auch als Aula bezeichnet werden kann. Eine Bühne kann darin für Theaterspiel und Musikdarbietungen aufgebaut werden, sodaß auch der neuen Lautsprecheranlage eine besondere Bedeutung zukommt. Jährlich investiert der Förderverein etwa 5000 Mark in die Schule.

1985 zählte der Förderverein 36 Mitglieder, die einen Beitrag von jeweils zwei Mark zahlten. Heute sind es 164 Mitglieder, die 20 Mark im Jahr beisteuern. "Die meisten geben mehr, vor allem engagieren sie sich tatkräftig bei den Arbeiten, die anfallen", stellte Paeßens heraus, der auch auf dem politischen Weg bei der neuen Stadtspitze offenere Ohren für die Sorgen der kleinen Schule gefunden hat, als dies in den Jahren zuvor der Fall gewesen sei. "Die kleinen Schulen in Xanten haben keinen Hausmeister, nur einen Schließdienst", ergänzte Mummert.

Neue Kücheneinrichtung

Stolz wies Paeßens auf die neue Kücheneinrichtung im Werkraum, der noch vor wenigen Jahren eine Rumpelkammer war, in der der Putz von den feuchten Wänden fiel.

Auf der Wunschliste des Rektors stehen zur Zeit noch ein Computerraum, ein Lagerraum für Möbel und eine bessere Unterbringung der Lehrmittel. "Das schaffen wir auch noch", schmunzelte Paeßens, der bei Martin Ophey eine Funk-Wanduhr für die Aula "bestellt" hatte. Diese hatte der Gast auch prompt beim Ortstermin "geliefert".

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